Lexikon
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Einbrennen
In den achtziger Jahren, zu den Anfängen der Nouvelle Cuisine, war die Einbrenn beinahe schon verpönt, ehe man sich wieder auf ihre Notwendigkeit für so manche Hausmannskostklassiker besann. Ein klassischer Cremespinat oder die neuerdings wieder so beliebten eingebrannten Erdäpfel mögen hier nur als zwei Beispiele dienen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen weißer und brauner Einbrenn. Für beide Arten ist die Zubereitungsfase entscheidend. Erhitzen sie in einem Topf Butter und rühren sie die gleiche Menge Mehl ein. Je nach gewünschter Farbe richtet sich die Dauer des Anschwitzens des Mehls, das unter ständigem Rühren erfolgen sollte. Besonders für die braune Einbrenn sollte man sich die Zeit nehmen und nur mit geringer Hitze arbeiten, denn bei großer Hitzeeinwirkung werden die Zellendes Mehl hart, wodurch die Bindefähigkeit abnimmt. Idealerweise verwendet man für jede Form der Einbrenn nur die gegenüber Hitze und länger dauernder Röstprozesse wesentlich robustere geklärte Butter bzw. Butterschmalz. Lassen sie jede Einbrenn unbedingt einige Minuten durchkochen, damit der unangenehme Rohmilchgeschmack verschwindet. Die jeweilige Flüssigkeit am besten mit einem Schneebesen einrühren, um Klumpenbildung möglichst auszuschließen.
Einbrennen (Pfannen)
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Einmach
Einmehlieren/ Mehlieren
Einmehlieren/Mehlieren
Mehl nach und nach, am besten mit einem Kochlöffel oder einer Gummispachtel sorgfältig unter eine Masse mischen (z.B. Dottermasse mit Eischnee).
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Einschießen
die geformten Gebäcke in den Ofen geben
Eischnee
Eiklar immer sorgfältig vom Dotter trennen, da dieses mit Dotterresten nicht schlagfähig ist. Mit Zitronensaft, Salz oder Zucker lässt es sich besser aufschlagen. Die Festigkeit wird erhöht, wenn man der Eiweißmasse Weizen- oder Maisstärke beimengt. Eischnee immer erst kurz vor der Verwendung aufschlagen – er fällt rasch wieder in sich zusammen.
Wie der Schnee richtig aufgeschlagen wird, sehen Sie in dieser Videoanleitung.
Eisenkraut
Eiswein
Die Trauben müssen im gefrorenen Zustand geerntet werden.
Eiswürfel
Wünscht man keine trüben, sondern klare Eiswürfel, so stellt man sie aus zuvor abgekochtem Wasser her.
Endiviensalat
Endiviensalat verliert an Finesse, wenn er mit Essig angemacht wird. Stattdessen empfiehlt sich unbedingt Zitronensaft.
Engelswurz
Engeltrank
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Entzündung
Grundsätzlich wird bestimmten Lebensmitteln eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Dazu zählen Knoblauch, Walnüsse, Tomaten, Lachs, Spinat, Ingwer, Ananas, Kirschen, Weißkraut, Brokkoli, Papaya, Heidelbeeren sowie Zwiebel.
Das gilt auch für Rosmarin. Mithilfe eines Rosmarinbads kann die Durchblutung gestärkt werden. Dazu 50 g Rosmarinblätter mit 1000 ml kochendem Wasser aufgießen und 30 Minuten ziehen lassen. Dann in das Badewasser geben.
Erdäpfel
In der Schale gekochte Erdäpfel lassen sich leichter schälen, wenn sie unmittelbar nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abgeschreckt wurden.
Knusprige Braterdäpfel gelingen noch besser, wenn die Erdäpfel zuvor kalt geschält und dünn in Scheiben geschnitten wurden. Das Fett, vorzugsweise Schweineschmalz, muss wirklich heiß sein, bevor man die geschnittenen Erdäpfel darin einlegt.
Aus Salzerdäpfeln sollte man keine Braterdäpfel herstellen, weil sie durch ihre weichere Konsistenz zu viel Fett aufnehmen.
Zur Abwechslung kann man die Braterdäpfel auch mit Zwiebel-, Speckund Schinkenwürfeln, Kümmel, Knoblauch und Semmelbröseln garnieren.
Um fertigen Braterdäpfeln den verführerischen Duft von Butter zu verleihen, gibt man zum Schluss noch ein oder mehrere Butterflöckchen dazu und schwenkt die Erdäpfel damit durch, bis die Butter geschmolzen ist und nur noch duftet.
Salzerdäpfel garen rascher, wenn man ins Wasser etwas Margarine (ca. 5 g) gibt.
Als Schnee-Erdäpfel bezeichnet man Salzerdäpfel, die man durch die Erdäpfelpresse drückt. Über die dadurch „aufgelockerten“ Erdäpfel gibt man noch etwas flüssige, heiße Butter und frisch gehackte Petersilie.
Eine hübsche Idee ist es auch, unter die Braterdäpfel zur Abwechslung hauchdünn gehobelte Karottenscheiben zu schneiden. Das schmeckt nicht nur sehr gut und sieht hübsch aus, sondern macht das Gericht auch vitaminreicher.
Zum Video Erdäpfel / Kartoffel
Zum Video Erdnussöl
Erdritterling (stark giftig)
Erkältung
Wie so oft, ist das Wichtigste bei Erkältungen, viel zu trinken. Dafür eignet sich am besten Tee. Dazu einfach Holunderblüten, Thymian oder Kamille mit heißem Wasser übergießen oder den entsprechenden Tee im Beutel verwenden.
Auch ein Fußbad in warmem Wasser ist bei Erkältungen eine Wohltat. Eventuell etwas Salz in das Wasser geben. Nach dem Fußbad die Füße warm halten, etwa mit dicken Socken, und rasten.
Das Inhalieren von heißem Salzwasser kann ebenso bei Erkältungen helfen. Das funktioniert auch mit Heilkräutern im Wasser.
Erkältungen können auch "ausgeschwitzt" werden. Vor dem Schlafengehen ein Häferl heiße Milch mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser trinken. Danach gut zudecken und schwitzen.
Noch besser ist es, Erkältungen vorzubeugen. Die Abwehrkräfte können etwa bei leichter Bewegung im Freien gestärkt werden. Ein langer und erholsamer Schlaf hilft zudem, Körper und Immunsystem zu regenerieren.
Erlengrübling (essbar)
Es wird zu wild
Dann wird es Zeit für ein ruhiges Spiel, oder noch besser wäre ein Ortswechsel.
Laden Sie die Kinder ein zum Tauziehen im Hof, Ballspielen im Garten oder zum Wettlauf rund ums Haus.
Espen-Rotkappe (essbar)
Essen mit allen Sinnen
Für Kinder ist eine schöne Präsentation wichtiger als aufwendige Rezepte.
Kinder lieben buntes Essen, pfiffige Dekorationen, Fingerfood, Gerichte mit witzigen Namen: Picknick, Grillen oder Pizzabacken.