Milch, Teil Iii

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Portionen: 1

  • 8 Behufs Reinigung der Milchflaschen fülle man dieselben auf der Stelle
  • Nach dem Gebrauch mit Wasser, damit die Milchreste nicht eintrocknen,
  • Saeubere sie mit breiförmig nasser Holzasche und mit Zuhilfenahme
  • Der Drehbürste, oder man fülle die Flaschen halbvoll mit
  • Emailschrot und Wasser und schuettle sie herzhaft. Die spiegelblank
  • Gereinigten Flaschen stellt man umgekehrt in das Holzgestell bzw. in
  • Den Flascheneinsatz. Die von den Flaschen abgenommenen Gummischeiben
  • Legt man in das Wasser und entfernt vor deren Wiederverwendung alle
  • Milchreste durch gründliches Abwischen. Sie aufbewahren sich am
  • Längsten gebrauchsfähig, wenn man sie alle 4 - 6 Wochen mit Lauge
  • 1 Teil Laugenessenz und 2 Teile Wasser - eine Stunde lang auskocht.
  • .Ebenso Sauber müssen die Schliffflächen an den Flaschenmündungen
  • Sein, sonst ziehen sich die Gummiplaettchen nicht ein. Flaschen,
  • Deren Schliffflächen verletzt sind, lassen sich nicht verschließen,
  • Sind also durch neue zu ersetzen.

Wenn der Arzt keine andere Vorschrift giebt, so gelten für die Anwendung nachfolgende Milchverhaeltnisse von Milch, Wasser und Milchzucker nach dem Alter des Kindes:

[Die Tabelle ist eindeutig zu breit Ich gebe sinngemäss unter Beibehaltung der Schreibweisen in der Tabelle wiederholt. Sb]

bis zur 2. Woche: 1 EL Milch; 4 EL abgekochtes Wasser; Verdünnungs-Verhältnis 1:4; Milchzucker-Zusatz: 1 gehäufter Theelöffel

bis zum Ende des 2. Monats: 1 EL Milch; 3 EL abgekochtes Wasser; Verdünnungs-Verhältnis 1:3; Milchzucker- Zusatz: ein kleines bisschen über 1 gestrichener Theelöffel

bis zum 4. Monat: 1 EL Milch; 2 EL abgekochtes Wasser; Verdünnungs-Verhältnis 1:2; Milchzucker-Zusatz: 1 gestrichener Theelöffel

bis zum 6. Monat: 2 EL Milch; 2 EL abgekochtes Wasser; Verdünnungs-Verhältnis 1:1; Milchzucker-Zusatz: knapp 1 gestrichener Theelöffel.

bis zum 8. Monat: 2 EL Milch; 1 EL abgekochtes Wasser; Verdünnungs-Verhältnis 2:1; Milchzucker-Zusatz: knapp 1 gestrichener Theelöffel

[Tabellenende, Sb]

und von da ab auf 6 EL ungemischte Milch ein gestrichener Theelöffel Milchpulver.

Die Milch unterscheidet sich von der Muttermilch durch ihren hohen Gehalt an Eiklar und darum muss die Milch so weit verdünnt werden, dass der Gehalt an Eiklar dem Verhältnisse wie es in der Muttermilch enthalten ist, möglichst nahe kommt.

Kommt diese verdünnte Milch in den Magen des Kindes, so gerinnt das Eiklar zu einer dicken Menge und um dies zu verhindern, koche man die Milch mit einer Messerspitze voll Gustin, dann scheidet sich das Eiklar in feinen Flocken ab, schliesst die Fettkügelchen der Milch ein und der Magensaft kann das Eiklar leicht in Lösung bringen.

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