Welche Kartoffel wofür?

Kleine Kartoffelkunde für Anfänger

Püree ist gut, aber nicht, wenn Sie eigentlich Petersilkartoffeln kochen wollten.
Also gilt es beim Einkaufen die richtige Wahl zu treffen, welche Kartoffeln wofür geeignet sind. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die wichtigsten und häufigsten Kartoffelsorten.

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen speckigen (manchmal auch festkochend genannt) und mehligen Kartoffeln.

Die entsprechende Sorte sollte auf jedem Kartoffelsack ausgewiesen sein, wo meist sogar auch die mögliche Verwendung aufgelistet ist.

Aus speckigen Kartoffeln können Sie Kartoffelsalat und alle Beilagen-Kartoffel-Varianten wie Salz-, Petersil- oder Bratkartoffeln zubereiten.

Die mehlige Spielart eignet sich für Püree oder Kartoffelteig.

So weit, so einfach. Schwierig wird es nur, wenn Sie etwa für Salzkartoffeln einen Sack „vorwiegend festkochende“ Kartoffeln kaufen und erst beim Kochen bemerken, dass sich da die ein oder andere mehlige Knolle dazugeschwindelt hat, die dann auch prompt zerfällt. Locker bleiben. Zerdrücken Sie die anderen Kartoffeln mit einer Gabel, mische noch etwas Butter darunter, streuen Sie Petersilie oder Schnittlauch darüber und servieren das Ganze als Petersil-Kartoffel-Schmarren. Schmeckt köstlich! 


Videoanleitung für Kartoffelsalat

Autor: Renate Wagner-Wittula

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Kommentare33

Kleine Kartoffelkunde für Anfänger

  1. libra
    libra kommentierte am 09.05.2017 um 10:51 Uhr

    Noch eine Bemerkung zu den Sorten: Früher hatten die Erdäpfel Namen, z.B. für mehlige: Bintje, ich kann mich noch an Böhms (oder so ähnlich) erinnern, speckige waren z.B. Juliperle, Sieglinde. Heute bekommt man praktisch nur noch "vorwiegend festkochende" oder "festkochende". Außerdem habe ich das Gefühl, dass die abgepackten Erdäpfel, die man in den Supermärkten zu kaufen bekommt, bunt gemischt sind. Ein Teil davon zerkocht, während der andere Teil noch hart ist, oder sogar einzelne Erdäpfel sind an dem einen Ende bereits weich, während das andere Ende noch hart ist. Es gibt zwar noch manchmal Sortenbezeichnungen, nur sind diese Erdäpfel dann unverschämt teuer, und halten oft trotzdem nicht, was versprochen wird!

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    • APoisinger/ichkoche.at
      APoisinger/ichkoche.at kommentierte am 08.05.2017 um 13:04 Uhr

      Liebe solo, wir haben den Artikel ausgebessert. Mit kulinarischen Grüßen - die Redaktion.

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  2. Blackmind
    Blackmind kommentierte am 05.11.2017 um 11:26 Uhr

    gestern bei Merkur: es lagen folgende Säcke nebeneinander, speckige, mehlige, und vorwiegend festkochende- da stand auf dem Sack: für Knödel, für Püree....wobei mir fällt auf das die mehligen immer weniger werden.

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  3. ingridS
    ingridS kommentierte am 25.10.2017 um 21:32 Uhr

    Für Kartoffelsalat finde ich die Kipfler am besten.

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  4. omiruth
    omiruth kommentierte am 09.05.2017 um 12:03 Uhr

    Ich nehme am liebsten Waldviertler Speckige. Für Erdäpfelsalat, Petersilerdäpfel, Wedges, Gratins u.v.m. finde ich diese am besten.

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  5. Alle Kommentare
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