Hinweise auf Nahrungsmittelallergene 3/6

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  • Auszugsweise Info über Allergene i.Nahrungsmitteln
  • Hülsenfrüchte: Erdnuss,
  • Sojabohne, Erbse, gr.Bohne,
  • "Taugeh", Lupine, Guar

Ein Bohnenrezept für jeden Geschmack:

Hülsenfrüchte: Reife Samen von Pflanzen aus der Familie der Papilionaceae (synonym: Fabaceae) dienen unter der Sammelbezeichnung "Hülsenfrüchte" oder "Leguminosen" der menschlichen Ernährung

Linsen, Bohnen, Gartenerbsen, Kidney, Sojabohnen, Kichererbsen-Bohnen und andere. Die Erdnuss gehört ebenfalls zu den Leguminosen. Sie ist zwar morphologisch eine Nussfrucht, da ihre Frucht geschlossen bleibt, botanisch besteht aber keine Verwandtschaft zu Haselnuss, Walnuss beziehungsweise anderen Nüssen. Auch die Guarpflanze ist ein Vertreter der Papilionaceae.

Allergische Reaktionen gegen Hülsenfrüchte sind weit verbreitet (Lemanske & Taylor 1987). Meistens handelt es sich jedoch nicht um eine Gruppensensibilisierung, sondern am Reaktionen auf einuelne Arten, wobei Erdnuss und Sojabohne dominieren.

warum diese Hülsenfrucht so stark allergenisierend wirkt. Da Erdnuss-Proteine in der Muttermilch entdeckt wurden, könnte die Sensibilisierung in einigen Fällen schon in der Säuglingsphase stattfinden (Yunginger & Jones 1987; Settipane 1989). Eine Ernuss-Allergie verliert sich selten mit der Zeit, sondern bleibt vielmehr über Jahre bestehen. Einmal sensibilisiert gilt ein Mensch für Zeit seines Lebens als allergisch /Settipane 1989; Burks et al.

Sojabohne (Glycine max): Auch die S. ist ein potentes Allergen, wenngleich seine Allergenitaet hinter der Erdnuss zurücksteht. Eine Bedeutung hat die Soja-Allergie vor allem bei Säuglingen, die aufgrund einer Milch-Allergie mit Säuglingsformula auf Sojabasis ernährt werden. Im Gegensatz zur Erdnuss werden allergische Reaktionen gegen Soja oft innerhalb der ersten paar Jahre nach Auftreten der Initialsymptome abgelegt (Sampson & Scanlon 1989).

Erbse (Pisum sativum): Anzumerken ist, dass der Albumin-Gehalt und damit parallel die allergene Aktivität der Erbsen mit der Reife ansteigt. So besitzen nur reife Erbsen deutlich allergene Potenz, unreife jedoch nicht.

Grüne Bohne: Manche Menschen reagieren bei der Vorbereitung (Putzen der Bohnen und des Kochens (Inhalieren der Kochdaempfe) von rohen Bohnenschoten mit Unverträglichkeitserscheinungen. Gekochte Bohnenschoten können sie dann aber symptomlos berühren und verzehren.

"Taugeh": Die deutsche Bezeichnung dieser Leguminosen-Art konnte nicht ermittelt werden, es handelt sich aber um gekeimte kleine Bohnenschoten, die Bestandteil von Frühlingsrollen, einer typischen Entrée der chinesischen Küche, sind. Auch auf "taugeh" reagieren manche Menschen allergisch.

Guarpflanze (Cyamopsis tetragonoloba): Guarkernmehl kann Bäckerasthma hervorrufen. Manchmal wird nach dem Verzehr von Guarprodukten ein Zungenbrennen bemerkt. Die Reaktionsphase ist auffallend lang (5-6 Stunden).

Fortsetzung 4

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Kommentare1

Hinweise auf Nahrungsmittelallergene 3/6

  1. Yoni
    Yoni kommentierte am 22.09.2015 um 14:21 Uhr

    sehr gut

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