Einen Martini Molekular, bitte!

Top-trendige Molekularcocktails

Cocktails gehören zu jeder guten Party! Sie haben eigentlich immer Hochsaison. Man erhält sie in allen Farben und Sorten - und Formen. Ja, ganz genau, in Formen! Denn neben Cocktail-Dinosaurieren wie dem Pina Colada oder dem Long Island Ice Tea und den typischen Cocktails mit tropischen Früchte, kommt jetzt etwas Neues an die Bar: Die top-trendigen Molekularcocktails.

Einen Martini Molekular, bitte!
Der klassische Molekularcocktail enthält Rum, Kokoscreme sowie Ananassaft und ist in seiner Grundmischung ein tropischer Cocktail.

Das interessante an diesen Cocktails ist die Art und Zusammensetzung. Bei manchen Molekularcocktails werden die Inhaltsstoffe so modifiziert und aufeinander drapiert, dass sie sich nicht vermischen und man nicht klar erkennen kann, welche Flüssigkeiten im Cocktail enthalten sind. Fügt man zu den einzelnen Alkohol- und Fruchtsaftschichten noch Farbe hinzu, erhält man zum Beispiel ein gestreiftes Getränk.

Weiters werden die einzelnen Getränke oft mit einer geleeartigen Masse umhüllt und zu kleinen Perlchen oder Schlangen geformt. Diese Perlchen werden entweder als ganzer Cocktail verkauft oder in ein bereits Glas als kleines Extra gegeben wie ein Prosecco mit Aperolperlen. Trinkt man einen dieser Cocktails mit Geleeperlchen oder -kugeln, platzen diese im Mund und setzen somit ihren flüssigen Inhalt frei, der alkoholisch oder anti-alkoholisch sein kann.

Oft werden diese Geleegebilde auch nur als bloße Garnitur verwendet, um einem Cocktail optisch den letzten Schliff zu geben. So wie Espumas, sogenannte stabile Schäume, die sehr leicht sind und nicht in sich zusammenfallen.

„Mocktails“ für jedermann
Alkoholfreie Cocktails werden immer populärer und damit wurde eine neue Sparte der kühlen Getränke kreiert: der Mocktail. Ein Mocktail enthält sämtliche Inhaltsstoffe, die ein alkoholischer Cocktail hat - bis auf den Alkohol. Eine anspruchsvolle und leckere Alternative zu alkoholischen Cocktails.

Zurück zu Altbewährtem
Wenn es nach den Amerikanern geht, gibt es gleichzeitig ein Comeback der klassischen, glamourösen Cocktails. Der Manhattan, bestehend aus Whisky, Wermut und Angostura, benannt nach seinem „Geburtsort“ dem Club „Manhattan“, soll ein Revival erleben. Trotz der verstärkten Nachfrage nach neuen und angesagten Cocktails, kommt auch diesen Sommer wieder Altbewährtes in die Gläser. Mit viel Charme und Esprit, ganz so wie es die großen Hollywoodstars wie Audrey Hepburn & Co. vorgemacht haben.

Hier einige Rezepte:
Manhattan
1-2 dash Angostura
2 cl Wermut/Martini rosso
4 cl Whisky
Eiswürfel in ein Rührglas geben und die Zutaten darüber gießen, mit einem Barlöffel verrühren. Dekoriert wird der Manhattan mit einer Cocktailkirsche.

Martini Molekular

200 ml Gin (Bombay Sapphire)
150 ml Wermut (Noilly Prat)
30 feine Würfel von grünen Oliven
50 ml Stilles Mineralwasser
2 gestrichene Portionslöffel Xanthazoon oder 1 gr. Xanthan
Das Xanthan oder Xanthozoon in Mineralwasser vollständig auflösen. Die Lösung 24 Stunden stehen lassen, damit sich alle Luftblasen auflösen. Den Gin und Wermut mit der Stammlösung auf Eis shaken und in ein anderes Gefäß mit den Olivensegmenten seihen. Einmal aufrühren, in ein vor gekühltes Martiniglas gießen und servieren.

Tipp: Worauf man beim Mixen eines molekularen Cocktails unbedingt achten sollte, ist die Substanz, die molekular gemacht werden soll. Hochprozentige Alkohole und Früchte mit hohem Säureanteil können negative Wirkung auf den chemischen Prozess haben.

Autor: Anita Arneitz

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