Omas Hausmittel

Kleine Beschwerden von der leichten Erkältung bis zu Halsschmerzen können mit natürlichen Mitteln selbst behandelt werden. Unsere Großmütter wussten wie - wir haben die Hausmittelchen gegen die wichtigsten Wehwehchen hier für Sie zusammengestellt!

Augenringe

Sie hatten eine lange Nacht oder schlecht geschlafen? Diese Hausmittel helfen gegen ungeliebte Augenringe.

Geschwollene Augen mit einem kalten Tuch oder Waschlappen kühlen. Auch das Auflegen von kalten Gurkenscheiben hilft. Das gleiche gilt für gekühlte Erdbeeren und kalte Milch. Ebenso helfen rohe, geriebene Erdäpfel, die in ein Tuch geschlagen werden. Jeweils ca. 20 Minuten wirken lassen.

Bei geschwollenen Tränensäcken hilft auch das Eincremen unter den Augen mit einer Mischung aus Kaffeesatz und Eischnee. Das Ganze kurz einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abspülen.

Blähungen

Bei Blähungen bzw. Reizmagen - etwa wenn man etwas Falsches gegessen hat - muss die Verdauung angeregt werden. Dabei hilft Kümmel. Am einfachsten ist die Einnahme als Kümmeltee. Dafür einfach die Kümmelkörner mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Möglichst heiß trinken.

Das funktioniert auch mit Fenchel.

Ein Schnaps nach dem Essen soll der Verdauung dienen - in Wirklichkeit wird der Magen damit nur betäubt und die Verdauung dauert noch länger. Damit das Essen bekömmlicher wird, am besten am Ende ein Stück frische Ananas zu sich nehmen.

Blasen

Haben sich auf der Haut durch ständigen Druck (etwa von harter Arbeit) Blasen gebildet, hilft ein in Alkohol getränktes Leinentuch, das über Nacht auf die Blasen gelegt wird.

Bluterguss

Man stößt sich an einer Kante und schon hat man einen blauen Fleck. So können Sie Schmerzen lindern.

Bei einem kleinen Stoß kaltes Wasser über die Stelle laufen lassen. War der Stoß heftiger, kann auch mit Eis (z.B. in Form eines Cool Packs) gekühlt werden.

Auch das Auftragen einer Ringelblumensalbe auf die betroffene Stelle kann die Entstehung von Blutergüssen mildern. Wird die Salbe im Kühlschrank aufbewahrt, hat sie gleichzeitig eine kühlende Wirkung.

Hat sich der blaue Fleck erstmal gebildet, helfen Umschläge mit essigsaurer Tonerde oder einer Tinktur aus Arnikablüten. Sie können auch direkt auf der Stelle einmassiert werden.

Brüchige Fingernägel

Gegen zu weiche Fingernägel, die leicht einreißen und brechen, hilft Schmierseife. Einfach zweimal pro Woche damit einreiben. So werden die Nägel härter und glänzen.

Durchblutungsstörungen

Um die Durchblutung zu fördern, können Sie ein Bad mit Kiefernspitzen nehmen. Dazu 2 EL Kiefernspitzen (Sprossspitzen) in einem Liter Wasser aufkochen. Durch ein Sieb in das Badewasser leeren.

Entzündung

Grundsätzlich wird bestimmten Lebensmitteln eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Dazu zählen Knoblauch, Walnüsse, Tomaten, Lachs, Spinat, Ingwer, Ananas, Kirschen, Weißkraut, Brokkoli, Papaya, Heidelbeeren sowie Zwiebel.

Das gilt auch für Rosmarin. Mithilfe eines Rosmarinbads kann die Durchblutung gestärkt werden. Dazu 50 g Rosmarinblätter mit 1000 ml kochendem Wasser aufgießen und 30 Minuten ziehen lassen. Dann in das Badewasser geben.

