R - Küchenlexikon von A - Z mit vielen Tipps & Tricks

Von "Abbrennen" bis "zur Rose abziehen". Wie schält man am besten Mandeln und gibt es wirklich tausendjährige Eier? Alles, was man zum Thema Kochen wissen muss, übersichtlich geordnet von A-Z.

  • Rasten lassen

    Mürbteig, Blätterteig, Palatschinkenteig usw. an einem kühlen Ort ruhig stehen lassen (läßt sich besser weiterverarbeiten), oder gebratenes Fleisch bzw. grosse Braten vor dem Anschneiden rasten lassen (Saft kann sich gut verteilen bzw. tritt beim Aufschneiden nicht aus).

  • Raugg’n, Raunggen, Reinggele, Rankalan

    unförmige Knödel (meist auf Roggenbrotbasis)

  • Rebeln

    Beeren von den Stengeln lösen.

  • Reduzieren (Bis zur Hälfte einkochen lassen)

    Flüssigkeit (z.B. Saucen, Suppen / Achtung - ohne Salz!) so lange kochen, bis durch Verdunsten die gewünschte Konsistenz oder ein stärkerer Geschmack erreicht, oder nur noch die Hälfte der ursprünglichen Flüssigkeitsmenge vorhanden ist.

  • Rein

    flache Backform, in Kärnten auch: Scharl

  • Reinling, Reindling

    meist süßer, manchmal aber auch, z. B. als Bertram- Reinling, sauer zubereiteter Germkuchen; gilt in Kärnten als typische Osterspezialität und wird meist gemeinsam mit Hauswürsten und Osterschinken verzehrt

  • Ribisel

    Johannisbeere

  • Rippalan

    Rippenspeer

  • Ritschert

    Gerstbrein (Rollgersten-)Eintopf mit Bohnen, Speck, Geflügel oder Fleisch

  • Rohnen

    Rote Rüben, rote Bete, Randen

  • Rollgerste

    Graupen

  • Rollholz

    damit werden große Teigstücke ausgerollt

  • Rostbraten

    hohes Roastbeef, hohe Rippe

  • Röster

    gedünstetes Obst (z.B.: Hollerröster)

  • Rote Rübe

    Rote Beete

  • Rotkraut

    Rotkohl

  • Rupfen

    Geflügel heiß abbrühen, Federn auszupfen

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