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Gut gepflückt: Eine Steige voll "Gold" 🍑

Nina Dusek

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Ein lieber Freund von mir ist unter die Obstbauern gegangen und letzten Freitag war's soweit! Auch die wirklich "frostigen" Temperaturen und der Regen hielten uns - meine beste Freundin und mich - nicht davon ab, noch Freitag Abend nach Großebersdorf zu fahren und uns an den unzähligen Marillenbäumen zu beglücken! 

Fast wären wir auch wieder nach Hause gefahren. Denn aufgrund des Regens, ist Stefan - der frisch gebackene Obstbauer - verständlicherweise auch nach Hause ins Warme gefahren. Er dachte sich, es würde niemand so hart gesotten sein und doch noch rauskommen. Tja... ;) 

Gott sei Dank hab ich ihn aber am Telefon erreicht und nach 10 Minuten war er auch schon da, um uns das Tor zum (Marillen)Glück zu öffnen. Auch der Regen hat genau in der Zeit aufgehört, die Sonne kam heraus und wir waren wortwörtlich am Ende des Regenbogens 🌈 angekommen :D ... Kein Topf voll Gold, dafür eine Steige voll goldgelber Marillen und auch ein paar Pfirsiche waren bereits reif und landeten sofort in meinem Kisterl. Prompt eine halbe Stunde später, als wir unsere Steige und Kübel vollgefüllt hatten und wir uns auf den Heimweg machen wollten, fing es auch wieder an zu regnen! Was soll ich dazu sagen - das Schicksal war auf unserer Seite! Oder besser gesagt - die Marillen?!

Stefan bietet seine Obstbäume zum Gratispflücken an. Ja, richtig gelesen. Er und seine Eltern freuen sich, wenn die Bäume gepflückt werden und ihnen auf diese Weise die doch sehr aufwendige und mühselige Arbeit abgenommen wird. Natürlich haben wir ihm trotzdem eine kleine Spende da gelassen bzw. regelrecht aufgezwungen. 

Die Pfirsiche werden jetzt bald alle bereits reif sein - ein paar hab ich schon gepflückt und auch schon verputzt! Sie waren JETZT SCHON unglaublich gut! Marillenbäume gibt's noch so unglaublich viele. Zwei Sorten - eine Minimarille, die mit ihrer Herzform und ihren roten Bäckchen nicht nur süß aussieht, sondern auch wunderbar süß schmeckt und die etwas größere Sorte - die, die man auch so normalerweise meistens sieht und kennt, gibt es. Danach darf man sich aufs Zwetschken pflücken freuen. Natürlich dauert das noch etwas aber heuer ist ja generell alles sehr früh dran.

Samstag war ich dann motiviert und wollte den eh schon längst überfälligen Tarteteig im Kühlschrank verbrauchen. Ein paar wenige Zutaten hatte ich. So habe ich aus Marzipan, Marillen, Mandelmilch und einem Ei eine schnelle Tarte gebacken und meine Mädls im Büro natürlich gleich am Montag mit ungespritzten Bio Marillen und einer köstlichen selbst gebackenen Marillentarte beglückt!

DAS nenn ich mal Einsatz, oder?!  😄

Wer auch Lust und Laune hat, macht sich am besten bald auf den Weg zu Stefan's kleinem Paradies, denn es hat sich schnell herumgesprochen und es kommen täglich immer mehr motivierte Pflückbesucher. 

Hier nun zur Adresse:

Am Hubertusweg in 2203 Großebersdorf (25 Minuten von Wien, S1 Richtung Wolkersdorf/ Brünn, Abfahrt G3/Eibesbrunn)

Die Uhrzeiten, zu denen man vorbeikommen kann, postet Stefan immer auf seiner Facebook Seite - auch aktuelle Infos zu Reife und Obstbestand kann man hier erfahren:

https://www.facebook.com/friedrichlocke

In diesem Sinne! Auf zu Stefan und pflückt euch glücklich! 😍

Die besten Marillen Rezepte gibt's dann natürlich gleich HIER!

Kommentare 6

  1. Gabriele1
    Gabriele1 kommentierte am 25.06.2018 um 13:50 Uhr

    ich finde die idee mit dem gratispflücken super, würde aber doch eine blechdose zur "freiwilligen" spende dazu stellen.

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  2. Huma
    Huma kommentierte am 02.07.2018 um 11:06 Uhr

    Die Idee finde ich auch wunderbar und danke für den Hinweis mit der Adresse.

    Antworten
  3. Nina Dusek
    Nina Dusek kommentierte am 03.07.2018 um 11:41 Uhr

    Huma, sehr gerne! Mittlerweile gibt's auch schon Zwetschken!

    Antworten
  4. milka1
    milka1 kommentierte am 10.07.2018 um 07:36 Uhr

    Herzlichen Dank für´s "Marillenbuch"! Als Marillenfreak hab´ich damit eine riesige Freude!

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  5. barbaska
    barbaska kommentierte am 11.10.2018 um 11:39 Uhr

    Gratispflücken find ich auch gut. Nur die Ansprüche der Pflücker sind leider zu oft unverschämt. "Wie die Äpfel sind so klein? - über "IIIH die haben ja Flecken", bis "Was, die muß ich selbst vom Baum holen/vom Boden aufheben". War bei uns leider alles dabei. Wobei die allerbesten ja noch die Idee haben Äste abzuschneiden um besser ernten zu können....

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  6. ritag
    ritag kommentierte am 01.12.2018 um 21:32 Uhr

    Die Idee finde ich ganz wunderbar. Hoffentlich kommen vermehrt Menschen die "wenig" haben übetwiegend in den Genuß

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