Erkältung

Wie so oft, ist das Wichtigste bei Erkältungen, viel zu trinken. Dafür eignet sich am besten Tee. Dazu einfach Holunderblüten, Thymian oder Kamille mit heißem Wasser übergießen oder den entsprechenden Tee im Beutel verwenden.

Auch ein Fußbad in warmem Wasser ist bei Erkältungen eine Wohltat. Eventuell etwas Salz in das Wasser geben. Nach dem Fußbad die Füße warm halten, etwa mit dicken Socken, und rasten.

Das Inhalieren von heißem Salzwasser kann ebenso bei Erkältungen helfen. Das funktioniert auch mit Heilkräutern im Wasser.

Erkältungen können auch "ausgeschwitzt" werden. Vor dem Schlafengehen ein Häferl heiße Milch mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser trinken. Danach gut zudecken und schwitzen.

Noch besser ist es, Erkältungen vorzubeugen. Die Abwehrkräfte können etwa bei leichter Bewegung im Freien gestärkt werden. Ein langer und erholsamer Schlaf hilft zudem, Körper und Immunsystem zu regenerieren.

Fettige Haare

Wer schnell fettige Haare bekommt, wirkt leicht ungepflegt. Hier finden Sie Tipps & Tricks gegen fette Haare.

Besonders Kamille, etwa in Form einer Tinktur oder als Kopfwasser, beruhigt die Kopfhaut. Die Haare werden auch durch vermehrte Schweißproduktion auf der Kopfhaut fettig. Dagegen helfen Kräuterextrakte, vor allem mit Scharfgarbe, Rosmarin oder Ackerschachtelhalm.

Auch eine selbst gemachte Spülung kann helfen. Dafür je 1 Teelöffel Kamille, Rosmarin und Brennnessel mit 100 ml kochendem Wasser aufgießen und einen Schuss Obstessig hinzufügen. Die Haare damit ausspülen, aber nicht mehr mit Wasser nachspülen!

Fettige Haare können aber auch mithilfe der richtigen Kleidung und Pflege vorgebeugt werden. Starke Sonneneinstrahlung und extreme Kälte sollten vermieden werden. Im Winter empfehlen sich Hauben aus natürlichem Material wie Baumwolle oder Wolle sowie im Sommer ein Sonnenhut aus Leinen. Außerdem sollten die Haare nicht zu oft gewaschen werden. Unbedingt ein mildes Shampoo verwenden, die Haare nur sanft trocken tupfen und mit wenig Hitze fönen.

Fieber

Gegen Fieber helfen zum Beispiel Wadenwickel. Diese sollten nicht zu kalt, sondern eher lauwarm, sein und straff um die Waden gebunden werden. Sie dürfen aber nicht einschnüren. Dazu am besten ein feuchtes Baumwoll- oder Leinentuch verwenden und ein trockenes Tuch darüber wickeln. Mit den Wickeln möglichst ruhig liegen bleiben und diese ca. jede halbe Stunde auswechseln.

Auch ein Aufguss aus geriebenem Kren (ca. 1 TL) oder Pastinaken mit kochendem Wasser kann ebenfalls helfen. Den Kren 5 Minuten im Wasser ziehen lassen und dreimal täglich eine Tasse davon trinken.

Fremdkörper im Auge

Ich hab was im Aug'! So werden Sie es schnell wieder los.

Um Staub oder kleine Insekten wieder aus dem Auge rauszubekommen, einfach Zwiebel schneiden. Die Augen fangen an zu tränen und der Fremdkörper wird herausgeschwemmt.

Gelenkschmerzen

Gegen Gelenkschmerzen hilft es, die betreffenden Stellen zu kühlen. Dies gelingt etwa mit einem Tuch, das in kaltes Wasser getaucht wird oder einem Topfenwickel.

Ein gegensätzlicher Ansatz ist der Einsatz von Wärme. Die Muskeln rund um das schmerzende Gelenk können massiert und das Gelenk mit einem angewärmten Körnerkissen erwärmt werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Wickel aus Kohlblättern. Diese erhitzen, in ein Tuch wickeln und so lange auf das Gelenk legen, bis sie ausgekühlt sind.

