Warenkunde Fleisch

Faschiertes

Faschieren - sprich: fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen - lässt sich so gut wie jedes Fleisch. Grundsätzlich versteht man darunter ein Gemisch aus Rindfleisch und Schweinefleisch, das nicht mehr als 20 % Fett aufweisen darf. Alles andere (z. B. Lammfaschiertes) müsste extra deklariert werden.

Faschiertes sollte nur aus frischen, möglichst großen Fleischstücken hergestellt werden.

Faschiertes ist zwar leicht verdaulich, aber ebenso leicht verderblich. Es muss also unbedingt am Tag, an dem es faschiert wurde, verwertet werden.

Faschiertes wird so gut wie immer mit Semmeln gestreckt, die in Suppe oder Wasser (nicht in Milch) geweicht wurden. Das Faschierte wird dadurch lockerer (Milcheiweiß würde den Fleischteig verhärten).

Anstelle von Semmeln können auch Reis, Rollgerste oder Haferflocken verwendet werden.

Autor: Christoph Wagner

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5 Kommentare „Faschiertes“

  1. Bachl
    Bachl — 28.1.2019 um 15:34 Uhr

    Da ich bei meiner Küchenmaschine einen guten Fleischwolf dabei habe, faschiere ich das Fleisch selbst und gleich Semmel, Knoblauch und Speck mit, je nachdem zu was ich das Faschierte verwenden möchte.

  2. ingridS
    ingridS — 26.3.2018 um 21:45 Uhr

    Möglichst am selben Tag noch verarbeiten!

  3. Veronika68
    Veronika68 — 8.3.2017 um 12:26 Uhr

    Ich mach mein Faschiertes selber, immer frisch wenn ich eines brauche

  4. solo
    solo — 18.5.2016 um 09:54 Uhr

    Faschiertes vom Fleischhauer, dem man beim Faschieren zusehen kann ist eindeutig besser !!! Kein Vergleich zum abgepacktem vom Supermarkt.

    • heuge
      heuge — 1.10.2017 um 09:44 Uhr

      wenn man so einen Fleischhhauer in der Nähe hat

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