Tipps & Tricks

Alles rund ums Ei

Wie werden Eier richtig gekocht? Wann ist es weich und wann wird es hart und wie schält man es dann auf einfache Art? Und wissen Sie eigentlich was das Ei so alles kann?

Eier kochen
Eier kochen dauert je nach Größe unterschiedlich lange. Probieren sie es mit folgenden Richtzeiten:
3-4 Minuten für ein weiches Ei,
6-7 Minuten für ein wachsweiches Ei,
etwa 10 Minuten für ein hartes Ei.

Wird das Ei zu lange gekocht, verfärbt sich das Eidotter blaugrün bis grau. Dies ist zwar keine Qualitätseinbuße, aber eine optische Beeinträchtigung.

Wenn man im Kühlschrank gelagerte Eier direkt in kochendes Wasser gibt, platzen sie leicht. Darum entweder mit einer Nadel am stumpfen Ende (wo die Luftkammer ist) einstechen oder mit kaltem Wasser aufsetzen. Oder zuerst Eier auf Raumtemperatur bringen.

Eier schälen
Frisch gekochte Eier sind schwer zu schälen. Durch kaltes Abschrecken wird das erleichtert. Je länger ein gekochtes Ei lagert, desto einfacher ist es zu schälen. Achtung: abgeschreckte Eier verderben schneller.

Werden Eier beim Heimtransport versehentlich beschädigt, am besten noch am selben Tag verwenden. In diesem Fall dem Kochwasser etwas Essig oder Salz beigeben. So rinnt weniger Eiweiß ins Kochwasser aus.
Eier mit einem Sprung kann man zur Not auch in Alufolie verpackt kochen.

Zwischen Eiern mit brauner und weißer Schale besteht kein Qualitätsunterschied. Die Farbe ist kein Merkmal für Frische oder Qualität sondern sagt nur etwas über die Hühnerrasse aus. Allerdings ist die weiße Schale dünner und leicht brechbarer als die braune Variante. Zum Ostereier-Ausblasen eignen sich also die braunen Eier besser. Weiße Schalen nehmen aber besser die Ostereier-Farben auf.

Die Farbe des Eidotters sollte bei frischen Eiern in der Regel hell sein. Dunkler Dotter ist kein Merkmal für besondere Qualität. Durch Futterbeigaben von z.B. Mais oder Paprika kann die Färbung des Dotters beeinflusst werden.

Was das Ei alles kann
Eiklar klärt trübe Rindssuppen.
Eier binden Teige, Saucen und Suppen, aber auch Faschiertes und Knödel.
Eier heben Backteige.
Eidotter färbt blasse Saucen.
Eischnee lockert Cremen und Teigmassen.
Eidotter verhilft Gebäck zu einer glänzenden Oberfläche.
Eier schneiden: Ein in kaltes Wasser getauchtes Messer (oder ein Eierschneider) verhindern, dass das Eidotter an der Schneidefläche kleben bleibt.
Eiweiß schlagen: Raumtemperierte Eier lassen sich schneller fest schlagen. Der Schneebesen und die Rührschüssel müssen unbedingt absolut fettfrei sein! Für einen steiferen Schnee geben Sie einen Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Salz bei.
Eidotter können Sie im Kühlschrank aufbewahren, wenn Sie es in einem Gefäß mit kaltem Wasser übergießen. So trocknet das Dotter nicht aus.

Autor: Maria Tutschek

Ähnliches zum Thema

Kommentare7

Alles rund ums Ei

  1. kalle65589
    kalle65589 kommentierte am 29.04.2016 um 23:46 Uhr

    bevor ich die Eier in den Eierkocher gebe lass ich sie 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen. trotzdem platzt mir fast jedes Ei ? Ob es daran liegt das ich nur XL Eier nehme?

    Antworten
  2. hmjW10
    hmjW10 kommentierte am 07.04.2015 um 23:18 Uhr

    Eier sind Alleskönner in der Küche, mit ihnen lassen sich ganz schnell die tollsten Imbisse zaubern. Danke für die netten Rezeptideen - sind schon gespeichert!

    Antworten
  3. cp611
    cp611 kommentierte am 12.10.2014 um 09:44 Uhr

    Tolle Infos!

    Antworten
  4. Doris55
    Doris55 kommentierte am 25.02.2014 um 20:14 Uhr

    Beim Drehen eine Eis kann man erkennen ob es noch roh oder schon gekocht ist. Ein gekochtes Ei dreht sich schnell, ein rohes dreht sich schlecht und wackelig. Das kommt daher weil es innen noch flüssig ist.

    Antworten
  5. Alle Kommentare
Kommentar hinzufügen

Für Kommentare, bitte einloggen oder registrieren. Facebook login