(Pyrus Communis)

Birne

Worauf muss ich beim Kochen mit Birnen achten Da die Mineralstoffe knapp unter der Schale liegen ist es ratsam, die Schale nicht zu entfernen.

Um eine bräunliche Verfärbung aufgeschnittener Birnen zu verhindern, beträufeln Sie sie mit Zitronensaft.

Birnen eignen sich aber auch ausgezeichnet zum Kochen – dazu sollten die Früchte aber noch nicht ganz reif sein. Sie dienen eingekocht als Kompotte, Gelees und als Beilagen zu Wildgerichten oder sind in getrockneter Form als Kletzen ein gesunder Snack und wichtiger Bestandteil zahlreicher winterlicher Mehlspeisen.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Früchte glatt und fest, aber nicht ganz hart sind und angenehm riechen. Da sie bei Zimmertemperatur schnell nachreifen, sollte man sie am besten bald verbrauchen.

Aufgrund ihrer Eigenschaft, schnell Fremdgerüche anzunehmen, werden Birnen am besten nicht zusammen mit stark riechenden Nahrungsmitteln aufbewahrt.

Biologisches
Der Birnbaum ist als Rosengewächs mit Früchten wie Äpfeln und Marillen verwandt. Birnenbäume gedeihen in fast allen gemäßigten Klimazonen. Ihre gelben, braunen, roten oder grünen Früchte sind meist tropfenförmig. Aufgrund der großen Sortenvielfalt gibt es aber mitunter auch ganz runde oder sehr längliche Birnen. Je nach Sorte werden Birnen im Sommer, Herbst oder sogar im Winter geerntet. Die Saison von heimischen Birnen ist zwischen September und Dezember. Bekannte Sorten sind die saftig, cremige Anjou, die aromatische und zum Kochen geeignete Williams Christ, aus der auch der bekannte Schnaps gemacht wird, oder die besonders saftige und süße Comice, die zu den besten Birnen der Welt gezählt wird.

Für Körper und Gesundheit
Birnen haben nicht nur ein wunderbar süßes Aroma, sondern sie sind auch besonders säurearm und somit bekömmlicher als Äpfel. Sehr reich an Ballaststoffen wirken sie durch ihren hohen Kaliumgehalt zudem entwässernd. Mit 50 kcal/ 100 g eignen sie sich daher auch gut als Snack bei Diäten. Obwohl sie keine echten „Vitaminbomben“ sind, schätzt man sie wegen ihres Eisengehalts bei Blutarmut, durch ihren Phosphorgehalt beruhigen sie das Nervensystem. Im unreifen Zustand genossen, wirken Birnen abführend, reife Birnen wirken harntreibend und magenstärkend.

Eine kleine Kulturgeschichte der Birne
Tantalos Qualen bestehen in der griechischen Mythologie darin, stets nach den süßesten Früchten zu greifen, sie aber nie fassen zu können. Neben Äpfeln und Feigen lechzt er in dieser Geschichte auch ewig nach wohlschmeckenden Birnen. Diese ursprünglich aus Zentralasien stammende Frucht wurde in der Antike aber nicht nur in Griechenland, Rom oder China hoch geschätzt, sondern war auch in unseren Breiten stets beheimatet. Die zahlreichen modernen Sorten dieser süßen Kernfrucht sind das Ergebnis jahrhundertelanger Kreuzungen.

Autor: Helene Wagner

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Kommentare1

Birne

  1. cp611
    cp611 kommentierte am 09.10.2014 um 20:47 Uhr

    Nicht zu süß und nicht zu sauer,eine Birne die gibt Power :-)

    Antworten
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