Gaemschipfaeffer - Uri

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Portionen: 4

  • 2000 g Gemsfleisch; in Ragout stuecke geschnitten
  • 1000 ml Rotwein
  • 50 ml Essig
  • Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeergewürz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • Sellerie
  • 100 g Mehl
  • Gewürze

Ein herbstliches Jagdgericht nach alter Urner Art.

Emil Stadler: Herr Walker aus Gurtnellen hat Glück gehabt auf der Jagd: er hat gestern eine Gemse heimgebracht! Darauf ist Frau Walker dabei, einen Teil davon zu Gemspfeffer zu zubereiten. Sie schneidet das Fleisch in Ragoutstücke. Darauf gibt sie den Rotwein, den Essig, das Wurzelgemüse sowie das Gewürz in einen irdenen Kochtopf und legt die Fleischstückchen in diese Flüssigkeit, so dass sie vollständig davon überdeckt sind. In dieser Beize bleiben sie zwei bis drei Tage oder noch länger liegen und reifen dem ersehnten Festmahl entgegen.

Wenn es soweit ist, nimmt Frau Walker das Fleisch heraus, trocknet es gut ab und brät es dann in heissem Fett auf allen Seiten gut an.

Anschließend kocht sie die abgeschüttete Beizi in einer Bratpfanne auf und gibt die angebratenen Fleischstückchen hinzu. Falls sie von der Flüssigkeit nicht ganz überdeckt sind, giesst unsere Köchin noch ein wenig Rotwein hinzu.

Unterdessen röstet sie in einer Bratpfanne Mehl ohne Fett dunkelbraun, gibt es dann in die Bratpfanne mit dem Fleisch und lässt das Ganze gemeinsam weiterkochen. Sobald das Fleisch gar ist, sticht Frau Walker die Fleischstückchen aus der Sauce und stellt sie warm. Nun passiert sie die Sauce, schmeckt sie mit einer Prise Zucker und dem nötigen Gewürz ab und giesst sie über das Fleisch.

Dazu gibt's natürlich Salzkartoffeln bzw. Polenta, und mit einem tüchtigen Schluck "Italiaener" begiessen die Freunde, die Walkers eingeladen haben, das Jagdglueck und das festliche Mahl! Apropos: Dieser Pfeffer lasse sich auf die gleiche Art ebenfalls aus Reh-, Fuchs- bzw. Hasenfleisch kochen, verrät uns Frau Walker.

Tipp: Verwenden Sie immer aromatische Gewürze zum Verfeinern Ihrer Gerichte!

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