Shaking Salads Low Carb: Ran an die Gläser!

Bestsellerautorin Karin Stöttinger im Interview

Karin Stöttinger teilt in ihrem zweiten Buch ihre liebsten Low Carb Shaking Salads mit uns. Ihr Credo: Auf die Figur zu achten, bedeutet nicht, auf Genuss verzichten zu müssen! Shaking Salads lassen sich gut vorbereiten und eignen sich wunderbar zum Mitnehmen. Wir haben sie gefragt, was Genuss und gutes Essen für sie bedeutet und ihr ein paar Tipps abgeluchst, wie wir das ein oder andere Weihnachtskilo wieder loswerden können. 

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass die Idee zu Shaking Salad während einem Wellenreiturlaub in Spanien entstanden ist? Inwiefern hat dies Ihre Rezepte beeinflusst?Ich habe mir vom Surfcampkoch abgeschaut, auch Obst oder frische Kräuter mit in die Salate und Dressings hineinzunehmen. Vorallem die frischen Produkte in Spanien haben mich beeindruckt.

Was unterscheidet Shaking Salad Low Carb von ihrem ersten Buch?
Das zweite Buch hat einen Low Carb Schwerpunkt. Es wird bewusst auf Kohlenhydrate verzichtet. Ich ernähre mich selbst phasenweise Low Carb. Ich sehe das nicht als dauerhafte Ernährungsumstellung, sondern für bestimmte Anlässe, etwa wenn ich in den Neoprenanzug oder in das Brautkleid passen möchte. Für mich lässt sich dadurch Genuss und bewusste Ernährung verbinden.

Neben Low Carb Rezepten finden sich in Ihrem Buch auch so genannte Bonus-Rezepte mit Kartoffeln, Reis und Getreide. Wie wichtig ist es, auch einmal „über die Stränge zu schlagen“?
Ich halte nichts von Diäten nach strengen Vorschriften. Ich überlege mir schon in der Früh, was ich untertags essen werde. Es ist wichtig, sich ab und zu etwas Besonderes zu gönnen, sonst bekommt man Heißhunger. Ich esse zum Beispiel mittags Kohlenhydrate und abends Low Carb. Und ohne Sport funktioniert es bei mir nicht.

Was macht Shaking Salads so besonders?
Sie gehen schnell und einfach und funktionieren nach dem Baukastenprinzip. Wenn ich zum Beispiel Allergien habe, kann ich sehr gut darauf reagieren und einfach alles, was sich noch im Kühlschrank befindet, hineinpacken oder eben weglassen. Ich habe auch immer etwas Frisches als Snack mit dabei. In meiner Stadt ist es sehr schwierig, vegane oder vegetarische Gerichte zu bekommen, also bereite ich diese selbst zu. Ich kann die Shaking Salads am Vortag vorbereiten, vielleicht auch für eine liebe Kollegin in der Arbeit. Da das Dressing in einem seperaten Glas aufbewahrt und erst kurz vor dem Essen mit dem Salat vermengt wird, bleibt er frisch und knackig. Ein lascher Salat muss für mich nicht nur nicht sein, er darf für mich nicht sein!

Welche Zutaten verwenden Sie besonders gerne für feine Dressings?
Besonders gerne mische ich Obst oder frische Kräuter in die Dressings. Am liebsten benutze ich sehr gute milde Essige, zum Beispiel Himbeeressig, aus dem Spezialitätengeschäft.  Eine kleine Menge reicht schon aus, wenn man hochwertige Produkte nimmt. Wichtig ist, das Dressing nicht zu wässern. Eine kleine Menge Dressing, die sich überall im Salat verteit, ist perfekt.

In ihrem Buch schreiben Sie von süßen Salaten als Dessert? Wie genau können wir uns das vorstellen?
Ich wollte, dass meine Gäste drei Gänge vor sich haben. Das gemeinsame Shaken am Tisch ist lustig! Es bedeutet auch einen enormen Zeitgewinn, wenn man alle drei Gänge, inklusive dem Dessert schon vorbereiten kann. Die Desserts bestehen - wie ein Salat - aus einem festen und flüsigen Bestandteil, zum Beispiel Schokoladensauce. Ich möchte damit zeigen, dass Low Carb auch in süß geht und sehr gut schmeckt. Die Menge an Süßigkeiten macht das Kraut fett. Ich finde, man darf sich auch was gönnen!

Was bedeutet Genuss und gutes Essen für Sie?
Genuss und gutes Essen sind für mich das Wichtigste. Das hat etwas Lebensbejahendes und Glücksbringendes. Ich denke oft untertags über Essen nach. Es hat für mich einen sehr hohen Stellenwert im Leben.

Im Sommer 2016 erhielten Sie für Ihren Blog www.geschmacksmomente.com beim German Food Blog Contest den 1. Platz in der Kategorie „Rezept & Alltag“. Wie alltagstauglich sind die Rezepte aus Ihrem zweiten Buch?
Für mich ist es sehr wichtig, dass alle Rezepte alltagstauglich sind. Als Mutter muss es immer schnell gehen in der Küche und dabei möchte ich keine Abstriche in der Qualität machen. Die Rezepte sind einfach, aber kreativ.

Haben Sie ein Lieblingsrezept?
Besonders liebe ich den Zweierlei Tomatensalat mit Ziegenkäse und den Pekanusscrumble mit Kren . Wenn es etwas Saisonales sein soll, dann den Birnensponge mit Safran und wenn es etwas Saures sein soll, dann den Rotkrautsalat mit Entenbrust.

Haben Sie einen Tipp für unsere UserInnen, wie sie das ein oder andere Weihnachtskilo wieder los werden können?
Jeder kennt seinen eigenen Körper am besten und weiß wo er ansetzen muss. Meine Schwachstelle ist, dass ich gerne einen Kuchen zum Kaffee esse und dass ich im Winter weniger Sport mache als sonst. Vorallem das Laufen kommt im Winter oft zu kurz. Ich nehme mir also vor, Süßes zu reduzieren und mehr Sport zu machen.

Gibt es etwas, was Sie noch erwähnen wollen?
Die Rezepte sollen in erster Linie Spaß machen und eine neue Richtung aufzeigen, es ist kein Diätbuch. Das Buch soll zeigen, wie kohlenhydratarme Ernährung funktioniert und ein Potpourri an Möglichkeiten bieten, mit Genuss auf die Figur zu achten. Ich finde es unkompliziert, auf Kohlehydrate zu verzichten und alles Restliche essen zu dürfen. Die Kombination mit Sport ist dabei sehr wichtig!

Mit Dressings kann man sehr viel machen und die Leute überraschen. Kräuter und Obst erzeugen Cremigkeit und machen auch einfache Salate zu etwas Besonderem. Mein Tipp ist, dass man die Dressings schon für eine ganze Woche vorbereiten kann. Ist Obst oder Gemüse dabei, hält es für 2-3 Tage verschlossen im Kühlschrank und so hat man auch spontan etwas Gutes zuhause.

Mehr Infos zum Buch finden Sie hier.

Autor: Lilian Borek / ichkoche.at

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