Seitan, Infos und Vorbereitung

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Portionen: 1

  • 1000 g Mehl
  • 600 ml Wasser

Sud:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Teelöffel Curry
  • 2000 ml Wasser
  • Flüssigwürze
  • Knoblauch
  • Tomatenpüree

Seitan: Weizeneiweissfleisch. Seitan ist ein Weizenprodukt, das durch die Trennung von Kleie und Speisestärke von dem Eiklar (Gluten) aus dem Vollweizen gewonnen wird. Der Gluten wird dann in einem Fond aus Wasser, Soyasauce und verschieden Gewürzen gekocht.

Vor mehr als tausend Jahren wurde Seitan von Zen-Buddhisten in China und Japan entwickelt, die ihn in ihrer Küche an Stelle von Fleisch verwendeten.

Hier die Herstellung nach einer Beschreibung von Vegi-Info 3/96: Für diese Herstellung wird ca. 120 Minuten Zeit gebraucht. Das fertige Produkt steht nach zwei Tagen Kühlschrankruhe für Kochzwecke zur Verfügung.

So wird's gemacht:

Nach zehnminütigem Kneten hat der Teig die richtige Konsistenz.

Der Bratensud kann nach Lust und Laune mit Gewürzen verfeinert werden. Der Bratensud ist geschmacklich in Ordnung, wenn er leicht versalzen und ein klein bisschen zu feurig, ansonsten aber schön würzig ist.

Der Teig verwandelt sich im Laufe des Knetens unter Wasser. Nach einigem Kneten scheint er sich erst gänzlich aufzulösen. Mit zunehmender Auswaschung der Maizena (Maisstärke) wird der Eiweissgehalt immer konzentrierter und schliesslich bleibt ein schwammiges Etwas zurück, das seine richtige Konsistenz dann erreicht, wenn bei dem Zerreiben zwischen den Fingern keine rauhen Stärketeilchen mehr zu spüren sind und das Wasser sich kaum mehr weisslich verfärbt.

Dieses wird nun für 48 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt, damit der Bratensud seinen feinen Wohlgeschmack im Seitan weiter entfalten kann.

Nun steht der Seitan für seinen vorgesehenen Verwendungszweck bereit.

Der Bratensud lässt sich sehr gut als Grundlage für eine feine Sauce verwenden. Die Kekse sich als "Rahmschnitzel" verwenden, wobei Veganer sich aus einem TL Mandelpuree, ein paar Tropfen Saft einer Zitrone, einer Prise Zucker und Wasser rasch einen pflanzlichen Rahm bereiten. Die nassen Schnitzel sich aber ebenfalls in Semmelbrösel auf die andere Seite drehen und anbraten.

Tipp: Verwenden Sie immer aromatische Gewürze zum Verfeinern Ihrer Gerichte!

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