Faschingskrapfen - Grundrezept

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  • Fett (zum Herausbacken; möglichst geschmacksneutral, wie z.B. Kokosfett, gehärtetes Erdnussöl, Sojaöl oder Rapsöl)
  • Zucker (zum Überzuckern)
  • Marillenmarmelade (zum Füllen)

Dampfl:

  • 500 g Mehl (griffiges)
  • 40 g Germ
  • 60 ml Milch
  • 60 ml Wasser (heiß)

Restliche Zutaten für den Faschingskrapfen Germtei:

Für die Faschingskrapfen ein Dampfl oder den Vorteig ansetzen. In eine große Schüssel (am besten gleich die Schüssel der Küchenrührmaschine) das Mehl einsieben und in der Mitte eine kleine Mulde bilden. 
Milch und Wasser vermischen, sodass die Flüssigkeit nur noch lauwarm ist. Vorsicht: ist die Flüssigkeit zu heiß, wird die Germ geschädigt. Die Germ dazugeben und darin auflösen. Das Gemisch vorsichtig in die Mehlmulde leeren.
Ein wenig Mehl in die Flüssigkeit einrühren, bis sich in der Mulde ein weicher Teig bildet. Diesen mit Mehl vom Rand etwas zustauben und mit einem Tuch abdecken.
An einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
Das Dampfl ist fertig, wenn sich in der Mehldecke Risse zeigen und sich das Volumen stark vergrößert hat.

Für den Germteig in der Zwischenzeit die Butter schmelzen lassen. Die restlichen Zutaten damit vermischen und in das fertige Dampfl einkneten. Verkneten Sie den Germteig am besten zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine. Erst dann die Hände benutzen - das ist einfacher. 
Wenn sich ein geschmeidiger, seidig-glatter Teig gebildet hat, den Teig zugedeckt an einem warmen Ort noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Aus dem fertigen Teig eine große Rolle formen und diesen in ca. 40g schwere Teigteile (die sogenannten Teiglinge) trennen.
Aus den Teiglingen werden nun - so wie beim Bäcker und Konditor - die Faschingskrapfen geschliffen.
Faschingskrapfen schleifen bedeutet, dass man den Teigling mit der hohlen Hand umschließt und mit sanften Druck so lange auf einer leicht bemehlten Fläche kreist (also schleift),  bis sich eine Kugel mit glatter Oberfläche gebildet hat.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, leicht bemehlen und die fertig geschliffenen Faschingskrapfen aufsetzen. Mit der Hand vorsichtig etwas flach drücken. Wenn das Blech voll ist, die Faschingskrapfen mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Backfett erhitzen (ca. 170 Grad). 
Die Faschingskrapfen immer mit der oberen (glatten) Seite zuerst herausbacken. Den Topf dabei zudecken.
Nach ca. 3 Minuten umdrehen und ohne Deckel ca. weitere 3 Minuten weiterbacken. Dadurch bekommen die Faschingskrapfen den schönen, weißen Rand!

Die fertigen Faschingskrapfen aus dem Fett nehmen, auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.
Mit einer Küchenspritze oder einem Dressiersack mit Marmelade Ihrer Wahl füllen und mit Zucker bestreuen.

Tipp

  • Machen Sie mit einem Faschingskrapfen den Backversuch um festzustellen, ob das Frittierfett noch zu kalt ist. Dann dauert die Backzeit zu lange und der Krapfen wird zu fettig. Wenn es zu heiß ist, verbrennen die Krapfen sehr schnell. Am besten ein Küchenthermometer verwenden.
  • Wenn die Krapfen zu wenig "gegangen" sind, sinken sie beim Herausbacken zu tief ins Fett und bekommen keinen schönen Rand.
  • Damit die Krapfen beim Transfer in das Backfett nicht an den Fingern kleben bleiben und so unschöne Druckstellen oder Verformungen bekommen, "steifen" Sie sie ab. Krapfen absteifen heißt, dass man sie nach dem Gehen, vor dem Herausbacken, einige Zeit NICHT zugedeckt stehen lässt, damit sich eine leicht Haut bildet.
  • Wenn das Schleifen der Faschingskrapfen nicht klappt: formen Sie einfach Kugeln und drücken Sie sie mit der Hand flach.

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Kommentare37

Faschingskrapfen - Grundrezept

  1. Maus25
    Maus25 kommentierte am 20.01.2016 um 22:14 Uhr

    Warum das ganze Ei.In einem guten saftigen Germteig gehört auf KEINEN Fall Eiklar.... das macht Germteig trocken uns spießig.

    Antworten
    • DerKarliBua
      DerKarliBua kommentierte am 05.02.2016 um 15:06 Uhr

      ich stimme da voll zu, ich habe 8 Dotter genommen und die Eiklar komplett weggelassen. Anstatt Wasser habe ich 120ml handwarme Milch verwendet. Das Resultat war perfekt aber leider viel zu schnell aufgefuttert.

      Antworten
    • rickerl
      rickerl kommentierte am 09.02.2016 um 06:55 Uhr

      Danke für die Info :) dann werd ich mir besser ein anderes Rezept suchen

      Antworten
    • Eneleh
      Eneleh kommentierte am 04.02.2016 um 19:22 Uhr

      So wie ich das verstanden habe mischt man das heiße Wasser mit der kalten Milch zusammen und dann ist es lauwarm.

      Antworten
    • soraja29
      soraja29 kommentierte am 19.11.2015 um 22:10 Uhr

      Das mit der butter ist mir auch nicht ganz klar, aber das mit dem wasser erklärt sich, indem man das heiße wasser zur kalten milch gibt um eine lauwarme flüssigkeit zu erhalten

      Antworten
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