Pavlova

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Portionen: 4

  • 4 Eier (nur das Eiklar, zimmerwarm)
  • 200 g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote (oder Vanillezucker)
  • 1 TL Essig
  • 2 TL Maisstärke

Für die Fülle der Pavlova:

  • 200 ml Schlagobers (aufgeschlagen)
  • Früchte Ihrer Wahl (z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel oder auch exotische Früchte wie Kiwi, Ananas, etc.)

Für eine Pavlova muss zuerst die Torte aus Baisermasse hergesetellt werden. Die fertige Baisertorte ist in diesem berühmten Fall außen hart und innen weich. Möglich macht das die Zugabe von etwas Essig und Speisestärke.

Für die Pavlova die zimmerwarmen Eier trennen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Rührbehälter und die Mixstäbe sehr sauber und auf jeden Fall ohne Fettspuren sind. Im Eiklar dürfen keine Reste des Eidotters sein. So wird Ihr Eischnee besonders schön. Das Eiklar im Standmixer fest schlagen. Wenn sich das Eiklar bereits etwas weiß färbt, nach und nach löffelweise den Zucker hinzufügen.

Den Eischnee so lange schlagen, bis sich feste Spitzen bilden und ein schöner glänzender Schnee entsteht. Der Zucker soll sich dann gänzlich aufgelöst haben. Machen Sie die Probe, indem Sie etwas Schnee zwischen den Fingerkuppen verstreichen - wenn Sie keine Brösel spüren, ist die Masse fertig geschlagen.

Aus der Vanilleschote das Vanillemark herausschaben und in die Eischneemasse einmixen.

Die Maisstärke über die Masse sieben und den Essig hinzufügen. Beides gut unterheben.

Auf einem Backpapier die Baisermasse in einem Kreis auftragen und schön verstreichen. Machen Sie in der Mitte eine Mulde - hier kommen dann später das Schlagobers und die Früchte hinein. Sie können auch zwei etwas dünnere (etwas weniger hohe) Kreise auftragen und später die Torte so zweilagig machen.

Im auf ca. 130°C vorgeheizten Backrohr die Pavlova nun ca. 60 Minuten backen. Die Torte soll außen eine cremige Farbe annehmen und feste Konsistenz haben. Innen ist eine Pavlova aber noch schaumig weich. Wichtig ist, dass nach der Backzeit die Torte im Bachrohr völlig auskühlt. Öffnen Sie nicht die Backrohrtür, da die Pavlova sonst zusammenfällt.

Nach dem völligen Auskühlen den Tortenboden auf einen Servierteller setzen. Das Schlagobers fest schlagen und auf die Tortenmulde auftragen. Die Pavlova danach mit Früchten Ihrer Wahl belegen. Wenn Sie zwei Tortenböden gemacht haben, auf einen das Schlagobers auftragen, den zweiten Boden aufsetzen und auf diesen wieder Schlagobers auftragen. Dann mit den Früchten abschließen.

Die letzten Arbeitsschritte immer kurz vor dem Servieren durchführen, da die Baisertorte durch die Auflage sehr schnell feucht und damit matschig wird.

Übrigens: Falls Sie sich fragen, wie man Pavlova auf graziöse Art isst oder die Torte schön anschneidet - wir wissen es nicht! Einfach Stücke mit einem großen Löffel herausbrechen und genießen. Der Geschmack entschädigt auf jeden Fall!

Dieses Pavlova Rezept ist eine perfekte Sommertorte, die man wunderbar mit frischen Früchten zubereiten kann. Probieren Sie auch eine Auflage mit Eis!

 

Tipp

Für historisch interessierte Köche: Woher genau Pavlova kommt, darüber sind sich die Neuseeländer und Australier nicht ganz einig. Jeder beansprucht die "Erfindung" dieses Rezeptes für sich. Als relativ gesichert gilt aber, dass die russische Baletttänzerin Anna Pawlowa und Ihr bauschiges Tutu in den späteren 1920er Jahren als Inspiration für das Pavlova Rezept diente.

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Kommentare29

Pavlova

  1. ingridS
    ingridS kommentierte am 25.12.2015 um 14:37 Uhr

    schmeckt so lecker

    Antworten
  2. Camino
    Camino kommentierte am 05.09.2015 um 15:20 Uhr

    Mal was ganz anderes! Toll!

    Antworten
  3. monic
    monic kommentierte am 08.08.2015 um 09:11 Uhr

    schaut himmlisch aus

    Antworten
  4. marelif
    marelif kommentierte am 23.07.2015 um 16:25 Uhr

    sehr gut!

    Antworten
  5. anni0705
    anni0705 kommentierte am 14.07.2015 um 18:46 Uhr

    mmhh

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