Tripmadam - Sedum reflexum

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Portionen: 1

Tripmadam:

  • Sedum reflexum
  • Felsenfetthenne
  • Jenny stonecrop; engl.
  • Orpin reflechi; franz.
  • Orpin jaune; franz.
  • Petite joubarbe; franz.
  • Trique madame; franz.

Weisse Tripmadam:

  • Sedum album
  • Taubenweizen
  • Grande joubarbe; franz.
  • Artichaut des murailles franz.

Aus Verschiedenen Quellen:

  • Kompiliert v. R. Gagnaux nach postings von Herbert
  • Herbert Schmitt, Ebba Lehmann, Michael Brombe

Die Tripmadam (Sedum reflexum, Crassulaceae = Dickblattgewächse) gehört zu den Mauerpfeffer-Arten, bekannt genauso als Fetthenne (*).

Die immergrüne, fleischige Pflanze ist in Europa heimisch, wo sie an Felsen, Mauern, steinigen und sandigen Stellen wächst. An niederliegenden Sprossen trägt sie fleischige, walzliche Blättchen. Sie blüht mit kleinen, gelben, sternförmigen Blüten.

Mehrjährig. Vermehrung durch Stockteilung, Pflanzung 25*25 cm im April beziehungsweise im Herbst. Geerntet wird das frische, nichtbluehende Kraut. Es wird nur frisch in der Küche gebraucht, kann aber beinahe das gesamte Jahr über geerntet werden.

Der säuerliche, eigenwillige Wohlgeschmack der Blätter macht Blattsalate, Suppen und Saucen pikant. Fein gehackt werden die Blätter mit Butter gemischt und zum Ausschwenken frischer Erdäpfeln genommen. Mit Thymian und Estragon wird Tripmadam zu Kräuteressig verarbeitet. Die Blätter können in Essig als Sauergemüse eingelegt und anstelle von Kapern verwendet werden.

Unklar:

Laut "Das neue Küchenlexikon Dtv" soll Tripmadam von dem französischen "tripe-madame" stammen; immer laut Dtv war es also ursprünglich ein spezielles Würzkraut für Kaldaunengerichte.

Aber:

(*) Fetthenne, fette Sedum, Fettkraut, Henne. Pflanzengattung der Dickblattgewächse; Küchenkräuter und Halbsträucher mit dickfleischigen Blättern und strahligen Blüten. Die europäisch-asiat. Grosse F. (S. maximum, Donnerbart, Donner-, Stein-, Knaben-, Johannis-, Bruch-, Schmalz-, Heil, Dickblatt, Speckkraut aller Wunden, Schmerzwurz), eine bis 60 cm hohe Staude mit Knollen und gelblichen Blütchen, wächst auf steinigem Grasland.

Sie hat in der Volksmedizin große Bedeutung, ebenso das rotblühende Sedum fabaria aus Mittelgebirgen Europas (mit graublauen Blättern). Gebirgspflanze ist ebenso die Rosenwurz (Sedum roseum). Sonnigen Felsboden lieben die rasenbildende, bis 15 cm hohe, gelbblütige, pfefferige scharfe F. (S. acre, kleiner Hauslauch, Mauer-, Steinpfeffer, Knorpel-, Pfefferkraut), die weissblütige, höhere, weisse F. (S.album, weisser Mauerpfeffer, weisse Tripmadam) und die bläulich-grüne, gelbblütige gelbe Tripmadam (S. reflexum).

Unser Tipp: Verwenden Sie Speck mit einer feinen, rauchigen Note!

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