Rheinischer Sauerbraten

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Portionen: 6

Vorbereiten::

  • 1000 g Rindfleisch (am besten "falsches Filet")
  • 500 ml Wasser
  • 250 ml Weinessig, weiß
  • 2 Zwiebel
  • 0.5 Petersilienwurzel
  • 1 Karotte
  • 10 Pfefferkörner
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeergewürz
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Teelöffel Salz
  • 0.5 Teelöffel Pfeffer

Braten:

  • 75 g Schweineschmalz (circa)
  • 125 g Rosinen, in Wasser eingeweicht
  • Salz
  • Pfeffer (gemahlen)
  • 75 g Lebkuchen, zerbröselt, (circa)
  • 1 EL Grafschafter Rübenkrau
  • 250 ml Sauerrahm

Rievkooke - Reibekuchen::

  • 500 g Erdäpfeln
  • 1 Ei
  • 0.5 Zwiebel
  • 0.5 Teelöffel Salz
  • Erdäpfelmehl, vielleicht
  • Fett (zum Braten)

Apfelmus::

  • 6 Äpfel ((Boskop oder Goldparmäne)

Vorbereiten: Alle Marinadezutaten in einen Kochtopf Form, in etwa 15 min machen, folgend auskühlen. Das Fleisch in einen Steintopf Form (z.B.

aus dem Kannebaecker Land), die kalte Marinade darüber gießen; das Fleisch in den zwei bis drei Tagen, in denen es in der Marinade zieht, ab und zu auf die andere Seite drehen.

Braten: Das Fleisch aus dem Bratensud nehmen, mit Küchenrolle gut abtupfen und im zerlassenen Schweineschmalz bei mittlerer Hitze gut anbraten. Die Marinade durchsieben und nach und nach zum Fleisch dazu gießen. Alles zusammen muss 2 bis 2 1/2 Stunden gardünsten. Die eingeweichten Rosinen 15 min vor Ende der Garzeit zufügen und mitschmoren. Ist das Fleisch gar und mürbe, wird es auf eine vorgewärmte Platte gelegt. In die Sauce werden die Lebkuchenbrösel und das Grafschafter Rübenkraut eingerührt, dann die Sauce mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und am Ende mit saurer Schlagobers verfeinert.

Das Fleisch in Scheibchen schneiden und mit Kartoffelpuffer (im Rheinland Kroebbelcher" oder "Rievkooke") sowie Apfelpüree zu Tisch bringen.

Rievkooke - Kartoffelpuffer: Die Erdäpfeln von der Schale befreien, abspülen und raspeln, kurze Zeit stehen und die entstandene Flüssigkeit abschütten. Die Zwiebeln ganz fein hacken, mit Ei und Salz unter die geriebenen Erdäpfeln vermengen. Die Menge löffelweise in die Bratpfanne Form und kleine, schmale Kuchen backen; nur ganz frisch sind sie richtig schmackhaft.

Apfelpüree: Äpfel abschälen, in Stückchen schneiden, im Kochtopf evt. Mit einigen zusätzlichen Tropfen Wasser herstellen. Mit dem Stampfer klein drücken. Fertig! Der Sauerbraten ist in Essigsud mit Gewürzen mariniertes, mageres Fleisch, mit einer meist süß-säuerlichen Sauce. Diese Art der Vorbereitung kommt in beinahe allen deutschen Küchenregionen vor, denn früher war das Einlegen in einer Essigmarinade eine der wenigen Möglichkeiten, das Fleisch über längere Zeit haltbar zu herstellen. Meist wurde das Fleisch in einen Steinguttopf gelegt, mit der Marinade übergossen und der Kochtopf mit einer Schicht geschmolzenem Rinderfett verschlossen. So konnte das Fleisch aufgehoben werden, der Sauerbraten war "geboren". Im Rheinland dickt man die Sauce mit Lebkuchenbrösel ein und würzt mit Rübenkraut, genauso die Beigabe von Rosinen ist im Rheinland typisch.

Tipp: Legen Sie sich eine Reihe an hochwertigen Gewürzen an - es zahlt sich aus!

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