(Citrus reticulata)

Mandarine

Worauf muss ich beim Kochen achten?
Gekocht wird mit Mandarinen eher selten, da sie sich ideal zum Frischverzehr eignen. Zwischendurch oder als leichtes Dessert ist sie stets ein idealer Muntermacher. Kombinieren lässt sie sich vor allem mit leichten frischen Nachspeisen, wie Pudding oder Obstsalat. Eine perfekte Harmonie können sie auf den Teller zaubern, wenn sie eine Topfencreme mit frischen Mandarinenstückchen garnieren. Aber auch in etwas pikanteren Gerichten, ist die Mandarine als süß-säuerlicher Akzent eine interessante Geschmacksnote.

Eine kleine Kulturgeschichte der Mandarine
Sowie Orange, Pampelmuse und Kumquat wurde auch die Mandarine mit größter Wahrscheinlichkeit schon vor 4 000 Jahren in China kultiviert. Wer damals ein Mandarinenbäumchen sein eigenen nennen konnte, musst sich um seine Zukunft nicht zu sorgen. Die Mandarine als einer der edelsten und besten Früchte Chinas, war einst eine Delikatesse, die nur dem Kaiser und seinen nächsten Angehörigen vorbehalten war. Ein Indiz dafür ist ihr Name, der im Zuge der portugiesischen Entdeckungsreisen, die portugiesische Bezeichnung für hohe chinesische Staatsbeamten erhielt. Ihr Durchbruch als wirtschaftlich bedeutende Zitrusfrucht, ist aber erst im 19. Jahrhundert anzusiedeln.

Biologisches
Mandarinen wachsen an einen immergrünen bedornten Baum und werden meist im Herbst von Oktober bis Jänner geerntet. Trotz seiner schönen schlanken Äste, gilt der verhältnismäßig kleine Mandarinenbaum jedoch als einer der robustesten und kälteresistenteren unter den Zitrusbäumen. Mandarine ist aber nicht gleich Mandarine und deshalb gibt es stets das Bestreben die Mandarinen in Gruppen einzuteilen. Die Bekannteste Unterteilung ist die von Hodgson, die zwischen Satsumas, Mittelmeer-Mandarine, King-Mandarine und unserer gewöhnlichen Mandarine unterscheidet. Kreuzungen verschiedener Mandarinenarten, werden dabei als Mandarinen-Hybriden bezeichnet. Die in heimischen Gefilden beliebte Klementine, sowie auch die Tangerine, ist zum Beispiel eine Kreuzung aus Mandarine und Bitterorange.

Für Körper und Gesundheit

Nicht umsonst, gehört die Mandarine zum fixen Bestandteil eines jeden Nikolosackerls. Vor allem in der kalten Jahreszeit stärkt sie durch ihren hohen Vitamin C-Anteil das Immunsystem und schützt daher vor der obligatorischen Wintererkältung. Neben dem wichtigen Vitamin C enthält sie auch Betakarotin, Kalium und Folsäure. In der dunklen Jahreszeit haben auch die ätherischen Öle der Mandarine, die vor allem in Mandarinenöl konzentriert vorkommen, positive Wirkung auf Körper und Geist. Bei Winterdepressionen wirk es stimmungsaufhellend und weckt die innere Energie. Auch bei Nervosität und Schlaflosigkeit ist ein gutes natürliches Therapeutikum.

Hier geht's zum Video mit allem Wissenswerten über die Mandarine

Autor: Ruth Wagner

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