Yorkshire Teebrötchen

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Portionen: 6

  • 20 g Germ (frisch)
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 300 ml Warme Milch oder warme Wasser und Milch
  • 450 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 50 g Schweineschmalz oder evtl. Butter
  • 25 g Zucker
  • 50 g Korinten
  • 25 g Gewürfeltes Orangeat und Zitronat
  • Milch
  • Butter oder evtl. Leichtbutter zum Bestreichen

Die Germ mit einem TL Zucker in der lauwarmen Milch zerrinnen lassen und an einem warmen Ort stehen, bis die Lösung blasig ist.

Das Salz mit dem Mehl vermengen und das Fett hineinreiben. Den Zucker und die Früchte hinzfügen. Die Hefelösung zu den trockenen Ingredienzien Form und alles zusammen zu einem weichen Teig mischen. Etwas mehr Mehl hinzfügen, falls der Teig zu weich ist und an den Fingern klebt.

Auf einer bemehlten Fläche in etwa 10 Min. lang durchkneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist. Mit einer el. Küchenmaschine dauert es 2-3 min. Den Teig in einem beölten Plastikbeutel 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort gehen, bis er sich an Umfang verdoppelt hat.

Aus dem Beutel nehmen und 2 Min. zusammenklappen und durchkneten, bis er fest ist. Daraufhin den Teig in 6 gleiche Stückchen teilen und zu Ballen formen. Jedes Stück zu einem flachen, runden Semmeln (Durchmesser 12 cm) auswalken. Auf ein mit Pergamtenpapier belegtes Blech legen und mit Milch bestreichen. Zudecken und gehen.

Auf der mittleren Schiene im aufgeheizten Backrohr (200 Grad , Gasstufe 3) 20 min backen.

Die fertigen Semmeln auf einen Bratrost legen und mit einem Geschirrhangl abdecken. Bevor sie ganz abkühlen, mit ein kleines bisschen Butter bzw. Leichtbutter leicht einreiben, damit die Kruste weich bleibt. Warm bzw. getoastet mit Butter zu Tisch bringen.

Diese Semmeln wurden traditionsgemäss in Yorkshire zum Tee gereicht, heute findet man sie überall in England. Wahrscheinlich besitzen siesich aus den "Manchets" entwickelt. Sie werden mit bzw. ohne Trockenobst gebacken, aber immer heiß auf en Tisch gebracht, aufgeschnitten, vielleicht getoastet, auf jeden Fall aber mit Butter bestrichen. Damit sich die Butter gleichmässig verteilt (und nicht am Boden ansammelt), sollte man die Semmeln zu Beginn oben und unten anrösten, dann aufschneiden und die Innenflächen toasten. Nun die untere Hälfte mit Butterflöckchen besetzen, die obere Hälfte darauflegen und die Semmeln auf die andere Seite drehen. Wenn sie es 2-3 Min. warmgehalten haben, das Semmeln auf die andere Seite drehen, vierteln und zu Tisch bringen.

Manchets: "Manchet" bedeutet Handbrot. Im Mittelalter legte man diese kleinen Brote an den Tafeln des Adels zu jedem Gedeck. Sie wurden aus feinem, weissen Mehl zubereitet, das damals eine Kostbarkeit war (Das Volk kannte nur Schwarzbrot). Der Teig wurde in Portionen geteilt, oval geformt und dann mit dem Küchenmesser oben eingeritzt, damit er sich ausdehnen kann.

Heute verwendet man für Manchets normalen Weissbrotteig, der nach dem Formen der Semmeln mit Milch bestrichen und dann mit einem scharfen Küchenmesser einige Male diagonal eingeschnitten wird. Nach dem Gehen werden die Semmeln bei 230 °C 15-20 Min. gebacken.

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