Sauerkraut selber machen

Zubereitung

Für das Sauerkraut zunächst vom Krautkopf die äußeren, welken Blätter wegschneiden, vierteln und den Strunk entfernen. 2-3 Krautblätter aufheben. Kraut mit einem Krauthobel fein schaben.

Mit Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, Joghurt und Salz gut vermischen. Die Mischung in den Sauerkrauttopf geben. Das Kraut nun fest auf den Topfboden drücken bis saft austritt. So lange festpressen, bis der Saft die Krauteinlage zur Gänze überdeckt. Die übrigen Krautblätter auflegen und mit dem Stein des Krauttopfs beschweren.

Den blickdichten Topf verschließen, den Rand mit etwas Wasser begießen und das Kraut bei Zimmertemperatur 2-4 Tage stehen lassen. Danach gekühlt und dunkel bei ca. 4-5 °C lagern.

Während der Milchgärung entsteht weißer Schaum. Diesen immer wieder abschöpfen. Auch die Innenseite des Topfs und die Deckelunterseite sollten öfters gereinigt werden.

Nach ca. 6 Wochen ist das Sauerkraut fertig.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildern finden Sie hier.

Tipp

Das Joghurt (oder Buttermilch) im Sauerkraut beschleunigt den Gärprozess.

Gekochtes Sauerkraut lässt sich problemlos einfrieren.

Damit das Sauerkraut nicht zu sauer wird, empfiehlt es sich, das Kraut vorher gut zu wässern oder etwas länger zu kochen, damit sich der intensive Krautgeschmack verflüchtigt.

Mit einem Schuss Süßwein, Kümmel und angebratenen Speckwürfeln wird das Sauerkraut zu einer süßlich-harmonischen Delikatesse.

Ist das verwendete Gefäß nicht blickdicht, kann es durch den Lichteinfall zu einer Ergrauung des Krauts kommen.

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    Wow, schaut gut aus!

    Werde ich nachkochen!

    Ist nicht so meins!

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Kommentare10

Sauerkraut selber machen

  1. hmjW10
    hmjW10 kommentierte am 17.01.2018 um 12:28 Uhr

    Lorbeerblätter, Kümmel und Wacholderbeeren gehören unbedingt dazu!

    Antworten
  2. Martina Hainzl
    Martina Hainzl kommentierte am 26.11.2017 um 10:46 Uhr

    unbedingt Kümmel dazu

    Antworten
  3. belladonnalena
    belladonnalena kommentierte am 25.11.2017 um 20:23 Uhr

    Reift am besten in einem alten Keller. In Neubauten sind die Keller leider oft zu warm.

    Antworten
  4. xxxx40
    xxxx40 kommentierte am 24.11.2017 um 17:06 Uhr

    Etwas Kümmel dazu

    Antworten
  5. h.stelzmueller
    h.stelzmueller kommentierte am 24.11.2017 um 13:54 Uhr

    ich gebe auch kümmel dazu

    Antworten
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