Klassischer Fufu

Fufu ist ein traditionelles Grundnahrungsmittel der westafrikanischen Küche und wird vor allem in Ghana, Nigeria und der Elfenbeinküste serviert. Die weiche, elastische Beilage wird klassisch aus Maniok, Yams oder Kochbananen hergestellt und zu herzhaften Suppen und Eintöpfen gereicht. Durch seine neutrale Note nimmt Fufu Aromen besonders gut auf und ist ein fester Bestandteil vieler afrikanischer Esskulturen.

 

Zutaten

Zubereitung

  1. Maniok vorbereiten: Frischen Maniok schälen, den harten Mittelstrang entfernen und in gleich große Stücke schneiden. Tiefgekühlten Maniok vollständig auftauen.
  2. Kochen: Maniokstücke in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze ca. 20–25 Minuten weich kochen, bis sie sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen.
  3. Abgießen & Stampfen: Das Kochwasser fast vollständig abgießen (etwas aufbewahren). Maniok noch heiß mit einem Kartoffelstampfer oder Holzstößel kräftig zerstampfen.
  4. Rühren & Ziehen lassen: Nach und nach etwas Kochwasser zugeben und die Masse kräftig rühren und ziehen, bis ein glatter, elastischer Teig ohne Klümpchen entsteht.→ Wichtig: Fufu wird nicht püriert, sondern mechanisch bearbeitet, damit die typische Konsistenz entsteht.
  5. Formen: Die Masse kurz auf niedriger Hitze weiterziehen lassen, dann mit feuchten Händen oder einem Löffel zu glatten Kugeln formen.

Tipp

Fufu wird heiß serviert und traditionell mit:

Erdnusssuppe, Okra-Suppe, Egusi-Suppe, Palmnußsuppe gereicht. Gegessen wird meist mit der Hand: kleine Stücke abreißen, in die Suppe tauchen und genießen.

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