Die besten Bärlauch Rezepte

Die besten Bärlauch Rezepte

Frische Würze für die Frühjahrsküche. Im Bärlauchaufstrich, Bärlauchpesto oder verarbeitet zu einer köstlichen Bärlauchcremesuppe - der wilde Knoblauch lässt sich herrlich vielseitig zubereiten. Doch Vorsicht beim Pflücken, verwechseln Sie den Bärlauch nicht mit den Blättern der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen. Wir helfen Ihnen auch bei den Themen "Wie bleibt Bärlauch frisch" oder "Kann man Bärlauch einfrieren?"
Probieren Sie auch Bärlauchpasta selber machen oder eine unserer vielen Varianten für eine Bärlauchsuppe. Hier finden Sie ein neues Video "Bärlauchcremesuppe kochen". Gleich reinschauen!

 

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Bärlauch Rezepte – Schmackhaft und gesund in den Frühling starten


Jedes Jahr beginnt es um den März herum in unseren Wäldern nach Knoblauch zu riechen. Die Bärlauchzeit hat begonnen. Was Knoblauchliebhaber erfreut, empfinden andere wiederum nicht so. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und so gibt es auch beim Bärlauch geteilte Meinungen. Fest steht, mit Bärlauch lassen sich unglaublich viele Köstlichkeiten zaubern. Von Bärlauch Pasta über Bärlauchpesto bis zu Aufstrichen und selbst gemachtem Bärlauchessig ist alles dabei.

Wissenswertes über Bärlauch

Bärlauch gehört zur Pflanzenfamilie der Lauchgewächse. Er ist also mit dem Schnittlauch, Zwiebel und dem Knoblauch verwandt.

Bärlauch oder auch „wilder Knoblauch“ wächst am liebsten in feuchten und humusreichen Böden. Er bevorzugt Laubwälder, vor allem Buchenwälder und Sträucher, in deren Mitte er sich so richtig gut entfalten kann.

Die beste Sammelzeit ist Ende März und Anfang April. Haben sich bereits die weißen Blüten entfaltet, ist das ein Zeichen, dass man den Zeitpunkt, der sich am besten für das Sammeln von Bärlauch eignet, verpasst hat. Denn aus den Blüten werden im Juni kleine Blümchen, die Blätter vergilben und sind spätestens im Juli nicht mehr zu sehen.

Bärlauch ist sehr gesund

Die Inhaltsstoffe des Bärlauch sind sehr gesundheitsfördernd. Er hat entschlackende Wirkung, fördert die Verdauung und hilft beim Abbau freier Radikale. Außerdem hilft er Harnstoffe im Körper abzubauen, die oft Ursache für Rheuma oder Gicht sind. Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte ebenso öfter zu Bärlauch greifen. Bereits 50 g Bärlauch decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Außerdem unterstützt Bärlauch die Gesundheit der Darmflora und wirkt durch seinen Schwefelgehalt auch Ablagerungen in den Blutgefäßen entgegen.

Vorsicht beim Bärlauch sammeln

Beim sammeln von Bärlauch sollte man aufpassen, dass man ihn nicht mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt. Beide sind sehr giftig. Wer sich auf seinen Geruch verlässt, ist hier auf der sicheren Seite. Auch die breiteren Blätter des Bärlauch sind typisch für seine Art. Herbstzeitlosen stehen immer nur vereinzelt auf offenen Wiesen und ihre Blätter wachsen rosettenförmig.

Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen möchte, der findet heutzutage bereits im Supermarkt oder auch am Bauernmarkt gezüchteten Bärlauch oder zieht ihn selbst im eigenen Garten.

Bärlauch richtig aufbewahren

Frischer Bärlauch hält sich im Kühlschrank einen Tag. Man wickelt die Stiele in feuchtes Küchenpapier und gibt ihn verschlossen in einem Plastikbeutel ins Gemüsefach. So bleibt er am knackigsten. Trocknen sollte man Bärlauch nicht. Er verliert dabei sein Aroma. Besser noch ist das Tiefkühlen, auch wenn er dabei ebenso an Geschmack einbüßt. Zum Haltbarmachen empfiehlt sich ein Bärlauch-Pesto.

So hat man auch im Herbst noch ein köstliches Bärlauch-Gericht und muss nicht bis zum nächsten Frühling ausharren. In der Bärlauch Welt gibt es noch jede Menge Anregungen für raffinierte Speisen mit dem wilden Knoblauch, die man auf jeden Fall ausprobieren sollte.

Bärlauch ist der erste Frühlingsbote, der frisches Grün in unsere Küche bringt. Der absolute Liebling unserer User ist das Bärlauchcremesuppe Rezept. Gleich ausprobieren!

Achtung: Achten Sie beim Bärlauchpflücken auf die Verwechslungsgefahr mit den Maiglöckchen. Mehr Infos dazu erhalten Sie hier.