Eine selbstgemachte Salbe aus Bienenwachs mit Kräutern kann ebenfalls helfen. Dafür Bienenwachs mit Pflanzenöl und ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptus, Rosmarin, Wacholder oder Chili) gut vermischen und auf die betreffenede Stelle auftragen.

Gesicht

Falten ade!

Aus natürlichen Zutaten können Sie eine straffende und belebende Gesichtslotion mischen. 2 EL Apfelessig und 250 ml Wasser vermischen und mit einem Wattepad auf die Gesichtshaut auftragen.

Haare

Um die Haare zu kräftigen, regelmäßig Apfelessig in die Kopfhaut einmassieren. Dies soll auch gegen vorzeitiges Ergrauen schützen.

Haare natürlich, ganz ohne künstliche Färbemittel, aufhellen geht ganz einfach. Dazu Zitronensaft in den Haaren verteilen und zum Trocknen in die Sonne setzen bis die Flüssigkeit eingetrocknet ist. Schon sind die Haare heller.

Einen rötlichen Schimmer bekommen die Haare, wenn man sie mit Lorbeeren spült. Einfach eine Handvoll Loorbeerblätter in einem Liter Wasser ungefähr 20 Minuten kochen und dann auskühlen lassen. Die Haare damit spülen.

Bei Spliss hilft Olivenöl. Dieses erwärmen (nicht zu heiß, aber mehr als lauwarm) und in die Haarspitzen einmassieren. Ungefähr 30 Minuten einwirken lassen.

Die Haare sollten nach dem Waschen mit kalten Wasser ausgespült werden. So werden sie glänzender, da die Schuppenschicht geglättet wird.

Wem beim Frisieren Haare ausfallen, kann dagegen Kapuzinerkresse verwenden. Eine Lotion aus 500 ml Alkohol und 200 g Blüten herstellen. Auf 60 °C erhitzen, die Blüten einweichen und wieder auskühlen lassen. 14 Tage ziehen lassen und abseihen. Für eine optimale Wirkung jeden Tag in die Kopfhaut einmassieren.

Gegen fettige Haare helfen die Hausmittel in diesem Eintrag.

Halsschmerzen

Bei Halsweh gilt: Viel trinken! Dies dient dazu, die Schleimhäute feucht zu halten und so das raue Gefühl im Hals zu mindern. Dazu eignen sich vor allem Kräutertees und hier besonders Salbei-, Thymian- sowie Kamillentee. Den Tee nicht zu heiß trinken und am besten in bereits abgekühltem Zustand mit Honig süßen.

Außerdem sollte man den schmerzenden Hals mit einem Tuch oder Schal warm halten und Zugluft vermeiden. Zuhause kann auch ein warmer Halswickel verwendet werden. Entweder einfach ein in warmes Wasser getränktes Tuch oder einen Kartoffelwickel aus gekochten, gestampften Kartoffeln in einem Tuch um den Hals wickeln.

Ebenso gegen rauen Hals helfen Hustenzuckerl, da sie die Speichelbildung anregen. Auch hier sind jene mit Kräutern zu bevorzugen.

Harn

Wer einen Tee mit harntreibender Wirkung sucht, kann sich selbst einen aus Erdbeerblättern machen. Dazu 2 TL Erdbeerblätter in 250 ml Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Für einen besseren Geschmack Waldmeister hinzufügen. Abseihen und trinken.

Auch Chicorée wirkt durch die darin enthaltenen Bitterstoffe harntreibend.

Insektenstich

Insektenstiche können vor allem aufgrund des Juckreizes sehr nerven. Bienen- oder Wespenstiche sind oft sogar wirklich schmerzhaft. Diese Hausmittel helfen.

