Rinderbraten auf Wildbretart

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  • 150 dag Schmorfleisch
  • 2 Zwiebeln in Scheibchen geschnitten

Marinade:

  • 0.5 Karotte
  • 0.5 Petersilienwurzel
  • 0.5 md Sellerie alle feingeschnitten
  • 1 Lorbeergewürz
  • 10 Körner Pfeffer
  • 10 Körner Neugewürz
  • 1 Prise Thymian (getrocknet)
  • 10 Wacholderbeeren (getrocknet, leicht zerdrückt)
  • 1.5 Zitrone (Saft)
  • 4 Esslöffel Leitungswasser
  • 25 cl Rotwein

Zum Braten:

  • Speck; zum Spicken
  • 0.5 Teelöffel Paprikaschoten
  • 6 dag Schmalz
  • 20 cl Dicker Schlagobers
  • 1 Teelöffel Weizenmehl
  • Salz
  • Zitrone (Saft)

Wenn Wildbret fehlt...

Wildbret ist heute schon selten und wird gewiss immer seltener und fernerhin teurer. Es gibt und zwar, und zwar schon recht lange, ein Mittel, nicht von dem Wild stammendem Fleisch ein Aroma zu geben, das dem Wildfleisch täuschend ähnlich ist. Erreicht wird das durch eine entsprechende Zusammenstellung von Marinaden und Gewürzen, unter denen getrocknete Wacholderbeeren eine Hauptrolle spielen.

Nachstehend ein Rezept mit dem so geschätzten Aroma und Wohlgeschmack von Wildbret: Rinderbraten auf Wildbretart.

Sowohl heiss als dito abgekühlt ganz großartig! Zum Aufschnitt können Tatarensauce oder evtl. Tomatenketchup serviert werden.

Schmorfleisch mit in Scheibchen geschnittenen Zwiebeln belegen. Die Ingredienzien der Marinade kurz aufwallen lassen und kochendheiss über das Fleisch giessen. 48 Stunden später (das Fleisch muss an einem abkühlen Ort einmarinieren und von Zeit zu Zeit gewendet werden, damit es gleichmässig mürbe wird) aus der Flüssigkeit heranziehen und (eine Stunde vor der Vorbereitung) mit Salz reibend auftragen, mit Speck spicken und leicht mit Paprikaschote bestäuben. Darauf in einen Schmortopf mit stark erhitztem Schmalz setzen. Ist es auf allen Seiten angebraten, die Gewürze und das Grünzeug aus der Marinade dazufügen, den Schmortopf abdecken, in die Backröhre schieben und den Braten ab und an alternierend mit einem Löffel Leitungswasser und einem Löffel Marinade begiessen und später mit dem Bratensaft beschöpfen.

Den schon weichen Braten mit dicker Schlagobers begiessen, die mit Weizenmehl ordentlich vermengt wurde. Die Sosse soll nur einmal kurz zum Kochen bringen und anschliessend auf kleiner Flamme 2 bis 3 min lang leise vor sich hinkochen.

Den Braten in nicht zu schmale Scheibchen kleinschneiden (ist er als kalter Aufschnitt gedacht, allerdings in sehr schmale!), und mit der durch das Sieb gestrichenen Sosse begiessen, die genau verfeinert werden muss (mit Salz, Zucker und ein klein bisschen Saft einer Zitrone).

Als Grünzeug wird das übliche Roterübengemüse, diesmal und zwar ohne Schlagobers, gereicht. Soll der Braten abgekühlt gereicht werden, kommt zur Sosse keine Schlagobers dafür.

Ähnlich wird Kalbsbraten zubereitet, es wird und zwar anstatt Schmalz Butter zum Braten verwendet, das Fleisch mit Speck umwickelt beziehungsweise gespickt, und der Marinade wird kein Wein zugesetzt.

Unser Tipp: Verwenden Sie Speck mit einer feinen, rauchigen Note!

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