Sardinencrostini auf Tomatencarpaccio

  • Zutaten

  • Zubereitung

  • Top Videos

Portionen: 4

  • 12 Sardinen, frisch (jeweils nach Grösse und Appetit der Fische)
  • 0.5 Bund Thymian, besser noch Zitronenthymian
  • 0.5 Bund Basilikum
  • 2 EL Fenchelsamen
  • 1 Weissbrot (z.B. Baguette oder evtl. Ciabatta)
  • 2 Fleischtomaten, reif
  • 1 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz (Fleur de Sel)

Ihren Namen verdanken sie der Mittelmeerinsel Sardinien, vor deren Küste sie früher in großen Schwärmen schwammen. Schon die alten Römer schätzten die Sardine und in den Mittelmeerländern Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Griechenland gehört sie bis jetzt auf den Menüplan. Hierzulande kennt man Sardinen vor allem aus der Dose, eingelegt in Öl oder evtl. Paradeisersauce. Roberto Carturan, der in Köln der Ristorante Alfredo betreibt, findet die kleinen Fische für die Dose allerdings viel zu schade.

Den Sardinen mit einem Küchenmesser den Bauch aufschlitzen und die Innereien entfernen. Den Kopf zum Bauch brechen und möglichst gemeinsam mit der Mittelgräte zum Schwanz hin herausziehen. Das erfordert ein kleines bisschen Übung. Die kleinen Gräten kann man mitessen, wer sehr empfindlich ist, kann sie aber genauso mit einer Pinzette entfernen. Die Sardinenfilets unter kaltem Wasser abbrausen, auf Küchenpapier legen und trocken reiben.

Die Fleischtomaten kreuzweise einschneiden, mit kochend heissem Wasser blanchieren (überbrühen) und in geeistem Wasser abschrecken. Die Haut entfernen und der Paradeiser in hauchdünne Scheibchen schneiden. Je vier davon auf einen Teller legen, mit Olivenöl beträufeln und mit Fleur de Sel überstreuen.

Das Weissbrot in feine, nicht mehr als fünf Millimeter dicke Scheibchen schneiden. In einer weiten Bratpfanne Olivenöl erhitzen und mit einer in der Schale zerdrückten Knoblauchzehe und dem (Zitronen-) Thymian aromatisieren. Die Brotscheiben der Reihe nach von beiden Seiten goldbraun backen. Alternativ kann man sie ebenso mit Öl bepinselt auf ein Blech Form und bei 220 °C in den Herd schieben.

Die Sardinenfilets mit der Hautseite nach oben auf ein geöltes Blech Form. Mit Fleur de Sel und den Fenchelsamen überstreuen, mit Olivenöl beträufeln und bei 220 Grad vier bis fünf min im Backrohr gardünsten. Die knusprigen Brotscheiben auf die Paradeiser legen, darauf die Sardinenfilets. Zum Schluss alles zusammen mit grob geschnittenem Basilikum überstreuen.

Als Getränk empfiehlt Roberto Carturan einen guten Prosecco. Es schmeckt aber ebenso ein Weisswein dazu, z.B. ein Sauvignon aus dem Friaul.

008/09/Manuskripte/hi-Ratgeber_E_T-Sardinencrostini. Pdf

Nachgekocht? Bitte bewerten Sie das Rezept
1 2 3 4 5
Was denken Sie über das Rezept?
0 0 0

Kommentare0

Sardinencrostini auf Tomatencarpaccio

Kommentar hinzufügen

Für Kommentare, bitte einloggen oder registrieren. Facebook login

Rund ums Kochen

Ähnliche Rezepte

Aktuelle Suche