Taboule mit Kichererbsen und Gurken - Tunesien

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Portionen: 4

  • 200 g Bourghoul
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Gurke
  • 200 g Kichererbsen (gekocht)
  • 2 Zitronen
  • 4 Jungzwiebel
  • 2 EL Petersilie (glatt, gehackt)
  • 8 Pfefferminz (Blätter)
  • 2 Limetten
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie (glatt)

Kann vorbereitet werden.

Den Bourghoul in kochendes Salzwasser Form und fünfzehn min bei kleiner Temperatur machen. Von der Herdplatte wegziehen und zehn min ausquellen, dann abschütten und unter gelegentlichem Umrühren abkühlen.

Von der ungeschälten Gurke mit dem Kartoffelschäler von oben nach unten Streifchen abziehen, bis die Kerne sichtbar werden. Die Streifchen in zwei cm lange Stückchen schneiden, in eine geeignete Schüssel Form und mit ein kleines bisschen Salz überstreuen. Zehn Min. ruhen, dann leicht ausdrücken.

Die Kichererbsen, für den Fall, dass aus der Dose, abschütten und abgekühlt abbrausen.

Die Hälfte der Zitronen so abschälen, dass auch die weisse Haut entfernt wird. Aus den Trennhäuten der Frucht mit einem scharfen Küchenmesser Filets auslösen.

Die Frühlingszwiebeln hacken und den zarten Teil des Stieles in Rädchen schneiden.

Die Gurken, die Kichererbsen, die halbierten Zitronenfilets und die Zwiebeln mit der Petersilie, den kleingeschnittenen Pfefferminzblättern und dem Bourghoul in einer Backschüssel vermengen.

Die Limetten ausdrücken. Nach und nach das Olivenöl unter Rühren zum Limettensaft gießen. Die Sauce mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Mit dem Taboule gut mischen und eine bis 120 Minuten im Kühlschrank ziehen.

In kleine Schalen anrichten und mit Zitronenscheibchen und Petersilienblättern garnieren.

Tipp: Es gibt Bourghoul (geschroteten Weizen) in verschiedenen Variationen auf dem Markt. Deshalb vor der Vorbereitung die Gebrauchsanweisung studieren.

Taboule und Bourghoul (Bulgur)... In Südfrankreich und teilweise genauso in Marokko wird das Taboule aus feinem oder evtl. mittelfeinem Couscousgriess (Weizen) zubereitet. In Algerien, Tunesien, Jordanien und den Nachbarländern will man davon nichts wissen. Man verwendet geschrotete Weizenkörner, die man 'bourghoul' nennt und nach einem uralten Verfahren seit 6000 Jahren herstellt. Die schönsten erlesenen Weizenkörner werden zu Beginn in Wasser aufgeweicht, dann genau gekocht, abgetropft, an der Sonne getrocknet und erst folgend geschrotet - bis vor ca. 50 Jahren zwischen zwei Mühlsteinen. Bourghoul gibt man genauso in Fleischragouts oder evtl. isst es in Sauermilch.

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