Worauf Sie achten müssen

Pasta selber machen

Die Frage, ob man seine Pasta lieber kaufen oder selber zubereiten soll, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Tatsächlich werden nämlich heute exzellente Teigwaren angeboten, wobei die teuersten keinesfalls zwangsläufig immer die besten sind. Man achte also weniger auf den Preis als vielmehr auf die Ingredienzen.

So bürgt etwa die Verwendung von Hartweizengrieß zumeist für Qualität und ganz allgemein gilt: Je mehr Eier verarbeitet werden, desto besser wird vermutlich das Endresultat sein.

Den Nudelteig selbst zu machen, ist indessen ebenfalls keine große Hexerei.

Dabei gilt das ebenso einfache wie erprobte Grundrezept, dass man auf 100 g Mehl ein Ei verwenden sollte.

Was das Mehl betrifft, so hat es sich bewährt, ganz gewöhnliches griffiges Weizenmehl zu gleichen Teilen mit Hartweizengrieß zu vermengen und den daraus gekneteten Teig mit Hilfe von etwas Olivenöl geschmeidig zu machen.

Sollten Sie keinen Hartweizengrieß aus Durumweizen bekommen (er wird in allen Getreidemühlen angeboten und kann auch über
hilfsbereite Bäcker bezogen werden), so werden Sie auch mit ganz normalem Weizenmehl durchaus vernünftige Resultate erzielen.

Pastateig (Grundrezept)

Zutaten
200 g griffiges Weizenmehl
200 g Hartweizengrieß aus Durumweizen
4 Eier, 4 EL Olivenöl, 4 EL Wasser,
1 TL Salz
Mehl für die Arbeitsfläche


Zubereitung

Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, mit Grieß vermengen und eine kleine Mulde formen. Eier in die Mulde schlagen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. In eine Klarsichtfolie einschlagen und 1–2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz dünn auswalken und in die gewünschte Form schneiden. Bei der Verwendung einer Nudelmaschine den Teig in kleinere Stücke teilen und diese mehrmals hintereinander auf die gewünschte Stärke hin ausrollen. Je nach Verwendung die Teigplatten dann in Tagliatelle etc. schneiden.

Tipp: Fertige Nudeln entweder sofort kochen oder auf Backpapier ausbreiten und über Nacht trocknen lassen. Man kann den Anteil an Hartweizengrieß auch durch normales Weizenmehl ersetzen, wodurch die Nudeln allerdings etwas an Biss verlieren.

Autor: Christoph Wagner

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Kommentare9

Pasta selber machen

  1. solo
    solo kommentierte am 01.03.2016 um 08:17 Uhr

    Selbst gemacht schmeckt es am Besten. Nur Salz gehört keines in den Teig.

    Antworten
  2. Hobbykoch21
    Hobbykoch21 kommentierte am 10.12.2015 um 19:21 Uhr

    mache heute Nudeln, bin aufs Ergebnis gespannt

    Antworten
  3. brigitteb
    brigitteb kommentierte am 22.06.2015 um 14:46 Uhr

    Ich mache meine Nudeln selbst . Bei uns kommen keine gekauften auf den Teller .

    Antworten
    • Hobbyköcherin
      Hobbyköcherin kommentierte am 11.03.2016 um 08:02 Uhr

      Machst du sie mit Harweizengrieß, oder kann man die Nudeln auch mit normalen Grieß oder einfach nur mit Mehl zubereiten?

      Antworten
    • brigitteb
      brigitteb kommentierte am 15.03.2016 um 17:24 Uhr

      ich nehme ein drittel Hartweizengrieß und 2 Drittel Mehl ( Mais, Buchweizen, Dinkel , Reismehl .....)

      Antworten
  4. Alle Kommentare
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