Mostviertler Mostbratl

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Portionen: 7

  • 8 Scheiben Räucherspeck (dünn)
  • 1 1/2-2 kg Schopfbraten (vom Knochen gelöst)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Stück Lorbeerblatt
  • 2-3 Stück Knoblauchzehen
  • 1 Stück Schweinsnetz
  • 1 Stück Rübe (gelb)
  • 2 Stück Pastinakwurzeln (oder anderes Wurzelgemüse)
  • 2 Stück Zwiebeln (mittelgroß, weiß)
  • 1/2 Dutzend Pfefferkörner
  • 1/2-3/4 l Most
  • etwas Schweineschmalz
  • etwas Mehl

Eine Kasserolle mit Räucherspeck auslegen, Schopfbraten salzen, pfeffern und mit dem geviertelten Lorbeerblatt sowie dem stiftelig geschnittenen Knoblauch spicken. Braten auf die Speckunterlage setzen, das gewässerte, trockengetupfte Schweinsnetz darüber ausbreiten und an den Enden fest andrücken. Wurzelwerk, geschälte Zwiebeln, Pfefferkörner und  wenn möglich  auch noch die vom Auslösen übrig gebliebenen Knochen dazugeben und alles mit Most aufgießen. Je nach Größe der
Kasserolle sollte das Fleisch etwa zur Hälfte von der Flüssigkeit bedeckt sein. In das auf etwa 200 °C vorgeheizte Backrohr stellen und nach zwanzig Minuten auf 170 °C reduzieren. Nach insgesamt etwa zwei Stunden Bratensaft abgießen, Schweinsnetz entfernen und den Braten im Rohr samt Wurzelwerk und Speck noch etwas nachgaren, wobei die Hitze etwas erhöht oder  wenn möglich  die Grillschlange benutzt werden sollte, um die Kruste noch knuspriger zu machen. Unterdessen bereitet man in einer Kasserolle auf kleiner Flamme aus Schmalz und Mehl eine lichte Einbrenn zu, die man mit dem zuvor entfetteten  Bratensaft aufgießt und so lange einkochen lässt, bis sie schön mollig ist. Durch ein Spitzsieb passieren und mit einem Teil der Sauce das Mostbratl überziehen. Den Rest serviert man extra in einer Saucière. Traditionellerweise werden dazu Kraut und Knödel serviert.

Tipp

Dünsten Sie mit dem Mostbratl im Herbst eine Hand voll geschälter und gebratener Kastanien mit. Das macht die Sauce sämig und erspart die Einbrenn.

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Kommentare3

Mostviertler Mostbratl

  1. Illa
    Illa kommentierte am 20.11.2015 um 16:15 Uhr

    sehr gut

    Antworten
  2. Cecilia
    Cecilia kommentierte am 04.11.2015 um 21:14 Uhr

    wow, das klingt nach einem echten fleischgenuss!!

    Antworten
  3. edith1951
    edith1951 kommentierte am 02.03.2014 um 17:17 Uhr

    super Rezept.

    Antworten
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