Die besten Knödel Rezepte

Die besten Knödel Rezepte

Die Welt der Knödel - Von pikant bis süß, von den Klassikern Semmelknödel, Serviettenknödel, Germknödel und Marillenknödel bis zu ausgefallenen Varianten. Wie macht man den perfekten Semmelknödel und was muss man tun, damit die Knödeln nicht zerfallen? Alles rund um die wichtigste Kugel der Welt.

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Knödel Rezepte – Außen rund, innen bunt

Knödel kommen in allen möglichen Variationen auf den Tisch. Von pikant bis süß bieten sie enorme Vielfalt in der Knödelküche. Knödel Rezepte gibt es zu genüge. Nicht verwunderlich, denn Knödel haben Geschichte und sind von vielen Regionen geprägt.

Woher kommen Knödel warum heißen sie so

Knödel kommen weitgehend aus dem oberösterreichisch-bayrischen Raum. Dazu kommen noch Südböhmen, Tirol und Südtirol.

Ursprünglich bedeutete das Wort Knödel eine Verkleinerung von dem  mittelhochdeutschen Wort „knode“. Knode bedeutete damals Knoten. Daraus entstand das tschechische „knedlik“ bzw. die Verkleinerungsform „knedlicek“. In Nord- und Westdeutschland sagt man dazu Klöße. Es stammt aus dem althochdeutschen Ausdruck „kloz“, das für Klumpen, Kugel oder Knolle stand. Der englische dumpling entstand erstmals um 1600 und ist damit der jüngste Begriff unter all den Knödelbegriffen.

Knödel Geschichte

Von der Entwicklung her zu schließen lassen sich Knödel zwischen Brei und Brot reihen. Zu einer allgemein gültigen Entstehungsgeschichte fehlen belegte Daten.

Archäologische Funde aus der Schweiz von 3600 v. Chr. zeigten Getreideklumpen, die aus Getreideschrot, Wasser und Mehl gemacht wurden. Diese Mischung wurde händisch zusammengepresst und auf einem Herd leicht durchgebacken. Seither gilt als erste Konserve der Menschheit. Ohne elektrische Kühlmöglichkeit war die Haltbarmachung von Speisen damals nur sehr beschränkt möglich. Eine Lösung dafür war das Dörren und Trocknen von Nahrungsmitteln. Um Brei zu konservieren ergab sich nur die eine Möglichkeit. Nämlich diesen einzudicken und ihn in eine Form zu bringen, in der er leicht aufzuheben war. Die Kugel. An einem geeigneten Platz trocken und vor Schädlingen sicher aufbewahrt, lagen sie für die Weiterverarbeitung dann jederzeit bereit. Da die Urzeitmenschen immer zu wandern und jagen mussten, war loser Brei zum Transport schlichtweg ungeeignet. Knödel aber nicht. Und so dienten Knödel, neben getrocknetem Fleisch und Früchten wahrscheinlich ebenso als Proviant.

Auch als Tierfutter waren Knödel immer schon optimal. Beim Knödelmachen zusammengedreht aus Fleischresten wurden daraus Katzenknödel. In der kalten Jahreszeit bekommt man allerorts Meisenknödel. Auch Hunde, die damals zur Arbeit eingesetzt wurden, wurden mit Knödel, die während der Waldarbeit in einem eigenen Kochgeschirr aufgewärmt wurden, versorgt.

Knödel wohin der Gusto reicht

Knödel sind ideal als Suppeneinlage, als eigenes Hauptgericht oder auch als Nachspeise. Knödel als Beilage zu Schweinsbraten und Co, dürfen ebenfalls nie fehlen. Beilagenknödel sind vor allem Semmelknödel, Kartoffelknödel oder auch Grießknödel. Tiroler Knödel mit Sauerkraut oder jedem anderen Salat genossen ergeben eine sättigende Hauptspeise für sich. Etwas kleiner geformt isst man sie auch in einer Rindssuppe gern. Genauso gerne wie Leberknödel Suppe. Rindssuppe hatte schon damals einen großen Stellenwert, genauso wie heute auch noch.

Knödel Rezepte sind so vielfältig wie kaum eine andere Speise. Ob gefüllt, ungefüllt, sauer oder süß, nebeneinander geschichtet oder klein geschnitten mit Ei und Obers übergossen oder in einer süßen Hülle aus Semmelbrösel. Sowohl für die Liebhaber herzhafter Küche, als auch für Naschkatzen findet man in Knödel Rezepte für jeden Geschmack das richtige. Knödel sind nicht besonders schwierig zuzubereiten. Wer dennoch Hilfe benötigt, bekommt in den ausführlich beschriebenen Rezepten rund ums Knödel die notwendige Hilfe, damit die Knödel auch garantiert gelingen.