Hausgemachte Blutwurst

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  • 1/2 Schweinskopf (ausgelöst mit Schwarte und Goder)
  • 750 g Schweineschwarten
  • ca. 1,5 l Blut
  • 250 g Rollgerste (über Nacht in viel Wasser eingeweicht)
  • ca. 250 ml Schweinskraftsuppe (warm und möglichst fetter Kochsud, von der Oberflä)
  • Salz
  • Schweineschmalz (zum Rösten)
  • Schweinsdärme (vom Fleischer)

Gewürze pro 1kg Masse:

  • 22 g Kochsalz
  • 100 g Zwiebeln (fein gehackt)
  • 3 g Pfeffer (frisch gemahlen, aber nicht zu fein)
  • Neugewürz
  • 2 g Majoran
  • 1 g Thymian
  • 2 g Basilikum
  • 1 g Minze
  • 1 g Paprikapukver (edelsüß)
  • 1 Msp. Gewürznelken
  • Knoblauch (fein gehackt nach Geschmack)
  • 10-15 EL Had'nmehl (Buchweizenmehl oder griffiges Mehl)
  • 10 EL Schweinsgrammeln (warm)

Für eine hausgemachte Blutwurst Schweinskopf und Schwarten kochen, bis auch Letztere ganz weich sind. Eingeweichte Rollgerste abseihen und mit viel frischem Wasser weich kochen. Abseihen. Die fein gehackten Zwiebeln in viel Schweinefett goldgelb anrösten. Kopffleisch leicht auskühlen lassen und in Würfel schneiden, die fetten Teile dabei etwas kleiner schneiden. Die Schwarten durch den Fleischwolf (kleine Lochscheibe mit ca. 4 mm Ø) drehen.

Das Had’nmehl gut, aber nicht zu heiß in einer Pfanne ohne Fett rösten und dabei ständig gut rühren. Nun alle Zutaten in einer nicht zu kleinen Schüssel mit dem vorbereiteten Blut gut vermischen und unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze im Wasserbad oder auf dem Herd leicht stocken lassen. Mit einem passenden Schöpfer – nicht zu prall – in die Därme füllen. Die Därme eher kürzer abschneiden (entweder in Portionsgröße, maximal aber 30 cm).

In einem großen Gefäß in heißem, leicht gesalzenen Wasser köcheln lassen (das Wasser darf aber nicht kochen!). Die Kochdauer richtet sich nach dem Durchmesser der Därme (ca. 30-40 Minuten). Probe: mit einer Stricknadel anstechen – es darf kein Blut mehr ausrinnen, nur etwas Flüssigkeit. Die fertige Blutwurst in kaltem Wasser ca. 15-20 Minuten auskühlen lassen, dann erst in den Kühlschrank legen. Für die weitere Verwendung die Blutwurst zuerst in Wasser erhitzen, aber nicht kochen! Herausnehmen, mit Küchenpapier trocken tupfen und dann in heißem Schweinefett vorsichtig resch braten.

Tipp

Besonders gut schmeckt gebratene hausgemachte Blutwurst, wenn Sie grünen (rohen) Rückenspeck kleinwürfelig schneiden, goldbraun ausbraten und die Wurst damit übergießen (samt Fett). Als Beilage: Rösterdäpfel, Sauerkraut oder Saure Rüben. Vor allem aber ein Schnapserl danach.

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Kommentare8

Hausgemachte Blutwurst

  1. solo
    solo kommentierte am 14.06.2016 um 15:03 Uhr

    Habe ich lange Zeit selber gemacht - aber mit Semmelwürfel. Nur jetzt Blut zu bekommen ist fast aussichtslos. Gottseidank gibt es bei uns einen Bauernmarkt, da bekommt man gute Blunzen und Leberwurst.

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  2. Zubano15
    Zubano15 kommentierte am 18.12.2015 um 17:11 Uhr

    toll

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  3. Helmuth1
    Helmuth1 kommentierte am 27.07.2015 um 10:07 Uhr

    Blunzen haben wir früher auch selbst gemacht. Nur, wo bekommt man heute noch Blut? Es gibt keinen Fleischer der noch selber schlachtet. Auch die Hausschlächterei wurde verboten. Habe lange nach guten Blunzen und Leberwürste gesucht. Fündig wurde ich dann am Bauernmarkt.

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  4. BiPe
    BiPe kommentierte am 24.06.2015 um 09:48 Uhr

    Der Aufwand wird belohnt.

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  5. rudi1
    rudi1 kommentierte am 15.05.2015 um 09:58 Uhr

    klingt sehr gut

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