Sachertorte à la Sacher

Zutaten

Portionen: 12

  • 140 g Butter (zimmerwarm)
  • 110 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote (ausgekratztes Mark davon)
  • 6 Eidotter
  • 6 Eiklar
  • 130 g Speiseschokolade
  • 110 g Kristallzucker
  • 140 g Mehl (glatt)
  • 200 g Marillenmarmelade
  • Butter (für die Form)
  • Mehl (für die Form)
  • Schlagobers (als Garnitur)

Für die Glasur:

  • 200 g Kristallzucker
  • 125 ml Wasser
  • 150 g Schokolade
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Zubereitung

  1. Weiche Butter mit Staubzucker und Vanillemark in einer Schüssel cremig rühren. Eidotter nacheinander langsam einrühren und alles zu einer dickschaumigen Masse schlagen.
  2. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und unterrühren. Eiklar steif schlagen, dabei den Kristallzucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis der Schnee schnittfest und glänzend ist. Schnee auf die Dottermasse häufen, das Mehl darüber sieben und mit einem Kochlöffel alles vorsichtig vermengen.
  3. Für den Boden der Sachertorte eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.
  4. Masse einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C 55-60 Minuten backen. Dabei die ersten 10-15 Minuten die Backrohrtür einen Finger breit offen lassen, die restliche Zeit schließen. (Der Kuchen ist richtig durchgebacken, wenn ein leichter Fingerdruck sanft erwidert wird.)
  5. Nun die Torte mit der Form auf ein Kuchengitter stürzen und etwa 20 Minuten überkühlen lassen. Anschließend das Papier abziehen, Torte umdrehen und in der Form völlig erkalten lassen, um die Unebenheiten der Oberfläche zu glätten. Aus der Form lösen und mit einem scharfen Messer waagrecht halbieren.
  6. Marmelade leicht erwärmen, glatt rühren, beide Tortenböden damit bestreichen und wieder zusammensetzen. Rundherum ebenfalls mit Marmelade bestreichen und etwas antrocknen lassen.
  7. Für die Glasur der Sachertorte Zucker und Wasser 5-6 Minuten sprudelnd aufkochen, dann leicht überkühlen lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und unter Rühren nach und nach mit der Zuckerlösung vermischen, bis eine dickflüssige, glatte Glasur entsteht.
  8. Lippenwarme Glasur auf einmal, d. h. in einem einzigen raschen Guss, über die Torte gießen und mit so wenigen Strichen wie möglich mit einer Palette rundum glatt verstreichen.
  9. Die Sachertorte einige Stunden trocknen lassen, bis die Glasur wirklich erstarrt ist. Portionieren und mit geschlagenem Obers servieren.

    Finden Sie hier eine Video-Anleitung zum Sachertorten-Rezept

Tipp

Um die richtige Konsistenz der Glasur zu überprüfen, lassen Sie die Glasur über einen Holzkochlöffel laufen. Dieser sollte dann von einer etwa 4 mm dicken Glasurschicht bedeckt bleiben. Gerät die Glasur zu dick, so kann sie durch einige Tropfen Läuterzucker (Zuckerrückstände im Topf nochmals mit wenig heißem Wasser lösen) verdünnt werden. Achten Sie auch darauf, dass die Glasur für die Sachertorte nicht zu heiß wird - sie bleibt sonst nach dem Trocknen stumpf und keinesfalls glänzend.

In der Regel wird die Sachertorte nicht verziert, nur im Hause Sacher wird sie mit dem berühmten Tortensiegel belegt.

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    Wow, schaut gut aus!

    Werde ich nachkochen!

    Ist nicht so meins!

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Kommentare80

Sachertorte à la Sacher

  1. stella74
    stella74 kommentierte am 04.12.2013 um 14:57 Uhr

    Danke für die schnelle Antwort :)

    Antworten
  2. stella74
    stella74 kommentierte am 03.12.2013 um 21:40 Uhr

    Ich habe vor in den nächsten Tagen eine Sachertorte zu backen, habe mir alles durchgelesen aber es steht nicht welche Springform alle verwendet haben...24 oder 26cm?

