Rumänische Krautrouladen

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Portionen: 8

Sarmale::

  • 1 Krautkopf
  • 500 g Faschiertes (vom Schwein)
  • 250 g Bauchspeck (geräuchert)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Erdäpfel
  • 1 Tasse Langkornreis
  • 1 Packg. Paradeismark
  • Pfeffer
  • 2 Esslöffel Dille

Mamaliga::

  • 1 Liter Leitungswasser
  • 500 g Maismehl
  • 1 Esslöffel Salz

Für Rumänische Krautrouladen zuerst das Sauerkraut nach rumänischer Art zubereiten: Von einen Weißkrautkopf mit nicht zu eng anliegenden Blättern den Stiel entfernen und in das dabei entstehende Loch Salz füllen. Mit dem Salzloch nach oben in einen Kochtopf mit einer Salzlake gegeben. Auf 6 L kaltes Leitungswasser kommen 375 g Salz. Einen Monat lagern lassen, die Salzlake in dieser Zeit ein paarmal durchrühren. Dann abermals ein Monat ohne Umrühren in der Lake liegen lassen. In diese Flüssigkeit kommen außer dem Salz noch Dille, Kirschbaumblätter und Maiskörner.

Die Vorbereitung der frischen Kohlblätter: Die Außenblätter des Kohlkopfes entfernen und den Kohl abspülen. In einen großen Kochtopf mit kochendem Leitungswasser geben und zirka 10 Min. blubbernd kochen lassen. Behutsam herausnehmen, aber das Leitungswasser weiterkochen lassen. Vorsichtig die Blätter von dem Kopf lösen.

Wenn sie sich nicht mehr ohne Widerstand abziehen lassen, den Kopf ein weiteres Mal in das kochende Leitungswasser setzen und erneut alle weichen Blätter abziehen. Den Vorgang wiederholen, bis alle nutzbaren Blätter abgezogen sind.

Für die Rumänischen Krautrouladen nun die weichen Blätter des Kohlkopfs von allen dicken Strunkstücken und Rippen befreien und die Blätter aufspalten das eingelegte Kraut 2 h wässern. Die Strunkteile und Rippen klein hacken und ebenfalls wässern.

Das Faschiertes in eine Schüssel  füllen. Den Reis waschen. Die Zwiebel fein hacken. Die abgeschälten Erdäpfeln fein raspeln und die Flüssigkeit ausdrücken, alles zusammen zum Faschierten geben. Mit einer halben Tube Paradeismark, der Dille und ausreichend Pfeffer würzen. Aus den Zutaten einen weichen Teig durchkneten.

Den Speck in Würfel schneiden. In einen großen Kochtopf den Boden mit dem gehackten Kohl belegen. Auf diese Schicht ausreichend Speckwürferl auftragen und darauf eine Lage Krautrouladen schichten. Auf diese Weise den ganzen Kochtopf ausfüllen.

Das Wickeln der Rouladen:

Auf eine Kohlblatthälfte eine kleine Masse von dem Fleisch-Teig geben und einrollen.

Die Rolle verschließen, indem beide Enden mit dem Zeigefinger einstülpt werden. Das geht gut, wenn die Blätter elastisch sind und keine dicken Blattrippen mehr aufweisen.

Die Sarmale im Kochtopf mit Leitungswasser bedecken und etwas Paradeismark beifügen. Aufkochen und anschliessend die Hitze reduzieren. Die Krautrouladen bei geschlossenem Deckel ein halbe Stunde leicht kochen. Vom Herd nehmen und den Kochtopf offen bei 180 Grad ins Backrohr geben . Nach einer halben Stunde ist die rote Flüssigkeit zur Hälfte eingekocht und die kleinen Krautrouladen sollten eine braune Kruste erhalten haben.

Rumänische Krautrouladen werden mit Mamaliga - rumänischen Reisbrei - und ein paar Löffeln Joghurt gereicht.

Für den Maisbrei das Wasser aufkochen, und noch bevor es blubbert, das Maismehl rasch dazumischen. Aufquellen lassen und mit einem Holzlöffel gut durchrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Der Brei wird schnell hart und soll am Topfboden ansetzen.

Bei niedriger Hitze das Maismehl 10-12 min bei geschlossenem Deckel aufquellen lassen, bis es ganz fest wird. Die "Mamaliga" wird wie Brot verwendet, und muss sich, wenn etwas ausgekühlt ist, kleinschneiden lassen.

 

Tipp

Wenn Sie das Kraut für Rumänische Krautrouladen nicht selbst zubereiten wollen, können sie auch fertige Sauerkrautblätter verwenden!

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