Toskanischer Gemüsetopf - Ribollita

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Portionen: 6

  • 500 g Bohnen
  • 4 Knoblauchzehen
  • Salbeiblätter
  • Salz
  • 2 Sellerie (Stangen)
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 0.5 Tasse Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie
  • 1000 g Cavolo nero bzw. Kohl
  • 1 Tasse Tomatenpüree
  • 500 g Helles Bauernbrot in Scheibchen

Ein Bohnenrezept für jeden Geschmack:

Aufgewaermt kann ja nur werden, was zuvor schon mal gekocht wurde. Und tatsächlich ist eine Ribollita erst die zweite Stufe einer Sache, die am Anfang einmal als Gemüsetopf beginnt, mit allem, was gerade im Garten oder auf dem Markt Saison hat. Denn wie das Ganze in Italien richtet sich genauso eine solche Suppe selbstverständlich nach den Jahreszeiten. Im Winter sieht sie also komplett anders aus, als im Sommer. In jedem Fall gehören hinein: Zwiebeln, Karotten, weisse Bohnen und Kohl. Eine besondere Sorte, cavolo nero also Schwarzkohl, die für die winterliche Variante typisch ist, muss man hier durch Kohl ersetzen. Diesen dekorativen Kohl mit seinen langen, schmalen, dunkelgrünen Blättern kennt man bei uns nicht – dabei gedeiht er hier ebenso gut wie dort. Beim Kohl kann man ruhig die festen, dunkelgrünen Aussenblätter verwenden.

Gewürzt wird die Suppe am Tisch mit Parmesan und mit frischem Olivenöl.

Die Bohnen eine Nacht lang einweichen, mit Knoblauch und Salbei in Salzwasser weich machen. Durch eine Gemüsemühle passieren, dabei mit so viel Kochwasser durchrühren, bis ein dünnes Püree entstanden ist.

In einem Suppentopf in feine Scheiben geschnittenen Staudensellerie, Karotte und gehackte Zwiebel im heissen Öl andünsten. Das Bohnenpüree hinzufügen, ebenfalls den in Streifchen geschnittenen Kohl sowie das Tomatenpüree. Gut durchrühren und auf leisem Feuer eine Stunde schonend auf kleiner Flamme sieden, bis der Kohl weich ist. Die Suppe herzhaft nachwürzen.

Die Brotscheiben im Backrohr, in einer trockenen Bratpfanne, notfalls genauso im Toaster rösten. Nun abwechselnd mit der Suppe in eine große Suppenterrine schichten. Eine halbe Stunde stehen, bis das Brot absolut durchgeweicht, sogar beinahe gelöst ist.

Man isst die Ribollita also nicht kochend heiß, sondern eher lauwarm. In diesem Augenblick wird sie allerdings noch Zuppa di pane bzw. Zuppa di verdura genannt. Man isst sie aus tiefen Tellern und mit dem Löffel, obwohl sie eigentlich nur wenig Flüssigkeit zum Löffeln hat. Jeder Gast würzt sich jeden Bissen mit Olivenöl, wer mag, darf sich ebenfalls noch ein wenig geriebenen Käse darüber streuen.

Ribollita Zur eigentlichen Ribollita wird der Gemüsetopf erst am darauffolgenden Tag. Erst dann nämlich kann man sie "ribollire" - also ein weiteres Mal zum Kochen bringen - das muss vorsichtig geschehen, weil sie selbstverständlich leicht ansetzt, nachdem kaum Flüssigkeit mehr im Kochtopf ist. In der Mikrowelle gelingt das am besten!

Und am übernächsten Tag, wenn das Brot nun wirklich sämtliche Flüssigkeit aufgesogen hat, wird der Rest in einer Bratpfanne gebraten und man erhält eine Art dicken, herzhaften Gemüsepfannkuchen. Dies ist tatsächlich eine sehr ungewöhnliche Art, Eintopf zu zu Tisch bringen.

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