Schau mir ins Glas, Kleines! Welches Getränk in welches Glas

Damit die Getränke ihre Aromen entfalten benötigen sie das richtige Glas. Wir geben Ihnen einen Überblick wie Sie sicher zum richtigen Glas greifen. Mit diesem kleinen Leitfaden finden sie garantiert die richtige Getränkebegleitung.

 

Man unterscheidet Gläser in fünf Kategorien:

Wassergläser, Biergläser, Weingläser, Sektgläser, Spirituosengläser.

Beim Wasserglas gibt es keine besonderen Ansprüche, schön ist was gefällt und zum Geschirr Ihrer Tafel paßt.

Das Rotweinglas erkennt man an seiner bauchigen Form. Das Glas braucht eine große, langgezogenen Öffnung, damit der tanninhaltige Wein atmen kann. Auch bietet der Kelch genug Möglichkeit den Wein zu schwenken wobei sich durch die erhöhte Luftzufuhr Charakter, Tannin, Extrakt und Dichte des Weines vermischen.

Das Weißweinglas erkennen wir am langen Stiel und am weniger ausgeformten Kelch. Ein Weißwein muss nur selten weiter „atmen“, weshalb hier ein großer Kelch nicht so wichtig ist. Der Abstand zwischen Hand und Glas sollte groß sein, damit die Temperatur des Weins nicht beeinflusst wird.

Das Sektglas wird auch als Schaumweintulpe oder als Champagnerkelch bezeichnet und hat einen Stiel und ist ein hohes, nach unten konisch zulaufendes Glas. Die Form fördert das Aufsteigen der Kohlensäure und das Prickeln vom Moussierpunkt.

Bei den Biergläsern unterscheiden wir das Weißbierglas, das hoch geschwungen ist und dem Schaum eine regelmäßige Verteilung erlaubt und dem Pilsglas, das in seiner Form an eine Tulpe erinnert, die Biertulpe. Hier darf natürlich das Österreichische Seidel nicht fehlen, dass aufgrund seiner schönen Form und seines Fassungsvermögens von 0,33 Liter besonders beliebt ist.

Die Spirituosengläser sind so zahlreich wie die Spirituosen selber. Es gibt Schnapsgläser, Likörgläser, Grappagläser, Obstlergläser, Tumbler, Schwenker, Nosing-gläser, Sherrygläser und Cocktailgläser. Mehr von diesen erzählen wir in einer anderen Geschichte.

Sie sind auf der Suche nach passenden Gläsern für Ihren gedeckten Tisch? Hier finden Sie die richtige Auswahl.

Autor: Eva Zechberger

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