Bei Gelsenstichen kann schon ein wenig Spucke auf dem Stich den Juckreiz lindern. Kratzen verstärkt das Jucken jedoch. Umschläge mit Essig oder essigsaurer Tonerde helfen ebenfalls. 1 EL Erde mit einem Glas Wasser mischen, auf ein Tuch streichen und auf den Stich legen.

Bei Bienen- oder Wespenstichen hilft es, eine aufgeschnittene Zwiebel, Eis, einen kalten Waschlappen oder zermörserte Petersilie auf die betroffene Stelle zu legen.

Man kann auch eine Zitronenscheibe auf einen Insektenstich halten.

Auch Spitzwegerich hilft gegen Juckreiz. Mehr dazu hier.

Juckreiz

Gegen Juckreiz (zum Beispiel bei Insektenstichen) hilft Spitzwegerich. Ein abgezupftes Blatt zwischen auf der Handfläche oder zwischen den Fingern reiben bis Saft austritt. Diesen auf die betroffene Stelle reiben.

Kater

Einen sogenannten Kater bekommt man nach exzessivem Alkoholgenuss. Er äußert sich in Übelkeit, Kopfschmerzen sowie Müdigkeit. Am besten sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen, wenn der Kater aber doch einmal im Körper herumspukt, gibt es ein paar Hausmittel dagegen.

Bei Kater sollte man auf jeden Fall viel trinken. Hier eignet sich vor allem Mineralwasser, um dem Körper die verloren gegangenen Mineralstoffe zurückzugeben.

Frische Luft hilft ebenfalls! Wie wäre es also mit einem ausgedehnten, aber langsamen Spaziergang? Lassen Sie es ruhig angehen und überanstrengen Sie sich nicht.

Wenn das alles nicht hilft, können Sie auch auf Aspirin zurückgreifen.

Die besten Katerfrühstück Rezepte finden Sie hier.

Kopfschmerzen

Wer Kopfschmerzen hat, muss nicht unbedingt sofort zu einer Schmerztablette greifen. Auch diese Hausmittel können dagegen helfen.

Auch bei Kopfschmerzen gilt: Viel Wasser trinken! Auch Tee mit Ingwer oder Vanille (z.B. heißes Wasser mit Vanilleextrakt) helfen. Starker Kaffee, eventuell mit etwas Zitronensaft, belebt und hilft so ebenfalls.

Das Kauen von Gewürznelken oder Ingwer kann ebenso helfen. Geriebener Kren auf die Stirn aufstreichen. Das brennt zwar ein wenig auf der Haut, lindert aber die Kopfschmerzen. Spätestens nach 10 Minuten abwaschen.

Es kommt darauf an, wodurch die Kopfschmerzen ausgelöst wurden. Bei Kopfschmerzen aufgrund von Verspannungen Pfefferminzöl auf die Schläfen reiben. Ist der Grund für die Kopfschmerzen kalte Luft, können Sie Zimt mit etwas Wasser vermischen und auf die Stirn reiben. Das geht auch mit einer rohen, aufgeschnittenen Kartoffel. Das Einreiben mit Franzbranntwein löst Krämpfe.

Lavendelöl kann ebenso zur Linderung von Kopfweh eingesetzt werden. Einfach auf die Schläfen einmassieren oder ein paar Tropfen auf ein Taschentuch geben und daran riechen.

Probieren Sie auch die Wirkung von Gemüsesäften. Besonders frisch entsaftete Rote Rüben, Gurken und Karotten sollen helfen.

Magenschmerzen

Brombeeren helfen gegen plötzliche Magenschmerzen. Dafür 2 Esslöffel der Beeren mit 500 ml kochendem Wasser aufgießen, eventuell mit ein wenig Honig süßen.

Ein Schnaps nach dem Essen soll die Verdauung fördern - der Magen wird damit aber nur betäubt und die Verdauung dauert noch länger. Damit das Essen bekömmlicher wird, am besten am Ende ein Stück frische Ananas zu sich nehmen.

