S - Küchenlexikon von A - Z mit vielen Tipps & Tricks

Von "Abbrennen" bis "zur Rose abziehen". Wie schält man am besten Mandeln und gibt es wirklich tausendjährige Eier? Alles, was man zum Thema Kochen wissen muss, übersichtlich geordnet von A-Z.

  • Saba

    Die Makrele ist ein fetter, aber auch in Japan sehr beliebter Fisch, der (vor allem in Form von Sashimi) schnell verzehrt werden sollte, da er sich nicht lange frisch hält.

  • Sabayon

    über Dampf aufgeschlagene Eiercreme

  • Sacherwürstel

    den Frankfurtern ähnliche Wurstspezialität aus dem Hause Sacher

  • Safran

    Der Safran wird aus den Blütennarben einer dem Krokus verwandten Pflanze gewonnen und gilt als das teuerste Gewürz der Welt. Safran schmeckt aromatisch bitter und ein wenig scharf. Man verwendet es sehr sparsam dosiert in Reisgerichten, Fischsuppen und Saucen.Safran am besten in Wasser, Suppe oder Wein kurze Zeit kochen lassen, bevor er zu Saucen oder Cremesuppen gegeben wird. Die alten Römer streuten das Gewürz, dessen Bekanntschaft sie den Persern verdankten, gerne über ihre Hochzeitsbetten. Noch beliebter ist das aus einer im Herbst violett blühenden Krokus-Art (Crocus sativus) gewonnene Nobelgewürz (es gilt als das teuerste der Welt) mittlerweile in Asien. Zur Verwendung gelangen nur die getrockneten Blütennarben der Fruchtblätter, weshalb man für die Herstellung von 1 kg Safran 80.000 bis 150.000 Blüten aus einer Anbaufläche von etwa 1.000 Quadratmetern benötigt. Safran enthält stark färbende Carotinoide wie Crocin und kann sowohl hocharomatisch als auch, bei Überdosierung (mehr als 10 g), tödlich sein. Bei Lichteinwirkung verliert Safran schnell seine aromatischen Eigenschaften, er sollte deshalb stets dunkel aufbewahrt und im übrigen nicht allzu lange gekocht werden. (Staubfäden am besten einige Minuten in Wasser weichen und den Gerichten erst am Ende der Garzeit hinzufügen). Frisch gemörserter Safran verstärkt indessen seine kolorierende Wirkung.

  • Sake

    bedeutet nicht nur Reiswein, sondern auch Lachs. Die Japaner ziehen (wie übrigens auch die Nordländer) jenen Lachs vor, der gerade flussaufwärts wandert, da sein Fettgehalt dann niedriger ist als im offenen Meer. Als Spezialität – vor allem für die Sushi-Zubereitung – gilt auch der Ikura oder Sujiko genannte Lachs(= Keta)kaviar.

  • Salamander

    Grillschlange bzw. Grillgerät nur mit Oberhitze zum raschen Überbacken (Gratinieren).

  • Sashimi

    In Japan roh genossenes Filet von Meeresfischen.

  • Saubohnen

    auch Puffbohnen; dicke, große Bohnen

  • Sauerkraut

    Sauerkohl

  • Säuern

    Mit Zitronensaft, Essig oder säurebetonten Weiß- oder Rotwein würzen.

  • Sauerrahm

    saure Sahne

  • Sautieren

    Kleine Fleischstücke mit Fett (Butter) in einer Pfanne unter ständigem Rütteln braten, Gemüse in Fett (Butter) schwenken.

  • Savarin

    mit Alkohol getränkter, ringförmiger Hefekuchen

  • Schälen von Haselnüssen

    Haselnüsse trocken rösten, Schalen in einem groben Tuch abreiben.

  • Schälen von Mandeln

    Mandeln kurz in kochendem Wasser aufkochen, abseihen, in ein Tuch einschlagen und die Mandeln kräftig gegeneinander reiben, schälen bzw. Schalen entfernen.

  • Schalotte

    Die Schalotte ist ein Zwiebelgewächs. Sie ist etwas kleiner als die herkömmliche Zwiebel und hat einen milderen Geschmack.

  • Scharling

    bäuerliches „Knabbergebäck“, auch Suppeneinlage

  • Scheadlan

    in Schmalz gebackene Süßspeise, in anderen Bundesländern auch Polsterzipf genannt

  • Schilcher

    Blauer Wildbacher: weststeirische Weinspezialität, die dem Rosé ähnlich sieht, aber stark säuerlich schmeckt

  • Schlagobers

    süße Sahne, Schlagsahne

  • Schlangen

    Kobras und andere Schlangen werden in China zunächst kunstvoll enthäutet (wobei die Galle mit Süßwein vermischt als „Schlangenwein“ ein beliebter Aperitif ist) und anschließend zu kräftigen Wintersuppen verarbeitet, geschmort oder gebraten. Schlangenfleisch ist kräftigem Hühnerfleisch nicht unähnlich und wird in China fast ausschließlich in speziellen Schlangenrestaurants angeboten.

  • Schleifen

    den Teigling rundwirken, indem man ihn in kreisförmigen Bewegungen gegen die Tafel drückt.

  • Schleifen von Gebäck

    Ein kleines Teigstück (z.B. Krapfen bzw. Germmehlspeisen) durch gleichmäßig rotierende Bewegung mit der Hand in Form bringen.

  • Schmalz

    ausgelassenes Fett (z.B. Schweineschmalz, Gänseschmalz etc.) oder geklärte Butter (Butterschmalz)

  • Schmalzmuas, Schmalzkôh

    vor allem in Unterkärnten verbreiteter süßer Festtagsbrei aus Reibgersteln, Rosinen, Milch, Zucker und Eiern

  • Schmand /Obers / Rahm

    Obers/Rahm/Sahne bzw. süsse Sahne/Schmand/: durch Zentrifugieren konzentrierte Milch mit mindestens 10 % Fettgehalt. siehe auch Creme fraiche / Creme double

  • Schmoren

    Nach starkem Anbraten in erhitztem Fett (Rösten) unter Zugabe von Flüssigkeit oder Soße im geschlossenen Topf garen.

  • Schöberl

    Suppeneinlage aus Biskuitteig

  • Schokoglasur / Honigschokolade

    Universalglasur für Sachertorte, Rehrücken, Schnitten, zum Tunken, für Kekse u.a.

    180 g Obers
    50 g Honig
    220 g dunkle Kuvertüre zerkleinert

    Obers mit Honig aufkochen, zerkleinerte Kuvertüre zugeben und rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat.

  • Schopfbraten

    Schweinekamm

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