Metrezept, Variante 2

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Portionen: 20

  • 600 dag Honig
  • Reinzuchthefe tokaj beziehungsweise portwein
  • Leitungswasser

Material:

  • 1 Gärballon
  • 1 Gärverschluss

Ein köstliches Pilzgericht für jede Gelegenheit!

Das o. G. Rezept bezieht sich auf 20 l. Selbstverständlich kann man sowohl als auch andere Mengen produzieren. Anschließend wird halt proportional mehr Honig genommen. Bei der Germ ist den Herstellerangaben Folge zu leisten. Meist reicht eine für ca 50 l. Von Ansaetzen unter 1000 cl ist abzuraten. Da bei Gaehrprozessen absolute Sterilität herrschen muss, ist der Gärballon peinlichst zu putzen. Fäulnisbakterien bzw. Schimmelpilze aufweisen aus einleuchtenden Gründen nix in einem Gaehransatz zu suchen.

Also: Kochen ja, Überkochen nein (rasch von der Flamme heranziehen).

Das heisse Honigwasser vorsichtig in die Flasche ausfüllen (am Anfang nicht so rasch, alternativ kann die Flasche platzen). Nachdem der gesamte Honig in der Flasche ist, mit Leitungswasser auffüllen, bis die gewünschte Masse erreicht ist. Zur Oberkannte der Flasche sollten 100 mm Platz sein, da die folgenden Reaktionen z. T. sehr heftig sein können, alternativ schäumts über. Gährverschluss drauf und auskühlen.

Nachdem die Flasche mit Inhalt auf Raumtemperatur ausgekühlt ist, kann die Germ dazugegeben werden. Nach 3-4 Tagen sollten sich die ersten feinen Bläschen bilden. Wenn der Ansatz nicht anspringt, eventuell mit einer anderen Germ ein klein bisschen nachhelfen.

2 bis 3 mal die Woche schütteln, und der Rest läuft von alleine.

Nachdem die Bläschenbildung im Gährverschluss beinahe ganz nachgelassen hat, kann das Met abgefüllt werden. Das geht am besten mit einem Schlauch.

Bei mir hat keine Flasche länger als 5 Wochen gehalten, da waren schon alle leer. (schmackhaft). Wer Lust hat kann das Met aufgrund dessen bis zu St.Nimmerleinstag lagern, man kanns aber dito auf der Stelle trinken.

Der Wohlgeschmack: schwer zu definieren. Man mundet den Honig wohl ein klein bisschen heraus, aber das Zeug hat seinen gewissen Eigengeschmack den man nicht vergleichen kann.

Zusätze: es gibt noch die Möglichkeit ein paar Zusätze hinzuzufügen. Z.B. Saft einer Zitrone, schwarzen Tee um das Milieu anzusäuern. Das mag die Germ ganz gerne, ist aber nicht benötigt.

Auch mehl soll man dazufügen können um der Germ Schwebstoffe zum Anlagern zu liefern.

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