Spinatknödel

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Zutaten

Portionen: 12

  •   300 g Weißbrot (oder Semmeln altbacken)
  •   125 ml Milch
  • 800 g Spinat
  •   Salz
  •   110 g Butter
  •   1 Knoblauchzehen
  •   1 Zwiebel (klein)
  •   2 Eier
  •   Pfeffer
  •   Muskat
  •   1 EL Mehl
  •   2 EL Semmelbrösel
  •   Mehl (zum Wenden)
  •   4 EL Parmesan (optional, frisch gerieben)

Zubereitung

  1. Für die Spinatknödel zunächst das Brot in schmale Scheibchen schneiden. Die Milch in einem Kochtopf sehr warm werden lassen, aber nicht zum Kochen bringen. Die Brotscheiben mit so viel heißer Milch ansaugen lassen.
  2. Den Spinat gut abspülen, in Salzwasser ein paar Minuten blanchieren (überbrühen). In ein Sieb geben, gut auspressen und klein hacken oder passieren.
  3. 30 g Butter schmelzen, die zerdrückte Knoblauchzehe und die fein gehackte Zwiebel darin andünsten, den gehackten Spinat zugeben und alles zusammen 5 Minuten weichdünsten. Dann etwas auskühlen lassen.
  4. Die Eier sowie den Spinat mit dem eingeweichten Brot mischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen, Mehl und Semmelbrösel dazugeben.
  5. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Mit feuchten Händen aus der Masse kleine Knödel formen und leicht in dem Mehl wälzen. Reichlich Salzwasser (die Knödel gehen beim Kochen auf und brauchen Platz zum Schwimmen) erhitzen. Wenn das Wasser blubbernd kocht, die Knödel einlegen und bei schwächerer Temperatur ohne Deckel ungefähr 15 Minuten leise auf kleiner Flamme ziehen lassen.
  6. Die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen. Die fertigen Knödel abtropfen lassen, mit dem Parmesan bestreuen und mit geschmolzener Butter begießen. Die Spinatknödel sofort servieren.

Tipp

Zur Sicherheit empfiehlt es sich, zuerst einen Probeknödel zu machen. Wenn er zerfällt, noch ein kleines bisschen Mehl dazugeben; wird er zu fest, noch einen Eidotter unter den Teig mengen. Die fertigen Spinatknödel lassen sich gut einfrieren.

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11 Kommentare „Spinatknödel“

  1. Bachl
    Bachl — 12.5.2021 um 10:18 Uhr

    Hatten erst vor ein paar Tagen Spinatknödel und da Blattspinat in meinem Garten noch nicht soweit ist, habe ich sie mit Bärlauch und Brennnessel gemacht und draufgekommen, dass dies eine perfekte Kombination ist. Dazu gab es Löwenzahnsalat mit Kartoffeln gemischt. Ein tolles Essen aus Frühjahrskräutern

  2. aerofit
    aerofit — 12.3.2016 um 09:27 Uhr

    Ich habe etwa die Hälfte Spinat (Blattspinat, aufgetaut) genommen. Die Mengenangabe bezieht sich wohl auf die Stückzahl, nicht auf die Portionen? Bei uns isst jeder 2 bis 3 Knödel (als eine Portion gerechnet).

  3. SandRad
    SandRad — 7.2.2016 um 10:48 Uhr

    Hat es einen bestimmten Grund, dass man die Knödel in Mehl wälzt bevor sie ins Wasser kommen?

    • aerofit
      aerofit — 12.3.2016 um 09:25 Uhr

      Ja, ich mache das immer, damit sie beim Kochen nicht zerfallen.

    • SandRad
      SandRad — 12.3.2016 um 19:35 Uhr

      Vielen lieben Dank für die Antwort :) Wieder etwas dazu gelernt. Habe ich allerdings selber noch nie gemacht und hat auch gut funktioniert ;) Wobei ich dieses Rezept noch nicht probiert habe.

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