Schaschlik

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Portionen: 4

  • 400 g Schweinsfischerl
  • 0.5 Gemüsezwiebel
  • 1 Paprika
  • 4 Holzspiesse; geölt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl

Die Schaschliksauce:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Paprika (edelsüss, Pulver)
  • Currypulver (mild)
  • 100 ml Hühnersuppe
  • 400 ml Tomatensaft
  • Salz

Das Avocadogemuese Und Die Süsskartoffelscheiben:

  • 5 Schalotten
  • 2 Avocado
  • Erdnussöl
  • 50 g Erdnüsse (ungesalzen)
  • Pfeffer
  • Salz
  • 200 g Süsskartoffeln

Als Schaschlik gelten in den europäischen Küchen gegrillte, gebratene oder marinierte Fleischspiesse. Meist werden diese ohne Sauce nur mit Brot verzehrte. Ingredienzien sind Hammel- bzw. Lammfleisch, Rind- oder Schweinefleisch, Leber oder Niere - je kombiniert mit Gemüse. Im Rheinland gibt es eine besondere Schaschlik-Variante.

Hier besteht der Spiess aus Speck, Schweinefleisch, Zwiebel und Gemüsepaprika. Er wird nicht gegrillt, sondern in einer Sauce über längere Zeit schonend gedünstet, bis das Fleisch weich ist. Durch das Schmoren des Fleisches in der Sauce aufbewahren die Spiesse einen schönen, kräftigen Wohlgeschmack.

Schweinsfischerl in walnussgrosse Würfel schneiden. Die halbe Gemüsezwiebel in Scheibchen schneiden. Die Paprika ebenfalls in Stückchen schneiden. Die Schweinefiletwuerfel mit den Paprika und Zwiebelstücken der Reihe nach auf den geölten Holzspiess stecken. Mit Pfeffer & Salz würzen und in einer Bratpfanne in Olivenöl scharf anbraten. Spiesse aus der Bratpfanne nehmen und zur Seite stellen.

Schaschliksauce:

Gemüsezwiebel in feine Würfel schneiden und die Knoblauchzehe klein hacken. Die Zwiebelwürfel, den Knoblauch sowie die Gemüsewürfel in Olivenöl glasieren. Mit Paprika- und Currypulver nach Wunsch abstäuben, leicht abbrennen, bis die Gewürze anfangen zu duften. Mit Hühnersuppe und Tomatensaft auffüllen und aufwallen lassen. Mit Salz nachwürzen. Die Schaschlik in die Sauce Form und bei kleiner Temperatur gardünsten. Nach ungefähr eine halbe Stunde kann man mit einem Holzstäbchen in das Fleisch stechen, um zu kontrollieren, ob es weich ist. Spiesse aus der Sauce nehmen, warm stellen und die Sauce mit ein wenig angerührter Maizena (Maisstärke) binden. Die Sauce bei dem Anrichten über die Schaschliks gießen.

Alternativen zum Binden der Sauce Zusätzlich 150 Gramm feine Sellerie und Möhrenwürfel mitköcheln. Zum Schluss ein wenig von der Sauce; mit Gemüse in einem separaten Gefäß zermusen, bis sie sämig ist und wiederholt unter den Rest im Bräter vermengen.

Avocadogemuese und die Süsskartoffelscheiben:

Die Avocados in Würfel schneiden und mit ein kleines bisschen Saft einer Zitrone einmarinieren, damit sie nicht anlaufen. Schalotten in Streifchen schneiden. Anschließend gemeinsam mit den Nüssen in Erdnussöl glasieren.

Avocadowürfel hinzfügen und vorsichtig anschwenken damit die Avocado nicht zu weich wird. Mit Pfeffer & Salz nachwürzen. Süsskartoffeln abschälen, in Scheibchen schneiden, in Mehl auf die andere Seite drehen, in einer Bratpfanne in Olivenöl rösten und mit Salz würzen.

Tipps:

Die Gewürze sollten im heissen Öl anbraten, bis sie anfangen, zu duften. Dadurch entfalten sie ihren Wohlgeschmack viel besser.

Am besten eignet sich selbst gemachte klare Suppe - egal ob von dem Rind bzw. von dem Hendl.

Es empfiehlt sich, Tomatensaft ohne Zusatzstoffe zu verwenden. Er hat den vollen Tomatengeschmack. Ebenso geeignet sind passierte Paradeiser bzw. der Saft aus frisch gepressten Paradeiser.

Die Sauce kann sowohl mit Mehl sowie mit Butter abgebunden werden: Klassisch ist das Abbinden mit Mehl. Die Sauce muss aber 20 bis 30 Min. machen, bis sie bindet und der Mehlgeschmack rauskocht. Das ist nicht mehr Zeitgemaess. Ausserdem haben viele Menschen Glutenallergien und vertragen diese Sauce nicht. Man kann ebenfalls gut mit kalter Butter binden. Die macht die Sauce zwar sehr gehaltvoll, schmeckt dafür aber umso besser. Wer mit Butter abbindet, sollte einiges beachten: Die Butter sollte bei dem Abbinden eiskalt und beinahe gefroren, die Sauce muss heiß sein. Die Bindung entsteht nur, wenn die Butter unter die heisse Sauce geschlagen wird. Der Profi nennt das "aufmontieren". Macht man das nicht, setzt sich die Butter oben auf der ungebundenen Sauce ab.

Unser Tipp: Verwenden Sie Speck mit einer feinen, rauchigen Note!

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Kommentare1

Schaschlik

  1. Yoni
    Yoni kommentierte am 23.12.2015 um 16:51 Uhr

    sehr gut

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