Wer zu viel gegessen hat, sollte lauwarmes Zitronenwasser trinken. Dazu eine Zitrone auspressen, ins Wasser geben und gegebenenfalls mit Honig süßen. Schluckweise trinken.

Selbstgemachter Hagebuttenbranntwein hilft gegen Magenkrämpfe und Verdauungsstörungen. Dafür in 750 ml Branntwein eine Handvoll getrocknete Hagebutten zwei Wochen ziehen lassen. Filtern und jeweils nach dem Essen trinken.

Bei Beschwerden im Bereich des Magens und Darms einen Kräutertee aus Kamille, Melisse und Minze trinken. Die Kräuter zu gleichen Teilen vermischen und 1 TL davon mit kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Schlückchenweise trinken. Auch ein Aufguss mit Pastinaken kann helfen.

Nackenschmerzen

Ein steifes Genick bekommt man schnell von Zugluft, falschem Liegen oder Sitzen.

Gegen Nackenschmerzen helfen Heublumen. Diese in ein Tuch einwickeln und im Wasserbad erwärmen. Für 30 Minuten auf die Verspannung legen.

Nasenbluten

Bei Nasenbluten hilft Zitronensaft. Diesen auf Watte träufeln und in das betroffene Nasenloch stecken. Die Säure wirkt blutstillend.

Ohrenschmerzen

Bei leichten Ohrenschmerzen können Umschläge mit Zwiebeln helfen. Dazu die Zwiebeln würfeln und ohne Fett anbraten. Nicht zu lange braten, damit die ätherischen Öle erhalten bleiben. Die Zwiebeln in einem Baumwolltuch einwickeln und auf das Ohr legen. Eventuell mit einem Stirnband oder einer Haube festmachen, dann muss die Packung nicht die ganze Zeit festgehalten werden.

Pflaster ablösen

Das Ablösen eines Pflasters reißt meist kleine Härchen mit und ist deshalb schmerzhaft. Damit es sich leichter lösen lässt, mit Speiseöl einreiben. So wird der Kleber gelöst und die Haut wird geschmeidig.

Pickel

Pickel und Mitesser sind auf unserer Haut nicht gerne gesehen. Das Beste Mittel dagegen ist die Vorbeugung durch eine ausgewogene Ernährung. Besonders Zucker, Weizen, Alkohol, Kaffee sowie Nikotin fördern die Bildung von Pickeln, wohingegen Wasser, Gemüse und Obst ausreichend verzehrt werden sollten.

Der Verzehr von Gurken reinigt das Blut und hilft, Pickel zu heilen. Die Gurken gut waschen und roh mit Schale essen.

Die Haut gründlich reinigen. Dazu eventuell ein paar Tropfen Thymian- oder Lavendelöl zum Wasser hinzugeben oder Teebaumöl verwenden.

Gegen Mitesser hilft das Auftragen von angefeuchteter Mandelkleie. Die betroffenen Stellen damit ungefähr eine Minute lang waschen. Regelmäßig wiederholen.

Gegen Herpesbläschen und Pickel hilft Honig. Wenn man Honig auf die betroffenen Stellen aufträgt, entzieht dieser die Feuchtigkeit.

Für eine porentief reine Haut den Saft einer frisch gepressten Karotte mit einem Wattepad auftragen und ca. 15 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmem Wasser abspülen.

Ebenso können Algen gegen unreine Haut verwendet werden. Eine Maske aus 2 EL Algenpulver, 1/2 TL Zitronensaft, 1 Dotter, 2 EL Magertopfen sowie etwas Meersalz anrühren. Auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Gut mit lauwarmem Wasser abwaschen. Diese Maske kann für Gesicht, Hals und Dekolleté verwendet werden.

