Wilde Küche Vom Beizen bis zum Pökeln - tagelange aufwendige Zubereitungsmethoden in...
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Wilde Angelegenheiten in der Küche spielen sich nach dieser kleinen Kochschule bald nur noch...
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Gebratene Fasanbrüstchen im Kastaniensaft
Gamsmedaillons auf Kräuterpalatschinke mit Vogelbeeren und Rotweinzwiebeln
Perlhuhn-Teriyaki
Fasanbrust-Kohlroulade mit Gänseleber und Schlehen
Wildspieße auf Rosmarinpolenta mit Pilzen
Rehfilet mit Kürbiskernkruste und Pfeffer-Marillen
Grüne Spargelcreme mit Kaninchenfilet
Gedünsteter Rehbraten
Saurer Hirschfleischsalat
Feine Reh-Pastete mit Hagebuttensauce
Rentierbraten mit Hagebuttensauce
Gegrilltes Kängurufilet mit Sardellenmarinade
Krokodilsteak mit Zitronengras
Emusteaks mit Spinatsalat
Mufflonragout in dunkler Sauce
Wild Rezepte - Hier geht’s Wild zu
Unsere lieben Wald- und Wiesenbewohner, die es einem bei deren Anblick ganz warm ums Herz werden lassen, sind nicht nur wegen ihres Aussehens so beliebt. Da das Fleisch von frei lebenden Wildtieren stammt, ist es qualitativ hochwertig. Deren natürliche Lebensweise, ist dabei die Qualitätsgarantie. Auch der ethische Aspekt ist dem der Schlachttiere weit überlegen. Haltung, Fütterung und Transport stellen keine, der in der Tierzucht üblichen Kritikpunkte dar. Auch die Jagd ist wichtig und von großem Nutzen. Da sich Wild ausschließlich von dem ernährt, was es in freier Natur findet, ist sein Fleisch besonders würzig und sein Geschmack unverwechselbar. Wildfleisch ist meist dunkelrot und hat einen sehr geringen Anteil an Fett. Im Vergleich zu Nutztieren besitzt Wildfleisch außerdem auch einen geringeren Wasseranteil. Ernährungsphysiologisch gesehen besitzt der große Eiweißanteil eine hohe biologische Wertigkeit. Auch der Vitamingehalt ist nicht zu verachten.
Der richtige Umgang des Jägers mit dem Wild – von Schussabgabe über Versorgung des erlegten Wildes bis zu umgehendem Transport in eine Kühlkammer – ist enorm wichtig für die Qualität des Fleisches. Es wird heruntergekühlt und bis zur Weiterverarbeitung noch ungefähr 3 Tage abgehangen. Dabei wird das Glykogen im Wildfleisch abgebaut und in Milchsäure umgewandelt. Das ist unumgänglich und damit maßgeblich für die Zartheit des Fleisches. Erst nach dieser Zeit wird das Fleisch weitverarbeitet und geteilt.
Frisches Wildbret ist meist Anfang Mai bis Ende Dezember erhältlich. Wild Rezepte offerieren dabei köstliche Gerichte, die einfach nachzukochen sind. Ob Hasenfilet mit Kräuterkruste oder Medaillons vom Hirschrücken, auch ausgefallene Wild Rezepte, wie zum Beispiel Gegrilltes Kängurufilet oder ein wirklich außergewöhnlich köstliches Krokodilsteak gibt es mittlerweile in unseren Breiten. Auch dazu gibt es bereits eine Vielzahl an geschmackvollen Wild Rezepten. Dabei wird Schritt für Schritt erklärt, wie man sein Wild Rezept so zubereitet, dass es auch gelingt. Die richtigen Gewürze, wie Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Neugewürz, Nelken, Thymian, Zitronenthymian, Majoran, Oregano, Rosmarin und Petersiliengrün harmonieren mit dem Fleisch und machen das Wild Gericht zu einem Hochgenuss. Wer sich nun fragt, wo man diese ausgefallenen Fleischsorten bekommt, ist gut beraten sich an den Fleischer seines Vertrauens zu wenden. Prinzipiell sollte man beim Einkauf darauf achten, dass das Fleisch nicht zu intensiv riecht. Ansonsten ist dem Gaumenschmaus nichts mehr im Wege.