Ein Blick in die Kochtöpfe von Tausend und eine Nacht

Orientalische Küche

Süßliche Düfte, ein Feuerwerk an Farben und vor allem himmlische Geschmäcker - dafür ist die orientalische Küche bekannt. Ein Blick in den Kochtopf verrät mehr über die Küche von Tausend und eine Nacht. Wie wird in Griechenland, der Türkei, am Balkan oder in den persischen und arabischen Ländern gekocht? Lassen Sie sich vom Zauber der Rezepte aus tausendundeiner Nacht verführen.

Süße Düfte und Aromen
Denkt man an verzaubernde Bazare mit Ihren bunten Stoffen und Bergen von Gewürzen und verwunschene Teestuben, wo heißer Minztee serviert wird und verwinkelte Gäschen, die einen wie in einem Labyrinth durch die Stadt führen, dann kann man den Duft von Anis, Kardamom und Nelken förmlich riechen. Genau dies sind auch die Zutaten, die in der orientalischen Küche  am häufigsten verwendet werden. Im Unterschied zu den scharfen Currys Indiens und Südosatasiens ist die asiatische Küche durchwegs von süßlichen Geschmäckern geprägt. Gerne kocht man hier mit getrockneten Früchten, die sich vorwiegend in pikanten Fleischspeisen wiederfinden. Bulgur und Cous Cous dürfen in der orientalischen Küche natürlich nicht fehlen und haben sich zur Freude von Kosmopoliten auch in unseren heimischen Supermärkten ein stetes Plätzchen gesichert.

Harissa und Ras-el-Hanout
Soll es doch einmal schärfer werden verwendet man in der orientalischen Küche vorwiegend Harissa, eine scharfe Würzpaste, die aus Chilischoten, Kreuzkümmel, Koriandersamen,  Knoblauch  und reichlich Olivenöl zusammengemischt wird. Beliebt ist auch eine aromatische Gewürzmischung Ras el-Hanout, die ursprünglich aus Marokko stammt und gerne zum Würzen von Cous Cous verwendet wird.

Mezze
In der orientalischen Küche ist Abwechslung angesagt. Selten findet man einen Speise mit nur einer Zutat. Viel beliebter sind hier die sogenannten Mezze, zu Deutsch schlicht Vorspeisen. Hier wird der Tisch mit diversen kleinen Happen vollgestellt, von Kichererbsenaufstrich, über gefüllte Weinblätter, Cous Cous Salate usw. Ein weiteres Zeichen dafür, dass es in der orientalischen Küche wirklich niemals langweilig wird…

Autor: Ruth Wagner

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