Turten von Walis - Uesserbaerger-Fladu, Teil 2

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Portionen: 45

  • 500 g Brot; Vollkorn
  • 500 g Alpkäse
  • 500 ml Milch
  • 4 Eier
  • 100 g Rosinen
  • Salz
  • Wenig Safran.
  • Butter; fingerhoch !

Probieren Sie dieses köstliche Kuchenrezept:

Folgendes war die Antwort von Arthur Heinzmann zu der im Teil 1 gestellten Frage !

"hehe wart amal, das sind kei wallisaer turtae, das want due da meintscht, sind uesserbaerger-flade"!

oder in Deutsch: "he warte mal, was Du da meinst, sind keine Walliser Törtchen, sondern Ausserberger Fladen" ! Weiter ging dann die Erklärung. Früher hätten die Ausserberger den Mundern immer noch mal ein kleines bisschen von ihrem Safran entwendet, um ihren Walliser Fladen eine besondere Note zu Form. In den Nachkriegsjahren seien diese Fladen in unserer Gegend eines der wenigen Festessen gewesen. 'Normale' Personen hätten sich den Safran aber gar nicht leisten können. Um nun anzugeben, seien die Ausserberger nachts nach Mund gewandert und hätten dort immer nur ein kleines bisschen von dem Safran genommen, in der Hoffnung, die Munder würden es nicht merken. Der Safran habe den Aussenbergern nur zur Färbung des Fladens gedient. Vom Wohlgeschmack habe man praktisch nichts gemerkt. Das seien dazumal die einzigen 'Walliser Fladen' gewesen, die immer gelber waren als die Übrigen und diese 'Ausserberger Fladen' wurden bald mal bekannter als die andern.

Irgendwann hat dann mal ein Munder einen Ausserberger bei dem Klau erwischt und gestellt. Der wurde dann so lange in einen Gadu (Erker) gesperrt, bis er schliesslich verriet, wozu er den Safran wollte. Seither gab es 'gelbere Fladen' nur noch zu besonderen Anlässen, allerdings mit gekauftem Safran hergestellt.

Die kleine Frau mit dem guten Mundwerk merkte noch an, dass derjenige, welcher dieses Rezept im Dialekt geschrieben hätte, bestimmt weder ein Ausserberger, noch ein Munder gewesen sei. Das sei kein echter Walliser Dialekt, meinte Sie schmunzelnd.

Um eine runde 45 cm Kuchenform zu belegen, brauchte ich:

[Siehe Ingredienzien]

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