Der Weg des Salzes

Salzgewinnung

Salz unterscheidet sich vor allem durch die Herkunft und die Beschaffenheit.

Preiswerte Sorten stammen aus dem Bergbau, wo es massenhaft abgebaut werden kann.

Auf der anderen Seite gibt es das besondere Meersalz Fleur de sel, Salze von entlegenen Inseln oder exotischen Ländern.

 

 

 

 

Salzgewinnung aus dem Meer
Die Salzgewinnung aus dem Meer hat wahrscheinlich die längste Tradition.
Berühmt sind z. B. die Salzgärten in Guérande nahe der Loire-Mündung.

Meerwasser wird nach einem eigenen System in Becken geleitet und verdunstet dort allmählich durch die Sonneneinstrahlung.
Übersteigt der Salzgehalt 250 Gramm pro Liter setzen sich erste Salzkristalle an der Oberfläche ab.

Salzgewinnung aus Bergbau
Salz ist ein plastisches und mit einer Dichte von 2,16 eines der leichtesten Gesteine.
Deshalb sind viele Salzlager, die sich einst in den Tiefen gebildet haben, nun in erreichbaren Höhen aufgestiegen und dadurch abbaubar.

Salze aus dem Bergbau bestehen aus sehr kleinen, würfeligen Kristallen.

Salinen
Wo es weder Meerwasser noch unterirdisch abbaubare Salzvorkommen gibt, erfolgt die Salzgewinnung durch Salinen. Sie machen inzwischen den größten Anteil der Salzproduktion in den Industrieländern aus.

Salz wird hier durch die Verdampfung einer Salzlake gewonnen.
Zur Herstellung der Sole wird Süßwasser unter hohem Druck in unterirdische Steinsalzlagerstätten gepumpt.

Sobald sich das Salz gelöst hat, wird die Sole zur Verdampfung in einer Salzsiederei wieder nach oben gepumpt.

Autor: Mirjam Reither

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