Gegen Hautunebenheiten und Aknenarben helfen Zitrusfrüchte. Dafür eine geschälte Zitrone, Mandarine oder Orange in einer kleinen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag Wattepad mit der Flüssigkeit befeuchten und auf die betroffenen Hautstellen tupfen. Durch die Säure werden Unebenheiten ausgeglichen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

Übrigens: Sie sollten nicht selbst versuchen, Ihre Pickel auszudrücken. Am besten ist, sie einfach in Ruhe zu lassen, bis sie abklingen oder zu einem Hautarzt zu gehen. Wer selbst herumdrückt, verschlimmert den Zustand durch Keime und eine falsche Technik eher.

Pigmentflecken

Lästige Pigmentflecken lassen sich mit einfachen Hausmitteln aufhellen. Auch die Haut wird dabei erneuert.

Einen Brei aus 2 EL Papaya und 1 TL Zitronensaft zusammenrühren. Auf die Pigmentflecken auftragen und ca. 30 Minuten einwirken lassen.

Raue Hände

Wer auf den Händen raue Haut hat, muss nicht unbedingt zur gekauften Handcreme greifen.

Diese kann man nämlich auch selbst machen. Dazu eine fein geriebene Karotte mit Sauerrahm vermischen. Kurz nacheinander mehrere Male die Hände damit einreiben.

Wenn Sie das nächste Mal Erdäpfel kochen, heben Sie das Wasser auf und baden Sie die Hände ca. 10 Minuten im noch warmen Erdäpfelwasser. Die Hände danach nicht abtrocknen.

Auch ein Zuckerpeeling kann helfen. Dafür aus 2 EL Rohrzucker, 1 EL Olivenöl und etwas Honig eine Paste rühren und die Hände damit einreiben. Danach gründlich abspülen.

Ebenso hilft eine Bananenmaske. Einfach eine reife Banane zerdrücken mit ein wenig Honig vermischen. Auf den Handrücken verstreichen und 15 Minuten einziehen lassen. Dann abwaschen.

Eine Avocadomaske kann ebenfalls Abhilfe schaffen. Eine reife, zerdrückte Avocado mit einem Eidotter und einem Spritzer Zitronensaft verrühren und auf den Händen verteilen. 15 Minuten einwirken lassen und abwaschen.

Raue Lippen

Um raue Lippen wieder geschmeidig zu machen, zuerst die Hautschuppen mit einer weichen Zahnbürste von den Lippen entfernen und dann die Lippen dünn mit Honig bestreichen. Ungefähr 15 Minuten einziehen lassen.

Gegen spöde Lippen hilft auch eine Mischung aus Honig und Zucker, die in der Früh nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen in die Lippen einmassiert wird. Vorsichtig mit einer Zahnbürste kreisrunde Bewegungen machen.

Reizhusten

Was kann man tun, wenn man in der Nacht aufwacht und nicht mehr aufhören kann zu husten?

Grundsätzlich gilt: Viel trinken! Regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig. Am besten Wasser trinken. Das hilft den Schleimhäuten.

Probieren Sie das Inhalieren von heißem Wasser mit Kamille oder Salz.

Oft ist der Grund für Reizhusten zu trockene Luft. Dagegen hilft regelmäßiges Lüften und Abstauben. Auch die Bettwäsche sollte regelmäßig ausgelüftet bzw. gewechselt werden. Wenn das auch nicht hilft, können Sie einen Luftbefeuchter oder ein Glas Wasser bei der Heizung aufstellen.

Hustensaft kann man selbst herstellen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Sie höhlen Radi (Rettich) aus und füllen ihn mit Kandiszucker (oben einen "Deckel" abschneiden und später wieder daraufsetzen). Das Ganze über Nacht ziehen lassen und dann 3 Mal täglich je einen Löffel davon einnehmen.
Auch geraspelter Rettich mit Honig hilft. Diese Mischung für vier Stunden ziehen lassen und durch ein Tuch pressen. 
Eine weitere Möglichkeit ist die Herstellung eines Hustensaftes aus Zwiebel und Honig. Dazu einfach gehackte Zwiebeln mit Honig vermischen, ziehen lassen und ebenfalls 3 Mal täglich einen Löffel einnehmen.