Peporoni-Tian

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Portionen: 4

  • 4 Peporoni
  • 4 Paradeiser (vollreif)
  • 8 Sardellenfilets aus der Dose
  • 10 Schwarze Oliven Masse anpassen
  • Pfeffer
  • 1 Bund Bohnenkraut die
  • 0.5 Bund Thymian Blätter fein
  • 0.5 Bund Basilikum (gehackt)
  • 4 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 2 Toastbrotscheiben sehr klein gewürfelt
  • 5 EL Olivenöl (Menge anpassen)

Ein Bohnenrezept für jeden Geschmack:

Den Backofengrill auf 220 Grad vorwärmen.

Die Peporoni halbieren und entkernen. Mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen und flachdrücken. Im obersten Drittel des Ofens unter dem 220 °C heissen Bratrost so lange rösten, bis die Peperonihaut schwarze Blasen wirft. Herausnehmen, mit einem nassen Geschirrhangl decken und kurz stehen. Als nächstes die Haut entfernen.

Die Ofentemperatur auf 180 °C (Unter- und Oberhitze) zurückstellen.

Die Paradeiser kurz in kochendes Wasser tauchen und von der Schale befreien. In dicke Scheibchen schneiden und mit den Peporoni ziegelartig in eine gebutterte Tonform schichten. Sardellenfilets und Oliven darauf gleichmäßig verteilen. mit Pfeffer würzen.

Toastbrotwürfeln mit den Kräutern und dem Knoblauch gut vermengen. Über das Gemüse gleichmäßig verteilen und grosszügig mit Olivenöl beträufeln.

Den Peporoni-Tian im 180 °C heissen Herd auf der zweiten Schiene von unten ca. dreissig Min. backen. Sofort zu Tisch bringen.

Tipp Bohnenkraut, "Pflanze des Glücks". Das Bohnen- oder Pfefferkraut gehört zu den Herbes de Provence. Das einjährige Sommerbohnenkraut ist dabei ein klein bisschen gemäßigter im Wohlgeschmack als die kräftige mehrjaehrige Wintervariante. Sein intensives Aroma entwickelt das Kraut aus der Familie der Lippenblütler vor allem bei dem Mitkochen. Die leicht pfeffrig schmeckenden Blätter gelten als klassische Zugabe zu Bohnen, passen aber genauso großartig zu Hülsenfrüchten wie Linsen, Erbsen und Kefen, würzen Schweinefleisch, Würste und Fisch, Rahm- und Tomatensaucen und ergeben eine rassige Marinade für Geflügel. Das Bohnenkraut, genauso Satureja genannt, galt in vielen früheren Kräuterbüchern als Aphrodisiakum; die Satyrn waren in der griechischen Mythologie die luesternen Naturdaemonen mit Pferdeohren und -schwanz sowie Hufen im Gefolge von Dionysos. Ein cleverer Heilpflanzenkundiger namens Mességué - selbstverständlich ein Franzose... - empfahl den Frauen, deren Männern die Feurigkeit abhanden gekommen war, das regelmässige Esse von Bohnenkraut...

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Kommentare1

Peporoni-Tian

  1. spiderling
    spiderling kommentierte am 25.12.2014 um 15:13 Uhr

    Ein Bohnenrezept ohne Bohnen

    Antworten
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