Was die Kennzeichnung verrät

Das gläserne Ei

Die Packungskennzeichnung und das Ei selbst verrät Ihnen die Form der Haltung, die Packstelle und das Ablaufdatum.

EU-weit gibt es seit 2004 die Einzelei-Kennzeichnung: Direkt auf dem Ei befindet sich ein mehr-stelliger Zahlen- und Buchstabencode der über Haltungsform und Herkunft informiert. Eier mit diesem Stempel kommen aus Landwirtschaften, die freiwillig an einem Hygieneprogramm (bakteriologische Kontrollen) teilnehmen. Teil dieses Programms sind auch unangemeldeten Kontrollen.

Die Bedeutung des Codes:

1= Haltungsform: Erste Ziffer am Beginn des Codes
0 für Bio
1 für Freilandhaltung
2 für Bodenhaltung
3 für Käfighaltung

2= Herkunft
AT steht für Österreich
DE steht für Deutschland
NL steht für Holland

3= Betriebsnummer des Bauern

4= MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum)
Ein Hühnerei „lebt“, also keimt bis zu seinem 14. Tag. D.h. ein Ei bleibt 2 Wochen frisch. Laut EU-Recht ist ein Ei innerhalb von 28 Tagen nach dem Legen zu verbrauchen. Verkauft werden darf ein Ei bis zu einer Woche vor Ende dieser 28 Tage.
Nach 14 Tagen sollten Sie Eier nicht mehr roh oder weichgekocht essen. Verwenden Sie sie statt dessen für Kuchen, Torten oder Gebäck.

Autor: Maria Tutschek

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