Warenverkaufskunde - Obst - Exoten Teil 3 - Kaki

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Portionen: 1

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Rezeptvorschlag:

  • Kaki-Exotenbecher für Erwachsene
  • 4 Kakis , ca. jeweils 130 g reife, nicht zu weich
  • 4 Kiwis, fest
  • 80 ml Weisswein (trocken)
  • 80 ml Orangenlikör
  • Prise Zitronen (Saft)
  • 4 Teelöffel Zucker
  • 200 ml Schlagobers
  • 2 EL Zucker
  • 4 Teelöffel Mandelblättchen

Traditionell wird der Kakibaum in Italien angebaut. Von dort gelangen die Früchte - sie ähneln großen Paradeiser - von Oktober bis Dezember auf den heimischen Markt. Brasilien liefert von März bis Juli. Aus Israel kommen Sharon-Kakis (eine Neuzüchtung) von November bis Februar in den deutschen Handel.

Es gibt zirka 200 verschiedene Kaki-Sorten, mit unterschiedlichem Wohlgeschmack. Die 150 bis 300 g schweren Beeren werden unreif geerntet. Gerbstoffe die Frucht dann herb schmecken, darum muss sie in gekühlten Räumen nachreifen, bis sich das herbe Aroma verliert. Immer beliebter wird die Sharon-Kaki, die durch spezielle Züchtung keine Gerbstoffe aufweist.

Das orangerote Fruchtfleisch ist weich, geleeartig, jeweils nach Sorte mit oder evtl. ohne kleinen, essbaren Kernen. Reife Früchte schmecken süß, das Aroma erinnert an Paradeiser und Marille. Erwähnenswert: der Gehalt an den Vitaminen A, B1 und B2.

Reif sind die Früchte, wenn das Fruchtfleisch glasig-glänzend durch die schmale Haut schimmert. Ihren vollen Wohlgeschmack entwickelt die Kaki erst im Stadium der augepraegten Reife (dann, wenn andere Früchte bereits als überreif abgelehnt werden). Im Handel muss man mit reifen, weichen Früchten vorsichtig umgehen, weil sie druckempfindlich sind.

Als Devise gilt: So rasch wie möglich verkaufen! Am besten bietet man Kakis in festen Schalen an, in denen der Kunde die Exoten unbeschadet nach Hause transportieren kann. Noch nicht ganz reife Kakis können bei kühler und nicht zu trockener Umgebung bis zu fünf Tagen gelagert werden. Man verkauft sie entweder nach Gewicht bzw. Stück.

Kakis isst man roh, indem man die Frucht zerteilt und die schmale Haut abzieht. Oder man löffelt das Fruchtfleisch aus der Schale, vielleicht unter Zusatz von ein kleines bisschen Likör, Rum oder evtl. Weinbrand. Ausserdem lässt sich die Kaki in Marmeladen, Kompotten, Obstsalaten, als Zugabe zu Speiseeis und ähnlichem verwenden. In Ostasien schätzt man sie als Trockenobst, im Export heissen sie dann "Kakifeigen". Rezeptvorschlag : Kaki-Exotenbecher für Erwachsene

Die Kakis abspülen, vorsichtig den Stiel abdrehen und nach Bedarf mit einem scharfen Küchenmesser dünn von der Schale befreien. Die Kakis halbieren und in schmale Scheibchen schneiden. Die Kiwis von der Schale befreien und ebenfalls in schmale Scheibchen schneiden. Beide Sorten abwechselnd in vier flache Glaskelche befüllen. Saft einer Zitrone, Orangenlikör, Weisswein und Zucker miteinander durchrühren und die Früchte damit einmarinieren. Das Schlagobers steifschlagen, den Zucker zufügen und mit einem EL auf jeden Glaskelch einen dicken Tuff setzen.

Zum Schluss die Mandelblättchen darüberstreuen.

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