Rehschnitzel mit Pepinos und Ribel-Gnocchi

  • Zutaten

  • Zubereitung

  • Top Videos

Portionen: 4

  • 12 Rehschnitzel; a 50 g
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Wildfond; o. Kalbsfond
  • 100 ml Vollrahm
  • 600 g Pepino; (*)
  • 100 g Butter ((1))
  • 20 g Butter ((2))
  • 2 EL Bienenhonig
  • 0.5 Teelöffel Ingwer (frisch, gerieben)
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 300 ml Milch
  • 80 g Ribelmehl; (**)
  • 1 EL Reibkäse
  • 1 Eidotter
  • Butter (eingesotten)

Ribel-Gnocchi vorbereiten: Milch und Butter (2) mit ein kleines bisschen Salz und Muskatnuss zum Kochen bringen. Ribelmehl unter starkem Rühren beifügen. Bei milder Hitze unter Rühren leicht wallen. Bratpfanne von dem Küchenherd nehmen, ausdämpfen, Eidotter und Reibkäse unterrühren. Auf Backblech aufstreichen, abkühlen.

Rehschnitzel würzen und in heissem Öl auf beiden Seiten jeweils rund 2 Min. rösten, so dass sie innen noch leicht blutig sind.

Herausnehmen und warm stellen.

Das Fett abschütten, den Bratensatz mit dem Wein zerrinnen lassen. Wildfond und Rahm beifügen, ein wenig kochen und nachwürzen.

Pepino in 1-cm-Würfel schneiden bzw. kleine Kugeln ausstechen. In der Bratpfanne Butter (1) zerrinnen lassen, Bienenhonig darin zerrinnen lassen und mit Apfelessig und Balsamessig löschen. Aufkochen und darin Pepinowuerfel und Ingwer 2 bis 3 min unter durchgehendem Schwenken erhitzen.

Ribel-Gnocchi halbmondförmig ausstechen und im heissen Butterfett goldbraun rösten.

Auf Teller: Rehschnitzel auf Saucenspiegel, garniert mit Pepinowuerfel und Gnocchi.

(*) Pepino: Die Heimat der Pepinopflanze sind die Andentaeler von Peru, Bolivien, Chile, Ecuador und Kolumbien.

Neu gibt es ebenfalls Schaffhauser und Thurgauer Pepinos. Die reifen Pepinofruechte sind gelblich bis leicht orange mit purpurroten bzw. blauvioletten Streifchen und wiegen 150 bis 300 Gramm. Sie sind süß, saftig, haben einen melonenartigen Wohlgeschmack und sich abschälen wie Äpfel. Man kann sie machen bzw. roh dienieren.

(**) "Rheintaler Gerichte wie der Ribelmais waren einst die Kost der Armen". Jeder richtiger Rheintaler weiß, was Toergga beziehungsweise Ribelmais-Ribel ist. Ribel heisst so, weil bei der Vorbereitung in der Bratpfanne der Kukuruz sich "ribelt". Im Puschlav gibt es ein Pendant, welches Manfriguli (Chratzete) heisst und aus Buchweizenmehl hergestellt wird. Ribel war die Kost der Armen: Magenfuellmaterial mit Kohlenhydraten und Proteinen. Die richtige Ribelzubereitung blieb oft ein Hausfrauengeheimnis. Die einen mischten den Teig mit Griess, anderen mit Mehl. Ob man den Ribel in Milch, Milchwasser beziehungsweise nur in Wasser kocht - eigentliche Ribelrezepte gab es kaum. Im letzten Weltkrieg fand Ribel noch mal Einzug in die Rheintaler Küchen. In der Wirtschaftswunderzeit der Fünfzigerjahre geriet der Ribel in Vergessenheit. Dank der Initiative zweier Mitarbeiter des landwirstchaftlichen Bildungs- und

zweites Pr odukt der Schweiz mit der geschützten Ursprungsbezeichnung (Gub) großartig.

Jahrhundert. Zu Fuss erreichbar, ab dem Dorfplatz Marbach, zirka 15 min.

Unser Tipp: Verwenden Sie hochwertigen Rotwein für einen besonders feinen Geschmack!

Nachgekocht? Bitte bewerten Sie das Rezept
1 2 3 4 5
Was denken Sie über das Rezept?
0 1 0

Kommentare1

Rehschnitzel mit Pepinos und Ribel-Gnocchi

  1. anni0705
    anni0705 kommentierte am 18.07.2014 um 13:44 Uhr

    sehr lecker

    Antworten
Kommentar hinzufügen

Für Kommentare, bitte einloggen oder registrieren. Facebook login

Rund ums Kochen

Ähnliche Rezepte

Aktuelle Suche