Rotkraut

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Portionen: 6

  • 1250 g Rotkraut
  • 1 Apfel
  • 2 EL Zitronen (Saft)
  • 250 ml Rotwein
  • 2 Nelken
  • 3 Teelöffel Zucker
  • 2 EL Gänseschmalz
  • 2 EL Sherryessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Macis
  • 4 Pimentkörner

Man kann das Rotkraut am besten schon einen Tag vor dem Verzehr kochen. Es schmeckt nämlich, wie das Sauerkraut bekanntlich ebenfalls, außergewöhnlich gut, wenn es aufgewärmt wurde. Ansetzen sollte man es sogar noch einen Tag früher. Als erstes wird es auf dem Gemüsehobel in feine Streifchen gehobelt, dicke Blattrippen werden dabei am besten entfernt. Zusammen mit dem ebenfalls fein geraspelten Apfel, dem Rotwein, Saft einer Zitrone und den zerdrückten Nelken herzhaft mit den Händen kneten, schliesslich bei geschlossenem Deckel eine Nacht lang einmarinieren.

Anderntags wird der Zucker im Gänseschmalz in einem großen Kochtopf schonend karamelisiert, bevor mit Sherry-Essig abgelöscht wird. Erst wenn er beinahe komplett verdampft ist, das Rotkraut mitsamt seiner Marinade hinzufügen, mit Salz würzen, mit Pfeffer würzen, mit im Mörser zerstossenem Macis und Neugewürz würzen. Zugedeckt leise knapp eine Stunde auf kleiner Flamme sieden.

Unser Tipp: Verwenden Sie zum Kochen Ihren Lieblingsrotwein!

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