    Antworten
    • rwagner
      rwagner kommentierte am 04.12.2013 um 14:45 Uhr

      Liebe Stella! Das Rezept ist für eine Sachertorte von 22-24cm Durchmesser geeignet. Beste Grüße aus der Redaktion

      Antworten
    • AnAndy
      AnAndy kommentierte am 16.01.2017 um 19:37 Uhr

      Verstehe nicht, warum.es bei meiner 26er bereits 2x spitze war?!

      Antworten
  3. Nusskipferl
    Nusskipferl kommentierte am 09.07.2013 um 22:10 Uhr

    da die Kommentare kaum unterschiedlicher sein könnten, bin ich neugierig geworden und werde das Rezept ausprobieren, bin schon gespannt, wie sie gelingt.

    Antworten
    • Maria6291
      Maria6291 kommentierte am 06.11.2013 um 16:49 Uhr

      ...und wie ist sie geworden? :-D

      Antworten
  4. RosiResi
    RosiResi kommentierte am 06.07.2013 um 13:58 Uhr

    Total interessant, wie unterschiedlich die Meinungen sind.
    Wir waren begeistert von der Torte.
    170°C einstellen ist bei meinem billigen Backrohr zwar nicht genau möglich aber die Backzeit (12min einen Spalt geöffnet, 45min geschlossen) hat spitze gepasst: die Torte war flaumig und saftig. (Ober-&Unterhitze, ist angeblich ja besser als Umluft)
    Als Glasur hab ich allerdings aus Erfahrung die fertige Manner-Glasur für Sachertorte genommen und über die warme Torte gegossen (wir waren zu ungeduldig für's auskühlen lassen)

    Ich werde sie wieder backen und mein Liebster schwärmt auch davon.

    Antworten
  5. jenni_8
    jenni_8 kommentierte am 11.06.2013 um 18:56 Uhr

    lecker :)

    Antworten
  6. Gast kommentierte am 25.12.2010 um 15:41 Uhr

    also bei mir war das gleiche wie beim gast vom 16. jänner

    obwohl i öfters torten mache..habe ich mit dem rezept keinen erfolg erzielt.
    sie wurde einfach nicht durch :(

    Antworten
  7. Gast kommentierte am 26.07.2010 um 10:14 Uhr

    Ein Rezept, daß ganz und gar nicht empfehlenswert ist.

    Antworten
  8. Gast kommentierte am 27.02.2010 um 19:24 Uhr

    vor einigen Jahren habe ich die Sachertorte aus dem Sacher Backbuch gebacken. Diese war ein voller Erfolg, perfekt gebacken und im Geschmack ein reiner Genuß.
    Da das Buch allerdings in Besitz meiner Mutter ist, freute ich mich sehr, hier das Rezept aus dem Sacher "Kochbuch" zu entdecken.
    Ich kannst nach den vielen Jahren natürlich nicht beschwören, jedoch glaube ich mich zu erinnern, dass das Rezept anders wars.
    naja..
    nun zum backen..
    Die Backzeit war auch bei mir viel zu kurz. Hab sie gute 30 min länger im Ofen gehabt, noch im ausgeschalteten Backrohr ziehen lassen und dennoch ist meine Torte ebenfalls ein wenig "speckig" geblieben.
    Zur Glasur:
    da ich von der Beschreibung her schon etwas skepisch war und dann auch noch das Kommentar dazu gelesen habe (danke an dieser Stelle ;o) ) hab ich mir im Vorraus erlaubt ein wenig anders vorzugehen.
    Von der Schuler her kann ich mich noch erinnern, Schokoglasur nur mit SChoko und Butter gemacht zu haben. Desshalb hab ich in die schmelzende SChokolade nochmal 40g Butter hinzugefügt und die Schokomasse noch in die dampfende Wasser/Zucker Kombi eingerührt.
    Und: Die Glasur wurde wirklich perfekt! Also diese Torte hätte ich für div. Backbücher fotografieren können.
    kleiner Tipp: im kalten Wasserbad unter ständigem rühren nur etwas abkühlen lassen - geht sehr rasch. Mit einer Teigkarte den Rand der Torte schon mal vorbestreichen (zügig!) dann erst die Torte mit schoko übergießen! Ein wenig hin- und herschwanken, FERTIG!
    PS: geschmeckt hat sie hervorragend!!!!

    glg und viel Glück, Spaß und Genuß an alle,
    M.

