Panna Cotta

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Für:

  • 4 Axel Frischmilch
  • 500 ml Schlagobers
  • 3 EL Zucker
  • Bourbon-Vanille
  • 1 Zimt (Stange)
  • 2 Gelantine
  • Frische Erd-, Him-, Heidelbeeren bzw. Ob
  • Plus ein Spritzer Saft einer Zitrone

Klingt einfach, ist einfach, schmeckt einfach genial. Und heisst übersetzt »gekochte Schlagobers« Weil die Chose noch im Kühlschrank fest werden muss, sollte man diese Nachspeise schon am Vortag kochen. Notfalls anbieten ebenso 2- 3 Stunden, dann muss man aber mehr Gelantine reinmachen. Die steuert nämlich die Festigkeit, es gilt nachfolgende Faustregel: Je weniger Gelantine, desto geschmeidiger die Panna Cotta. Und jeweils kleiner die Förmchen, desto weniger Gelantine braucht man. Wir tasten uns mal mit zwei Blatt ran, das Endergebnis muss ebenso nicht unbedingt auf dem Nachspeiseteller wie hinbetoniert stehen, der Rand darf ruhig ein wenig kremig zerfliessen. Wer aufgrund tierischem Eiklar aus veganen Gründen Probleme mit Gelantine hat kann auf verschiedene Alternativen zurückgreifen, mehr dazu im Glibber-Special* weiter unten.

Zimtpulver ist viel zu intensiv! Noch ein paar min neben dem Küchenherd ziehen und dann die Zimtstange rausfischen.

Inzwischen die Gelantineblaetter ein paar min in kaltem Wasser einweichen, bis sie sich gummiartig anfühlen. Diese in die noch heisse Schlagobers Form und umrühren, die Dinger lösen sich augenblicklich auf. In 4-6 Förmchen befüllen und im Kühlschrank parken.

Vor dem Servieren die Beeren bzw. das Obst mit Hilfe Mixstab zermusen und eventuell mit ein kleines bisschen Zucker plus einem Spritzer Saft einer Zitrone versehen. Die Panna Cotta auf einen Teller stürzen, mit Fruchtsosse und eventuell noch der ein bzw. anderen ganzen Beere garnieren.

Glibber-Spezial:

Wer auf tierische Verfestiger verzichten möchte, hat die Möglichkeit mit Agar Agar zu betonieren. Es wird aus Algen gewonnen, allerdings muss man ein kleines bisschen experimentieren, denn es hat einen ein kleines bisschen schwächeren Gelierfaktor als Gelantine. Ein zweites Ersatzmittel wäre Pektin, es findet sich bspw. im Gelierzucker, im Puddingpulver bzw. im Tortenguss wiederholt. Gelantine Grundsätzlich muss man eventuell mal im Bioladen vorbeischauen, im Falle, dass man die Exoten nicht im Supermarkt findet.

Früher hat man zum Beispiel für Sauerfleisch bzw. Aspik schlicht gespaltene Schweinefüsse mitgekocht, da löst sich dann soviel Gelantine raus, dass man eine genau richtig schnittfeste Konsistenz erreicht. Ehrliche Hausmannskost

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Kommentare1

Panna Cotta

  1. ewaldi
    ewaldi kommentierte am 11.04.2015 um 06:23 Uhr

    klingt gut

    Antworten
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