Salzburger Nocken

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  • 6 Eier
  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 1.5 Teelöffel Vanillezucker
  • 140 g Zucker
  • 5 EL Mehl
  • 1.5 EL Staubzucker

Die Eier in Dotter und Eiweisse trennen (es darf nicht die geringste Masse Eidotter in das Eiklar kommen, sonst gelingt die Mehlspeise nicht!).

Die Milch mit der Butter und dem Vanillezucker in eine ofenfeste geben mit hohem Rand befüllen und erhitzen. Das Backrohr auf 230 °C vorwärmen.

Die Eiweisse steifschlagen (Test: ein Schnitt mit einem Küchenmesser muss eine saubere, scharfe Kante Form), die Hälfte des Zuckerszugeben und den Eischnee weiter steifschlagen, bis er fest und glänzend ist.

Die Dotter kremig rühren.

Den übrigen Zucker sowie die Dotter ganz vorsichtig mit einem Quirl unterrühren. Das Mehl über die Menge sieben und ebenfalls locker unterrühren.

Die Menge mit einem Löffel als große Nocken (Knödel) auf die kochende Milch setzen. Ohne die geben zu erschuettern von dem Küchenherd nehmen und mit Staubzucker bestäuben.

Die Nocken in den aufgeheizten Herd schieben und in 8 bis 10 min goldbraun backen. Sofort ganz heiß zu Tisch bringen.

Dazu könnte man einen fruchtigen, nicht zu süssen Weisswein (einen Sauvignon blanc aus der Steiermark beziehungsweise dem Burgenland) beziehungsweise einen österreichischen Sekt trinken.

Das Rezept hat Hans Meiser von einem Freund, einem Hotelier in Österreich. Die Nocken müssen ganz lockerleicht sein, darum Vorsicht! Sie vertragen keine Zugluft, wenn sie aus dem Herd kommen! Die geben darf genauso nicht unsanft auf den Tisch gesetzt werden, sonst fallen die Nocken auf der Stelle gemeinsam und schmecken nur noch wie (Originalzitat) "weichgelaufene Schuhsohlen".

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