    Antworten
  9. Gast kommentierte am 16.01.2010 um 20:06 Uhr

    also dieses rezept, werde ich sicher nicht mehr verwenden, den die torte war ganz und gar nicht genießbar- irgendwas mit dieser zusammensetzung passt gar nicht...teig wurde nicht durch und ich habe sie 80 minuten im ofen gelassen. da nehm ich lieber wieder mama´s rezept

    Antworten
  10. Gast kommentierte am 08.12.2009 um 09:32 Uhr

    # Kommentar von Häferlgucker, 17. Sep 2007
    wegen der eier

    Naja, laut Prato nahm man früher 12 Stück, insofern sind 6 Eier ja schon eine starke Verbesserung

    12 warens bei 2 torten :D

    Antworten
  11. Gast kommentierte am 13.08.2009 um 00:00 Uhr

    Seit ich dieses Rezept ausprobiert habe, wünschen sich alle Familienmitglieder zum Geburtstag
    eine "Sachertorte a` la Sacher"
    einfach SUPER!!
    Übrigens, geb ich den Kristallzucker erst zum steifgeschlagenen Schnee, dann wird dieser richtig sämig, bzw. schmierig! ;-)

    Antworten
  12. Gast kommentierte am 23.05.2009 um 20:57 Uhr

    Also das mit dem Zuckerguss klappt leider überhaupt nicht. Nach dem leichten Abkühlen der Zuckermasse diese löffelweise in die Schokolade einzubringen ist ein mehr oder minder sinnloses unterfangen, denn die Glasur wird sofort hart und klumpig. Ich mache nun den 3. Versuch, wenn es nun wieder nicht gelingt, lass ich es sein und ich werde eine gekaufte Glasur verwenden. Diese Patzerei scheint kein gutes Ende zu finden.

    Antworten
    • Rosa Steinbichler
      Rosa Steinbichler kommentierte am 08.09.2011 um 21:31 Uhr

      ich verwende die obersglasur, 250g obers und ca. 200 g kochschokolade. unter ständigen rühren aufkochen lassen gut durchrühren danach etwas abkühlen lassen . das ist die beste glasur für torten und kuchen !! nicht für kekse denn sie wird nicht hart. aber die ist lecker.

      Antworten
    • Ladyamigo
      Ladyamigo kommentierte am 31.01.2015 um 13:43 Uhr

      Vielen Dank für den tollen Tipp, das hab ich mir sofort notiert ;)

      Antworten
  13. Gast kommentierte am 01.03.2009 um 16:34 Uhr

    Also ich war weniger mit dem Rezept zufrieden. Ich habe in meinem Leben schon einige Torten gemacht und zudem habe ich auch eine Kochausbildung.
    Deswegen ist mir das mit dem Schnee und dem Kristallzucker schon etwas komisch vorgekommen... Ich hab mich allerdings an das Rezept gehalten und musste dann 6 neue Eier für neuen Schnee besorgen gehen, weil dieser flüssig war.
    Um flüssigen Schnee zu vermeiden, sollte dieser auf jeden Fall extra geschlagen werden und dann in die Masse mit Dotter... leicht und sanft untergehoben werden.
    Bis zu dem Zeitpunkt als die Torte ins Rohr kam, sah sie eigentlich noch toll aus. Hab sie dann auskühlen lassen und als ich sie dann aufschnitt um sie zu füllen, war sie ziemlich bröselig.
    Eben anders, als ich es von anderen Torten gewöhnt bin.
    Ich werd mich in Zukunft an die alten erprobten Rezepte meiner Familie halten, weil den bröseligen Haufen (der jedoch super gut schmeckt), kann ich meinem Schatz nicht zum Geburtstag in die Arbeit mitgeben.

    Antworten
  14. Gast kommentierte am 14.09.2008 um 19:13 Uhr

    das rezept ist gut, nur das stürzen dann papier abziehen und dann wieder in der form auskühlen check ich nicht!

    Antworten
  15. Gast kommentierte am 17.09.2007 um 10:22 Uhr

    Naja, laut Prato nahm man früher 12 Stück, insofern sind 6 Eier ja schon eine starke Verbesserung

    Antworten
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