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Lebensmittel. Sorgsamer Umgang statt Verschwendung.

Rund ein Drittel aller weltweit erzeugten Lebensmittel landen im Müll. Laut aktuellen Daten sind das in Österreich bis zu einer Million Tonnen jährlich. Wertvoller Abfalls aus Landwirtschaft, Produktionsbetrieben, Handel, Gastronomie und Haushalten. Wer zu dieser Zahl keine konkrete Vorstellung hat, hier ein Beispiel: mit dieser Menge könnte man 2,9 Millionen Menschen ein ganzes Jahr lang ernähren. Wenn sich jemand mit dem Thema Lebensmittel-Management auskennt, dann ist es MMag. Catrin Ferrari-Brunnenfeld, auf Instagram besser bekannt als @cookingCatrin. Sie ist eine der wichtigsten Food-Trend-Stylistinnen in der ganzen DACH-Region. Wir wollten von ihr wissen, wie sie mit Essensresten umgeht und welche Tipps sie für besseres Food-und Lebens-Mittelmanagement hat. 

 

Lebensmittel. Sorgsamer Umgang statt Verschwendung. Liebherr

Warum werden Lebensmittel weggeworfen?

Einerseits hat das mit Vermarktungsnormen zu tun. Krumme Gurken, zu kleine Kartoffel, und natürlich gewachsene Formen, die nicht dem Schönheitsideal des Lebensmittelhandels entsprechen, kommen ganz einfach nicht in den Verkauf. Ein weiterer Faktor sind Gastronomie und Hotellerie. Hier sind Überproduktion und Portionsgrößen mitverantwortlich für die Verschwendung von Lebensmitteln. Fast die Hälfte des Foodwaste geht aber auf das Konto privater Haushalte, wo durchschnittlich ein Viertel der gekauften Lebensmittel weggeworfen wird, vieles davon originalverpackt! Mengenrabatte, Großpackungen und Preisaktionen führen uns in Versuchung mehr zu kaufen als wir eigentlich brauchen. Und das mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist auch so eine Sache. Umgangssprachlich auch Ablaufdatum genannt, wird damit fälschlicherweise assoziiert, dass nach seinem Erreichen ein Lebensmittel ungenießbar ist.

Was kann ich selbst gegen Verschwendung tun?

Punkt eins: Niemals hungrig einkaufen gehen! Dann übernimmt statt der Ratio unser Urtrieb das Ruder und wir kaufen wahllos alles was uns anspricht. Das führt zum zweiten Tipp: Einkäufe planen. Was koche ich wann und welche Zutaten brauche ich dafür? Reste kann man einfrieren oder einfach mit Freunden teilen. Apropos Reste. Beim Verwerten von übrig gebliebenen Lebensmitteln darf man auch mal der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Oder sich Tipps von Profis holen. Cooking Catrin verwendet zum Beispiel altbackenes süßes Gebäck um daraus French Toast Auflauf zu machen. Die Food Bloggerin, Autorin und Köchin aus Leidenschaft verrät uns im Gespräch, woher die Ideen für Ihre Rezepte kommen, wie man Lebensmittel länger haltbar machen kann und welchen Stellenwert Resteverwertung bei Ihrer Arbeit hat.

Catrin, was bedeutet gutes Lebensmittelmanagement für dich?

Regional und saisonal einzukaufen und vor allem auch darauf zu achten woher Lebensmittel kommen. Ich finde es generell wichtig, Lebensmittel nicht zu verschwenden. Aus wenigen, einfachen Zutaten lassen sich wunderbar kreative Gerichte machen. Auf diese Weise sind schon coole Rezepte entstanden. Ich nenne diese Serie „Kühlschrank-Rezepte“.  Zum Beispiel schnelle Champignon-Lauch-Nudeln oder verschiedene Schmarren, Aufläufe oder Ofengemüse-Ideen. Mir ist wichtig Foodwaste zu vermeiden und alle Lebensmittel zu verarbeiten.

Woher nimmst du die Ideen für deine Rezepte?

Das ist sehr unterschiedlich – eigentlich von überall. Natürlich recherchieren wir viel für konkrete Shooting Projekte in Büchern, Online und auf Pinterest. Außerdem sind wir gut in der Foodie-Szene vernetzt – da entstehen viele Ideen. Aber vieles ist auch einfach in meinem Kopf und passt dann irgendwann gut dazu.

Hast du einen Tipp für uns, wie man Lebensmittelabfälle beim Kochen möglichst vermeiden kann?

Unbedingt! Ich versuche, alles zu verwerten, was anfällt. Mit Gemüseschalen koche ich Gemüsesuppe. Hierzu dürfen es bis auf rote Rüben und Kartoffeln nahezu alle Gemüsesorten sein – ideal ist klassisches Suppengemüse. Mein Tipp: die Schalen in einem Beutel im Gefrierschrank sammeln und bei Bedarf verwenden. Alternativ: Gemüseschälreste im Backofen trocknen und fein zermahlen. Mit Salz vermengen und fertig ist die selbst gemachte Suppenwürze.

Wie kann man Lebensmittel länger haltbar machen?

Jedes Lebensmittel hat was die Haltbarkeit betrifft besondere Anforderungen in puncto Temperatur und Luftfeuchtigkeit. So kann man frischen Lebensmittel allein schon durch die richtige Lagerung im Kühlschrank um einiges länger frisch halten, seltener einkaufen gehen und man wirft obendrein auch noch weniger weg. Mit innovativen Kühl-Technologien für längere Frische, bekommt man einen wahren Mehrwert für die Gesundheit und auch noch für den Geldbeutel.

Nach welchem System ordnest du Lebensmittel in deinem Kühlschrank

Ehrlicherweise ist unser Kühlschrank bzw. sind unsere Kühlschränke wirklich immer sehr voll. Weil wir ja nicht nur einen Haushalt haben sondern sehr viele Food Shootings, für die immer wieder viel eingekauft wird. Ich versuche so zu strukturieren, dass die Dinge die ich schnellstmöglich verbrauchen muss auch ganz vorne im Kühlschrank Platz finden. Außerdem bin ich Verfechterin von intelligenten Kühlschränken, also solchen, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Zonen einteilen und damit für jede Gruppe an Lebensmitteln die optimalen Lagerbedingungen schaffen.

Liebherr ist BioFresh. Weil Lebensmittel kostbar sind!

Die BioFresh-Technologie basiert auf der Erkenntnis, dass Lebensmittel bei einer Lagerung knapp über dem Gefrierpunkt am längsten halten. Daher liegt die Temperatur in den BioFresh-Fächern konstant bei knapp über 0°C. Und weil auch die Luftfeuchtigkeit in Sachen Lebensmittelhaltbarkeit eine entscheidende Rolle spielt, bieten die BioFresh-Fächer optimale Bedingungen für ganz unterschiedliche Anforderungen – und das in einem einzigen Gerät. DrySafes mit niedriger Luftfeuchtigkeit (trockene Umgebung) sind ideal zur Lagerung von Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Obst und Gemüse fühlt sich im HydroSafe am wohlsten.

Jetzt sorgsam mit Lebensmitteln umgehen!

Autor: Liebherr

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